Ensemble

Manon Andral

Die in Frankreich geborene Manon Andral begann ihre Ausbildung am Center Chorem bevor sie 2010 zum Atelier Rudra Bejart, wo sie Bejarts Repertoire kennen lernte und die Möglichkeit bekam, mit dem Bejart Ballet Lausanne zu arbeiten. Es folgten Gastverträge bei der Fardel Contemporary Dance Ensemble, der Company Lyon Ballet und dem Studio Soundrama von Vladimir Pankov.
2014 kam sie als Gast der Delattre Dance Company nach Mainz, wo sie anschließend von 2015 bis 2017 fest im Ensemble war. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Manon neu beim Hessischen Staatsballett.

Javier Ara Sauco

Der Spanier Javier Ara Sauco kam erst relativ spät – im Alter von 19 Jahren – zum Tanz, als Schüler des Conservatorio Superior de Danza „María de Ávila“ in Madrid. 2015 wurde er Mitglied der Companie IT Dansa unter der Künstlerischen Leitung von Catherine Allard. Seit Sommer 2018 ist er Mitglied des Hessischen Staatsballetts.

Kristin Bjerkestrand

Kristin Furnes Bjerkestrand begann mit 5 Jahren in der lokalen Tanzschule ihrer Heimatstadt Bergen (Norwegen) zu tanzen, bevor sie als 10-jährige in die studienvorbereitende Ballettklasse an der Bergen School of Culture aufgenommen wurde. 2011 schloss sie ihr Studium an der Oslo National Academy of Arts ab und wurde zum Balletto Teatro di Torino engagiert. Nach vier Jahren in Turin und einem Jahr als freischaffende Tänzerin ist Kristin nun in der Spielzeit 2017/18 im zweiten Jahr beim Hessischen Staatsballett und freut sich auf die kommenden Herausforderungen.

Alessio Damiani

Alessio Damiani wurde in Palermo, Italien, geboren, wo er auch zu tanzen begann. Im Alter von 18 Jahren wechselte er zum Agora Coaching Project in Reggio Emilia unter der Leitung von Michele Merola und Enrico Morelli. Seit 2013 arbeitete er als freischaffender Tänzer in seinem Heimatland sowie in Deutschland, bevor er im März 2017 zunächst als Gast zum Hessischen Staatsballett kam und nun seit der Spielzeit 2017/18 festes Ensemblemitglied ist.

Greta Dato

Greta Dato, geboren in Biella (Italien), wurde bereits im Alter von 9 Jahren italienische Meisterin in Salsa, Merengue und Mambo, bevor sie ab 2008 an der Academy MAS in Mailand und ab 2010 beim Balletto di Toscana ihre Ausbildung in klassischem und zeitgenössische Tanz absolvierte. Als 18-jährige unterzeichnete sie ihren ersten Vertrag mit dem Balletto di Milano, bevor sie weitere Engagements zur Arena di Verona und später an das Staatstheater Cottbus führten, wo sie von 2014 an engagiert war. 2015 wurde sie von der Zeitschrift TANZ für ihre Darstellung der Odette in „Schwanenseele“ von Gundula Peuthert als Tänzerin des Jahres nominiert. Zur Spielzeit 2017/18 ist Greta neues Ensemblemitglied beim Hessischen Staatsballett.

Francesc Nello Deakin

Der gebürtige Australier Francesc Nello Deakin begann in Barcelona an einer Schule für Musik und Tanz mit dem Unterricht. Mit 14 Jahren zog er nach Belgien, um an der Koninklijke Balletschool in Antwerpen seine Ausbildung zu beginnen, die er 2015 abschloss.
Im Anschluss verbrachte er zwei Jahre an der Ballettschule des Hamburg Ballett John Neumeier. Von 2017-2019 war er festes Mitglied der jungen Companie IT Dansa in Barcelona. Seit der Spielzeit 2019/20 ist Deakin neu im Ensemble des Hessischen Staatsballetts.

