ANTANZEN ist ein offenes Training für Nicht-Profis mit dem Ziel, unterschiedliche Stile und Tanztechniken – vom klassischen Ballett, über Voguing, House bis zeitgenössischen Tanz – kennenzulernen und zu erproben. Es richtet sich an Erwachsene, die Interesse daran haben, Tanz selbst zu erleben, ihren Körper bewusst zu trainieren und sich mit neuen Bewegungsansätzen zu beschäftigen. Es sind keine Voranmeldung und keine Vorkenntnisse erforderlich.
Es findet jeweils einmal im Monat im Staatstheater Wiesbaden, Staatstheater Darmstadt statt.
Das Format ANTANZEN wird in Zusammenarbeit mit Tanzpädagog*innen aus der Region und dem nationalen und internationalen Netzwerk der Alumni des Masterstudiengang Contemporary Dance Education (MA CoDE) der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) durchgeführt.
Wann:
1 x im Monat Samstagvormittags, Dauer 90 Minuten
Wo:
Ballettsaal des Hessischen Staatstheater Wiesbaden / Ballettsaal des Staatstheaters Darmstadt
Karten:
Tickets sind an den Vorverkaufskassen und online zu erwerben
Treffpunkt:
15 Min. vor Beginn der Veranstaltung
Bitte bringen Sie bequeme Trainingskleidung und Socken oder Tanzschuhe mit, da Straßenschuhe im Ballettsaal nicht erlaubt sind.
Dieser Kurs zielt darauf ab, die Anpassungsfähigkeit der Teilnehmenden durch die Entwicklung einer ausgeprägten Körperwahrnehmung zu fördern. Durch kontinuierliches Erforschen werden wir angeleitet, uns mit jedem einzelnen Teil des Körpers zu verbinden und dabei eine größere Sensibilität und Beweglichkeit zu entwickeln.
Durch die Verbindung von somatischen und tänzerischen Praktiken hat jede Bewegung ihren Ursprung und ihren Zweck. So lernen wir, das körperliche Potenzial bestmöglich auszuschöpfen. Durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Bewegungssystemen werden die Teilnehmenden dazu ermutigt, sich kontinuierlich herauszufordern und von einem Zustand in einen anderen zu wechseln. Dabei spielen wir mit Intensität, Geschwindigkeit und Rhythmus und reagieren spontan auf das, was im Moment entsteht.
Dieser Ansatz ermöglicht es uns, über gewohnte Bewegungsmuster hinauszugehen und neue Möglichkeiten des Bewegens, Wahrnehmens und Entwickelns von Bewegung zu entdecken. Am Ende des Workshops werden diese Prinzipien praktisch angewendet, indem eine choreografische Phrase entwickelt oder ein Repertoirestück des Ensembles erlernt wird.
Jason Martin begann seine Karriere als Tänzer und Performer bei einigen der renommiertesten Tanzkompanien Kanadas, darunter die Compagnie Marie Chouinard,
Daniel Léveillé Danse, The Holy Body Tattoo und die Compagnie Dave St-Pierre.
Im Jahr 2017 gründete er ENTITEY / Jason Martin. Seitdem wurden seine Arbeiten mehr als 100 Mal in 20 Ländern auf vier Kontinenten gezeigt und mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnet. Als Choreograf und Pädagoge arbeitet Martin international mit Künstler:innen, Tanzkompanien und Institutionen zusammen.
Zu seinen Kooperationen gehören unter anderem Skånes Dansteater (Schweden), b12 (Deutschland), das Wrocław Opera Ballet (Polen), das Taller Coreográfico de la UNAM (Mexiko), das Ballet Metropolitano de Medellín (Kolumbien), das Institute of the Arts Barcelona (Spanien), die École de danse contemporaine de Montréal (Kanada) sowie die Taipei National University of the Arts
(Taiwan).
In Oktober 2026 unterrichtet ihr 2 Wochen die Tänzer des Hessishen Staatsballetts als Gastlehrer.

Diese Zeitgenössische Tanzstunde erforscht, wie einfache Alltagsbilder durch Improvisation in Bewegung übersetzt werden können. Ausgehend von vertrauten Gesten, Objekten, Empfindungen und Situationen sind die Teilnehmer*innen eingeladen, diese inneren Bilder mithilfe ihrer Imagination in körperlichen Ausdruck zu verwandeln. Die Tanzstunde fördert Neugier, Spontaneität und das Entdecken einer ganz persönlichen Bewegungssprache.
Der 1993 in Palermo geborene Alessio Damiani begann seine professionelle Tanzausbildung im Alter von 18 Jahren beim Agora Coaching Project unter der Leitung von Michele Merola und Enrico Morelli. Von 2017 bis 2026 war er als Tänzer festes Ensemblemitglied des Hessischen Staatsballetts in Darmstadt und Wiesbaden und arbeitete dort regelmäßig mit international renommierten Choreograf*innen zusammen.
Parallel zu seiner tänzerischen Laufbahn entwickelte Damiani seine eigene choreografische Praxis weiter. Seine Arbeiten wurden bereits auf zahlreichen internationalen Festivals und Plattformen gezeigt, darunter die Quinzena de Dança de Almada, die TanzBiennale Heidelberg, das Festival de Danse de Cannes, RIDCC Rotterdam, Anticorpi XL sowie das Malta International Arts Festival.

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