Die weiten, wogenden Wellen des Ozeans sind eine Metapher für Transformation und Kontinuität. Inspiriert von dem 2014 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Musikstück „Become Ocean“ von John Luther Adams beschwört das choreografische Duo LEE\VAKULYA in ihrer gleichnamigen Neukreation für das Hessische Staatsballett die unaufhaltsame Bewegung der Gezeiten herauf.
LEE\VAKULYA sind die taiwanesische Tänzerin und Choreografin Chen-Wei Lee und der ungarische Tänzer und Choreograf Zoltán Vakulya. Das in Brüssel ansässige Duo arbeitet seit 2016 zusammen und gehört zu den aufstrebenden Stimmen in der zeitgenössischen Tanzwelt. Beim Hessischen Staatsballett liefen als Gastspiele 2022 ihr gefeiertes Duett „Together Alone“ in den Kammerspielen und 2023 in Wiesbaden die Deutschland-Premiere von „Burnt [the eternal long now]“ im Rahmen des Tanzfestivals Rhein-Main.
„Become Ocean“ ist eine gemeinsame Auftragsarbeit mit dem National Theater and Concert Hall in Taipeh, Taiwan.
Es spielt das Staatsorchester Darmstadt.
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Choreografie LEE\VAKULYA, in Zusammenarbeit mit den Tänzer:innen
Musik John Luther Adams
Sounddesign Prolog Fanny Thollot
Musikalische Leitung Darmstadt Nicolas Kierdorf
Musikalische Leitung Wiesbaden Alejandro Jassán
Bühnenbild Yoko Seyama
Lichtdesign Joanne Shyue
Kostümbild Damur Huang
Probenleitung Luc Jacobs
Dramaturgie Lucas Herrmann
Mit Dank an Daniel Zrínyi
Fotos: (c) Andreas Etter
Video: (c) De-Da Productions
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Video: De-Da Productions
Wie Seegras, angewachsen, von einer Strömung sanft bewegt, sind die zwölf Tänzerinnen und Tänzer des Hessischen Staatsballetts zu Beginn für längere Zeit (…)
Frankfurter Rundschau
Die Uraufführung in Darmstadt (…) geriet zum umjubelten Event.
tanznetz
Das Hessische Staatsballett bringt mit „Become Ocean“ in Darmstadt eine hinreißend ozeanische Musik des Komponisten John Luther Adams zur Geltung.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Für Teilnehmende von 16-99 Jahren
Basierend auf ihrer Recherche ‚dances between order and disorder‘ setzt sich die in Frankfurt lebende Choreografin und Tanzprofessorin Hannah Shakti Bühler in ihrer Neukreation Choreomaniacs mit kollektive Tanzphänomene als Medium der Befreiung, Ekstase und Disziplinierung der Körper auseinander. Wir begeben uns auf eine Zeitreise die die tanzenden Körper der mittelalterlichen Tanzwut als auch die sogenannten „tarantate“ aus den süditalienischen Ritualen des Tarantismus in Erinnerung holt. Der Workshop wird zu einer Feier der Spontaneität, eine Feier des unzensierten körperlichen Ausdrucks von Emotionen und Affekten. Ein Ritual zwischen Ordnung und Unordnung, zwischen Besessenheit, Humor, Empowerment und Widerstand.
Choreomaniacs von Hannah Shakti Bühler Basierend auf ihrer Recherche Dances between order and disorder setzt sich die in Frankfurt lebende Choreografin und Tanzprofessorin Hannah Shakti Bühler gemeinsam mit Simon Mayer und Charlotte Simon mit „Choreomaniacs“ auseinander. Dabei untersucht sie historische Phänomene wie die tanzenden Körper der mittelalterlichen Tanzwut oder sogenannte „Tarantate“ aus den süditalienischen Ritualen des Tarantismus im Kontext der heutigen Cyborg-Kultur.
Konzept, Choreographie: Hannah Shakti Bühler
Dramaturgische Beratung: Simon Mayer
Sound Design, Musik, Performance: Charlotte Simon und Hannah Shakti Bühler
Produktionsmanagement: Lisa Anetsmann
Projektbegleitung: Karoline Wibmer
In Deutschland geboren, aber in Italien aufgewachsen, studierte Hannah zeitgenössischen Tanz am Laban Trinity College in London, wo sie 2006 ihren BA (Hons) Dance Theatre erwarb.
Ihre Performance-Praxis führte sie unter anderem zur Retina Dance Co. in Großbritannien, zum Centro Coreografico Galego in Spanien und zur T.r.a.s.h. DansPerformanceGroup in Holland.
2015 absolvierte sie den MACoDE (Master in Contemporary Dance Education) an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main.