Nicolas Frau

Nicolas Frau erhielt ein achtjähriges Training an der Ecole National Supérieure de Danse de Marseille in seiner französischen Heimatstadt. Danach tanzte er ein Jahr lang bei Cannes Jeune Ballet Rosella Hightower, ehe er für zwei Jahre Mitglied bei IT Dansa in Barcelona unter der Leitung von Catherine Allard wurde. In der Spielzeit 2018/19 kam Frau zunächst als Gast zum Hessischen Staatsballett und freut sich nun darauf als festes Ensemblemitglied in die Spielzeit 2019/20 zu gehen.

Natalia Garcia Prieto

Natalia García Prieto begann im Alter von fünf Jahren mit Salsa- und Standardtanz, bevor sie 12-jährig an das Conservatorio Profesional de Danza ihrer Heimatstadt Valencia wechselte. Sechs Jahre später wurde sie Mitglied des Cannes Jeune Ballet in der École Superieure de Danse. 2016 wurde sie von Catherine Allard zu IT Dansa engagiert und kam zur Spielzeit 2018/19 zum Hessischen Staatsballett.

Margaret Howard

Geboren in Edmonton, Alberta, Kanada. Ausbildung: Edmonton Dance Centre and Sonia Taverner School of Ballet, Royal Winnipeg Ballet School. Engagements: Royal Winnipeg Ballet, Ballett Vorpommern, Greifswald.

Ramon John

Ramon John kam durch einen Zufall zum Ballett: nach einem Auftritt als Timon in „Der König der Löwen“ im lokalen Tanzsportclub seiner Heimatstadt Fulda nahm ihn eine Freundin mit in ihren Ballettunterricht. Ab dem 15. Lebensjahr lernte er Ballett, bevor er mit 17 seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt begann. Direkt nach seinem Abschluss wurde er ins Ballett des Saarländischen Staatstheater Saarbrücken engagiert. Seit 2016 ist Ramon Mitglied des Hessischen Staatsballett, wo er das großzügige und vielfältige Repertoire schätzt und die Chance, die man hier als Tänzer bekommt, so viele Eindrücke und Qualitäten zu erfahren und zu erarbeiten.

Sayaka Kado

Die Japanerin Sayaka Kado studierte klassisches Ballett in der Ikuko Watanabe Ballettschule in Japan sowie an der Elmhurst School for Dance in Großbritannien. Während des Studiums tanzte sie in der Asami Maki Ballet Company Tokyo sowie beim Birmingham Royal Ballet. Im Anschluss war sie in Deutschland beim Aalto Ballett Theater Essen sowie beim Staatstheater Nürnberg engagiert. Darüber hinaus war sie Finalistin beim Prix de Lausanne 2005, außerdem wurde sie 2014 für den deutschen Theaterpreis „Der Faust“ nominiert und erhielt 2016 den Bayerischen Kunstförderpreis.

Denislav Kanev

Der gebürtige Bulgare Denislav Kanev begann seine Ausbildung an der National Ballet School seines Heimatlandes, bevor er mit 15 Jahren an die Staatliche Ballettschule Berlin wechselte. Dort und an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ schloss er seine Ausbildung ab. Seitdem war Denislav am Anhaltischen Theater Dessau, an den Theatern Magdeburg und Chemnitz sowie beim ballettmainz engagiert, bevor er zum neu gegründeten Hessischen Staatsballett wechselte.
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Masayoshi Katori

Geboren in Tokyo, Japan. Ausbildung: Reiko Otuka Ballet Studio, Rudra Béjart Lausanne. Engagements: Ballett des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken.

Meilyn Kennedy

Die US-Amerikanerin Meilyn Kennedy fing bereits im Alter von sechs Jahren mit dem Tanzen an. Ihr professionelles Tanztraining begann sie zunächst privat, ehe sie bei der Colorado Springs Ballet Society und The Joffrey Ballet Academy of Dance in Chicago teilnahm. 2017 zog Kennedy ins kanadische Vancouver, wo sie ihre Ausbildung im Arts Umbrella Dance Graduate Program unter der Leitung von Artemis Gordon fortsetzte. Dort hatte sie die Möglichkeit in Arbeiten von u.a. Crystal Pite, Cayetano Soto, Yvan Dubreuil (Johan Inger), Emily Molnar oder Lukas Timulak zu tanzen. Zur Spielzeit 2019/20 freut sich Kennedy nun auf ihr erstes Engagement beim Hessischen Staatsballett.

Ludmila Komkova

Für die gebürtige Weißrussin Ludmila Komkova fand bereits die Kindheit auf und hinter der Bühne ihrer Heimatstadt statt. Die Tochter zweier erster Solisten am Minsker Ballett besuchte ab ihrem 11. Lebensjahr das Weißrussische Staatliche Collegium und schließlich die John-Cranko-Schule in Stuttgart. Im Anschluss an ihre Ausbildung wurde sie als Tänzerin an das Staatstheater Chemnitz engagiert. Seit 2008 lebt und arbeitet sie nun in Wiesbaden, zunächst beim Ballett des Hessischen Staatstheater Wiesbaden, und seit 2014 im neu gegründeten Hessischen Staatsballett unter der Leitung von Tim Plegge.

Im Jahr 2012 wurde sie für ihre Darstellung der Julia in Romeo und Julia (Stephan Thoss) bei der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Tanz als Tänzerin des Jahres nominiert.

Jiyoung Lee

Jiyoung Lee begann mit 9 Jahren die traditionellen Tänze ihres Heimatlandes Korea zu lernen, bevor sie sich als 11-jährige dem Ballett zuwendete und mit 14 Jahren schließlich an die Perm Ballettschule in Russland. Nach ihrer Teilnahme am Wettbewerb Tanzolymp! (Berlin) studierte sie als Stipendiatin an der John Cranko Ballettschule in Stuttgart, bevor sie 2011 nach Rotterdam zu Codarts wechselte. Während ihrer Zeit dort erhielt sie die Möglichkeit sechs Monate lang bei Introdans zu tanzen. Zwischen 2012 und 2017 war Jiyoung als Tänzerin beim Ballet National de Marseille und ist nun seit der Spielzeit 2017/18 Mitglied beim Hessischen Staatsballett und freut sich u.a. besonders auf die Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen und Tänzern der verschiedensten Facetten des Ensembles.

Enrique López Flores

Der Spanier Enrique López Flores erhielt seine Tanzausbildung am Institut del Teatre in seiner Heimatstadt Barcelona. Von 2015-2017 war Flores Mitglied der Companie IT Dansa unter der Leitung von Catherine Allard. Er tanzte in Repertoirestücken von u.a. Sidi Larbi Cherkaoui, Alexander Ekman, Jiri Kylián und Ohad Naharin. Internationale Gastspielreisen führten ihn nach Deutschland, Frankreich und Luxemburg. 2017 arbeitete er unter der künstlerischen Leitung von Àngels Margarit mit den Choreografen Roser López Espinosa und Thomas Noone im Rahmen von Producción Nacional de Dansa an dem Doppelabend L`estol / Many. In der Spielzeit 2017/18 stieß Flores zunächst als Gast zum Hessischen Staatsballett, ehe er zur Spielzeit 2018/19 festes Ensemblemitglied wurde.

Isidora Markovic

Die Serbin Isidora Markovic begann ihre Tanzausbildung in ihrem Heimatland. Nachdem sie die Silbermedaille beim internationalen Tanzwettbewerb „Tanzolymp“ in Berlin gewann, wurde ihr ein Stipendium an der Hochschule für Musik und Theater München gewährt. Dort beendete sie ihre Ausbildung unter der Leitung von Jan Broeckx. Für zwei Spielzeiten ging sie darauf ans Bayerische Staatsballett II. Ihrem Interesse an zeitgenössischem Tanz folgend wechselte Markovic 2016 ans Staatstheater Nürnberg Ballett. Seit der Spielzeit 2019/20 ist Markovic Ensemblemitglied des Hessischen Staatsballetts.