Im gleichen Jahr gründet sie mit Laura Hicks das Choreographische Duo Hicks&Bühler und etabliert sich so in der freien Szene in Frankfurt am Main.
Gemeinsam entwickelten sie Reaching Towards (2017), Der Klumpen (2018) und Strange Loops (2019). Im September 2016 begann sie ihre Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main im Fachbereich Schauspiel.
Seit September 2018 ist sie Professorin für Zeitgenössischen Tanz im BAtanz, mit einem Schwerpunkt auf Transfers zwischen somatischen Praktiken und zeitgenössischem Tanz.
In Zusammenarbeit mit Simon Mayer entwickelten sie das Stück Somatic Tratata – Rhythm, Rapture and Romance welches im November 2022 im Rahmen des Tanzfestival Rhein Main Premiere hatte und aktuell international tourt.

Eine Koproduktion des Hessischen Staatsballett im Rahmen von Tanzplattform Rhein, gefördert von dem KulturAmt Frankfurt und unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Choreografie, Bühne und Kostüm Liliana Barros
Licht Tanja Rühl
Inspizienz: Uwe Fischer
Tanz Ramon John, Masayoshi Katori, Jorge Moro Argote, Tatsuki Takada
Trailer De-Da Productions
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Choreografie, Licht und Kostüm: Leïla Ka
Inspizienz: Uwe Fischer
Trailer De-Da Productions
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Choreografie und Bühne Anouk van Dijk
Kostüm Jessica Helbach
Inspizienz: Uwe Fischer
Tanz Anthony Michael Pucci, Marcos Novais, Milica Mučibabić
Trailer De-Da Productions
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Choreografie und Bühne Dunja Jocić
Licht Tanja Rühl
Kostüm Ivana Vasić
Inspizienz: Uwe Fischer
Tanz Greta Dato, Meilyn Kennedy, Bridget Lee, Milica Mučibabić, Vanessa Shield, Peng Chen, Ramon John, Marcos Novais, Anthony Michael Pucci, Tatsuki Takada
Trailer De-Da Productions
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Choreografie, Bühne und Kostüm Fran Díaz
Licht Tanja Rühl
Inspizienz: Uwe Fischer
Tanz Daniela Castro Hechavarría, Sayaka Kado, Kenedy Kallas, Mei-Yun Lu, , Rita Winder Enzo Boffa, Alessio Damiani, Masayoshi Katori, Jorge Moro Argote, Gorka Duran, Yamil Ortiz, , Benjamin Wilson, Luke Watson
Trailer De-Da Productions
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In diesem Workshop lernen die Teilnehmer:innen einzelne Sequenzen aus einem aktuellen Stück des HSB-Repertoires und können so die Bewegungsabläufe, die von den Tänzer:innen auf der Bühne interpretiert werden, selbst tanzen.
Geleitet wird der Workshop von einem Ensemblemitglied des Hessischen Staatsballetts.
Für Menschen ab 14 mit Tanzerfahrung
Treffpunkt bei Veranstaltungen:
in Wiesbaden: Bühneneingang, Warmer Damm
in Darmstadt: Foyer Kammerspiele
Samstag, 1. März 2025 16-18 Uhr Repertoire-Workshop zu Chronicles in Wiesbaden
Samstag, 10. Mai 2025 16-18 Uhr Repertoire-Workshop zu Chronicles in Darmstadt
Photo: A. Etter
Mit einem außergewöhnlichen Qualifizierungsprogramm für Audiodeskriptionsautor:innen leistet die Tanzplattform Rhein-Main, ein gemeinsames Projekt des Hessischen Staatsballetts (HSB) und des Künstler:innenhaus Mousonturm, einen Beitrag zum Abbau von Barrieren für blinde und sehbehinderte Menschen und für mehr Teilhabe im Tanz. Das Qualifizierungsprogramm findet seinen Höhepunkt und Abschluss im Rahmen des HSB-Ballettabends „Chronicles“.
Parallel zum Probenprozess entwickeln blinde, sehbehinderte und sehende Autor:innen, die an der Qualifizierung teilnehmen, gemeinsam eine Audiodeskription inklusive einer Tastführung für den mehrteiligen Tanzabend.
Diese Audiodeskription kann das erste Mal von blinden und sehbehinderten Besucher:innen an der Premiere des Tanzabends am 16. Februar um 18 Uhr im Hessischen Staatstheater Wiesbaden genutzt werden.
Es findet um 17 Uhr eine Tast-Führung statt, der Treffpunkt ist das Kassenfoyer.
Update: Die Live-Audiodeskription findet in Darmstadt am 19. April 2025 um 19:30 Uhr statt. Es findet ebenfalls wieder eine Stunde vor Vorstellungsbeginn eine Tastführung statt.
Die Online-Einführung zu „Chronicles“ ist hier bereits zu hören:
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