Stefano Milione

Der Italiener Stefano Milione absolvierte seine Tanzausbildung von 2013-2015 an der Grand Ballet Academy Weston in Florida sowie 2015/16 an der Kirov Academy of Ballet in Washington DC. Er nahm mehrmals an renommierten Sommerprogrammen an der Bolshoi Ballet Academy in New York City oder der IBStage in Barcelona teil. Von 2016 an arbeitete Milione als Tänzer beim Eko Dance International Project in Turin unter der Leitung von Pompea Santoro. Dort tanzte er in Produktionen von u.a. Mauro de Candia, Fabio Liberti oder Paolo Mohovich. Seit der Spielzeit 2019/20 ist Milione Gast im Ensemble des Hessischen Staatsballetts

Jorge Moro Argote

Jorge Moro Argote, geboren in Vitoria-Gasteiz, Spanien, begann seine Tanzausbildung am Conservatorio Municipal de Danza José Uruñuela. 2013 wechselt er an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, wo er Unterricht von Marc Spradling, Nora Kimball und Andrea Tallis erhält. Während des Studiums erarbeitet er Repertoire William Forsythe, Regina van Berkel, Ivan Pérez und anderen. 2016 ist er zunächst Gast beim Hessischen Staatsballett, bevor er zur Spielzeit 2017/18 fest engagiert wurde.

Daniel Myers

Daniel Myers wuchs in Yorkshire, Großbritannien, auf und erhielt seine Ausbildung an der Royal Ballet School und an der English National Ballet School in London. Nach seinem Abschluss tanzte er zunächst im Ballett der Oper Graz unter der Leitung von Jörg Weinöhl, bevor er zur Spielzeit 2018/19 zum Hessischen Staatsballett wechselte. Einen Zugang zum Tanz fand und findet Daniel stets über die Motivation, durch Bewegung die verschiedensten Farben der menschlichen Natur zu erforschen und sichtbar zu machen.

Marcos Novais

Der Brasilianer Marcos Novais erhielt intensives klassisches wie zeitgenössisches Ballett- und Jazztraining von 2003 bis 2010. Er zog 2011 nach São Paulo um seine Tanzausbildung am Pavilhão Art Center abzuschließen und als Apprentice bei der Companie Divinadanca anzufangen. Seither war Novais Tänzer bei der Cisne Negro Dance Company 2012/13, bei Bale da Cidade de São Paulo von 2013-2017 und beim Ballett Augsburg von 2017-2019. Seit der Spielzeit 2019/20 ist er Tänzer im Ensemble des Hessischen Staatsballetts.

Aurélie Patriarca

Geboren in der Schweiz. Ausbildung; École Atelier Rudra Béjart. Engagements; Béjart Ballet Lausanne (BBL) as apprentice. Ballett Zürich Junior Ballett. Stephan Thoss Tanz Company Wiesbaden.

Ezra Rudakova

Ezra Rudakova, geboren in den Niederlanden, erhielt ihre Ausbildung an der Artez High School of the Arts, Introdans Company Arnheim sowie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Anschließend tanzte sie beim Aalto Ballett Theater Essen unter der Leitung von Martin Puttke, bevor sie 2009 nach Wiesbaden kam. Hier war sie zuerst Mitglied des Ballett des Hessischen Staatstheater Wiesbaden, bevor 2014 das Hessische Staatsballett unter der Leitung von Tim Plegge gegründet wurde, dessen Mitglied sie bis heute ist.
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Taulant Shehu

Geboren in Albanien. Ausbildung: Ballettschule Tirana. Engagements: Jeunes Ballet de Cannes, Ballett der Deutschen Oper am Rhein – Düsseldorf, Theater Dortmund, Ballett des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.

Vanessa Shield

Die Australierin Vanessa Shield schloss ihre Tanzausbildung an der Ballett Akademie München ab. Ihr erstes Engagement führte sie ans Ballett Dortmund, bevor sie ans Leipziger Ballett wechselte. Dort tanzte sie in Stücken von Mario Schroeder, Uwe Scholz, Meryl Tankard und Ohad Naharin. Nach 5 Jahren in Leipzig ging Shield ans Gärtnerplatztheater nach München, wo sie u.a. in Arbeiten von William Forsythe, Emanuel Gat, Stijn Celis, Eyal Dadon und Roberto Zappala tanzte. Seit der Spielzeit 2018/19 ist sie Ensemblemitglied beim Hessischen Staatsballett.

Tatsuki Takada

Tatsuki Takada wurde in Nagano, Japan, geboren, wo er auch an der Hakucho Ballett Academy ausgebildet wurde. Anschließend ging er als Praktikant des Prix de Lausanne zum Royal Ballet London, bevor er zum Ballet d’Europe in Marseille und schließlich zum Ballett Rossa der Oper Halle wechselte. 2014 zog es ihn nach Wiesbaden zum neu gegründeten Hessischen Staatsballett, wo er sich ins das Abenteuer einer neuen Kompanie stürzte.

Gaetano Vestris Terrana

Gaetano Vestris Terrana, geboren in San Cataldo, Italy, zog als 12-jähriger nach Reggio Emilia, wo er intensives Balletttraining von Sabrina di Lecce erhält. Nach Unterricht von Willy Burmann in New York so wie Linda Hindberg und Mogens Boesen in Kopenhagen, geht er an die Ballettschule Theater Basel unter der Leitung von Amanda Bennett. 2012 wird er Praktikant beim TLT Tanz Luzerner Theater und wechselt 2013 zu Richard Wherlocks Ballett Basel. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Gaetano, der ehrlichen Tanz und Menschen mag, die ein gewisses Etwas haben, das man nicht erklären kann, beim Hessischen Staatsballett engagiert.

Rita Winder

Die Filipina Rita Winder erhielt ihr Tanztraining an der Philippine High School for the Arts und am Cultural Center of the Philippines Dance School. Sie graduierte in Tanz am De La Salle- College of Saint Benilde in Manila. Von 2008-2017 tanzte Winder im Ensemble des Ballet Philippines. 2017 zog sie nach Deutschland und schloss sich für zwei Spielzeiten dem Ballett Kiel unter der Leitung von Yaroslav Ivanenko und Heather Jurgensen an. Seit der Spielzeit 2019/20 ist Winder Ensemblemitglied beim Hessischen Staatsballett.

Leitung

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Tim Plegge

Ballettdirektor

Tim Plegge wurde in Berlin geboren und ließ sich nach einem Austauschjahr an der École de Cirque de Bordeaux in den Niederlanden und an der Ballettschule des Hamburg Ballett – John Neumeier zum Tänzer ausbilden. Nach Engagements als Tänzer nahm er ein Choreografiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin auf, gefolgt von Assistenzen bei Helena Waldmann und Christian Spuck. Von 2006 an entstanden Arbeiten für das Ballett Kiel, die Noverre-Gesellschaft Stuttgart, das Staatsballett Karlsruhe und das Staatsballett Berlin, von denen das 2012 in Karlsruhe uraufgeführte Handlungsballett Momo besonders starke Beachtung erfuhr. Aufsehen erregte auch das in Zusammenarbeit mit dem Maler Norbert Bisky geschaffene und im Berliner Club Berghain gezeigte Stück They (2013); es steht beispielhaft für Plegges Interesse, unterschiedliche Kunstformen über das Medium Tanz in einen kreativen Dialog zu bringen. In diesem Zusammenhang ist sowohl sein Debüt in Karlsruhe als Opernregisseur mit Strawinskys Die Nachtigall in der Saison 2013.2014 zu sehen als auch das in derselben Spielzeit mit der Medienkünstlerin Elke Reinhuber erarbeitetes Tanzstück Orpheus. Plegge wurde im Jahrbuch 2013 der Zeitschrift »tanz« unter den Hoffnungsträgern der Tanzkünstler geführt, »die hoffentlich die Zukunft bewegen«.
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Bruno Heynderickx

Stellv. Ballettdirektor & Kurator

Mit dem Abschluss am Stedelijk Instituut voor Ballet, Antwerpen im Jahre 1986 begann Bruno Heynderickx eine internationale Karriere. Er tanzte für einige der namhaftesten Tanzkompanien Europas: Scapino Ballet, Ballet du Nord, Euroballet, Ballet du Grand Théâtre de Genève, Rui Horta Stage Works u.a. mit einem Repertoire von den Klassikern bis zu zeitgenössischsten Werken. Darüber hinaus schuf er eigene Werke an der Seite von Amanda Miller, Nils Christe, Ed Wubbe und Thierry Malandin. 1998 traf Heynderickx den portugiesischen Tanzschaffenden Rui Horta. Er tanzte viele seiner Produktionen, wurde sein künstlerischer Assistent und studierte dessen Werke mit anderen Companien ein. Parallel arbeitete er Gastlehrer für viele europäische Kompanien. Im Jahr 2000 unterstützte er Rui Horta beim Aufbau des multi-disziplinären Kunst- und Residenzen-Zentrums O Espaço do Tempo als Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit und als Tour-Manager. Unter der Leitung von Rui Horta war Heynderickx Koordinator des ECL COLINA, des großen europäischen interdisziplinären Forschungsprojekts in Zusammenarbeit mit Dance City Newcastle, Tanzhaus NRW Düsseldorf, Kanuti Gildi Saal Tallinn, GRAN teater for Dans Aarhus, O Espaço do Tempo und Théâtre les Bernardines Marseille. 2005 gründete Heynderickx die internationale Produktions-Agentur CAMPAI vzw. für zeitgenössischen Tanz und Theater mit Sitz in Belgien. Von 2008 bis 2014 war Heynderickx Künstlerischer Direktor der zeitgenössischen norwegischen Tanz-Company Carte Blanche.

Uwe Fischer

Ballettmeister

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Gianluca Martorella

Ballettmeister

Lena Kunz

Produktionsleiterin Wiesbaden

Lena Kunz studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Mainz sowie Tanzwissenschaft am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz Köln. Seit 2017 hat sie einen Lehrauftrag in der Kulturinstitution Seneca Intensiv in Berlin und unterrichtet in verschiedenen Weiterbildungsprogrammen Tanzgeschichte.
Während ihres Studiums in Köln und seit ihrem Abschluss hat sie in der freien Tanzszene in NRW an der Schnittstelle von Theorie und Praxis in spartenübergreifenden Projekten wie beispielsweise City Dance Köln 2016 unter der Leitung von Stephanie Thiersch oder bei Feldstärke einer interdisziplinären Plattform für Kunststudierende, initiiert vom PACT Zollverein Essen, mitgewirkt. 2019 kollaborierte sie mit Hannah Krebs im Rahmen der Residenz Now & Next des tanzhaus nrw in Düsseldorf.
Seit der Spielzeit 2019/20 ist Lena Produktionsleiterin des Hessischen Staatsballetts in Wiesbaden.

Daniela Metzger

Produktionsleiterin Darmstadt

Daniela Metzger, geboren und aufgewachsen in Stuttgart, absolvierte zu Beginn Ihrer beruflichen Laufbahn 2004 zuerst eine Ausbildung zur tiermedizinischen Fachangestellten,
bevor Sie sich 2010 entschloss, neue Wege einzuschlagen und am Theaterhaus Stuttgart ihre Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau, u.a. beim dortigen Tanzensemble Gauthier Dance, begann.

Nach erfolgreichem Abschluss war Sie als Assistentin der Theaterleitung im Bereich Presse-und Öffentlichkeitsarbeit einer Boulevard-Komödie in Mannheim angestellt, bevor Sie in der Spielzeit 2017/18 Produktionsassistentin des Hessischen Staatsballetts wurde.
Nebenbei absolviert Daniela Metzger derzeit ein Fernstudium zur Veranstaltungsfachwirtin an der IHK Düsseldorf.

Linda Pilar Brodhag

Produktionsleiterin Tanzplattform Rhein-Main

Linda Pilar Brodhag studierte Bühnentanz sowie Tanzinterpretation/Komposition an der Folkwang Universität der Künste in Essen und Theater- und Orchestermanagement an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Während ihres Studiums tanzte sie u.a. in Choreografien von Pina Bausch, José Limón, Henrietta Horn und Urs Dietrich. Mit der Produktion „Wind von West“ (Pina Bausch) war sie 2013 im Rahmen eines Austausches an der Juilliard School in New York. Sie erhielt ein Exzellenzstipendium und wurde mit dem Classen-Tanzpreis der Folkwang UdK ausgezeichnet. Seit ihrem Abschluss hat sie als freischaffende Tänzerin und Choreografin in freien Produktionen mitgewirkt, war Gasttänzerin beim Folkwang Tanzstudio und ist Gründungsmitglied von SZENE 2WEI inklusive Tanzkompanie. 2016 arbeitete sie bereits als Produktionsassistentin für das Hessische Staatsballett in Wiesbaden und war 2018 für die Produktion „margarethen-fragemente I ein raum in bewegung“ unter der künstlerischen Leitung von Felix Bürkle tätig. Ihre letzte Produktion „Nachtfeder“, in Kooperation mit Léa Thomen/Cie HorizonVertical, erhielt 2018 den Choreografie Förderpreis des Festivals TanzPlan Ost 2018, Schweiz. Seit der Spielzeit 2019/20 ist Linda Produktionsleitung für die Tanzplattform Rhein-Main, einem Kooperationsprojekt von Hessischem Staatsballett und Künstlerhaus Mousonturm.

Nira Priore Nouak

Leiterin Tanzvermittlung

Nira Priore Nouak, Brasilianerin und seit 1987 in Deutschland als Tänzerin und Tanzpädagogin tätig. Sie studierte Architektur in Brasilien, Germanistik, Philosophie und Gebärdensprache in Deutschland. Im Jahr 2009 absolvierte sie den Masterstudiengang Zeitgenössische Tanzpädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main (HfMDK) und ergänzte 2011 mit der Ausbildung zur Lern- und Entwicklungsbegleiterin am Institut für Bewegung- und Lernentwicklung (IBL) in Hamburg. Kern ihrer Arbeit ist die senso-motorische Körperarbeit im Zusammenhang mit Lernentwicklung, Improvisationstechniken, sowie die Verbindung von Theorie und Praxis in gruppenprozessorientierter Arbeit. Sie unterrichtet zeitgenössischen Tanz und leitet verschiedene Projekte, wie die Weiterbildung KitaTanz, Tanz-in-Schulen-Projekte, sowie im Jahr 2016 das Projekt Odyssee_21 für das Hessisches Staatsballett. Darüber hinaus ist sie Gastdozentin an der Universität Koblenz und Mitbegründerin von DAS PLATEAU, eine Plattform für Workshops in zeitgenössischem Tanz in Frankfurt am Main. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie als Leitung der Tanzvermittlung für das Hessische Staatsballett tätig.

Lucas Herrmann

Dramaturg

Lucas Herrmann studierte Theater- und Medienwissenschaft sowie Neuere deutsche Literaturgeschichte in Erlangen und promovierte zur Dokumentation von Theaterproben in Hildes-heim. Ein Forschungsaufenthalt führte ihn nach Honolulu, Hawaii; wo er sich mit asiatischem Tanz und Theater beschäftigte. Er absolvierte Dramaturgiehospitanzen am Deutschen Theater Berlin, Staatsschauspiel Hannover und Thalia Theater Hamburg. Eine mehrjährige Zusammenarbeit verband ihn dabei mit dem bulgarischen Regisseur Dimiter Gotscheff, dessen Inszenierungen er darüber hinaus für die Akademie der Künste Berlin dokumentierte. In der Spielzeit 2017/18 war Lucas Herrmann Dramaturg für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Dance Company Nanine Linning / Theater Heidelberg. Hier betreute er u.a. das Jugendtanzstück Trans Lucent von Gary Joplin, welches zum Tanztreffen der Jugend 2018 ins Haus der Berliner Festspiele eingeladen wurde. Er entwickelte und co-kreierte Dokumentartheater-, Performance- und Installationsprojekte, zuletzt im Sommer 2019 einen dreiteiligen Zyklus zum Thema Angstgesellschaft mit dem Musiktheaterregisseur Levin Handschuh in Bremen. Nebenbei ist Herrmann als Autor von Theatertexten und im Bereich des experimentellen Kurzfilms tätig. Seit Beginn der Spielzeit 2019/20 ist er Dramaturg beim Hessischen Staatsballett.

Jonathan Pickers

Technischer Produktionsleiter

Waldemar Martynel

Ballett-Korrepetitor

Daniel Lett

Musikalische Assistenz