FRANCIS FOOTWORK ist ein Virtual-Reality Tanzstück über die Freiheit des Ausdrucks und der Individualität. Das VR-Erlebnis ist eingebettet in zwei Workshops,in denen die Kinder die Geschichte und Charaktere des Stücks tänzerisch erfahren und über das Erlebte reflektieren.

Entwickelt von David Bolger und dem CoisCéim Dance Theatre aus Dublin findet das Format Anfang Juni zum ersten Mal am Staatstheater Darmstadt statt.

Worum geht‘s?

Als der gutherzige König Two Lefties den Thron besteigt, wird er von seinem vertrauten Berater Colonel Headbanger dazu gebracht, das Land mit eiserner Faust zu regieren. Er will allen Tänzen ein Ende setzen. Also erteilt Francis ihm eine Tanzstunde, die er nie vergessen wird!

Erster Tag am 1.6.: Einführung  in die Geschichte von Francis Footwork durch einfache, lebendige Bewegungsaufgaben, abwechslungsreiche Übungen und leichte und humorvolle Tanzaktivitäten. Die Kinder lernen die Figuren und die spezifischen Bewegungsabläufe der Charaktere kennen.

Zweiter Tag am 8.6.:

Im Mittelpunkt des zweiten Tags steht das VR-Erlebnis. Die Kinder erleben Francis Footwork mit VR-Brillen. Danach werden sie, unterstützt von unseren professionellen Tanzvermittler*innen, ermutigt, Ideen zu teilen und auszutauschen sowie auf all das Gesehene und Erlebte zu reagieren.

Francis Footworkein Virtual-Reality Tanzstück

2 Tage Workshops und Performance
Für alle zwischen 7-11 Jahren
Am 1. und 8.6.2024, 10-12 Uhr (ACHTUNG die VA besteht aus zwei Terminen)
Anmeldung für beide Termine verbindlich
Kosten: 14€

Foto: Ros Kavanagh

Special

Kostprobe von „Francis Footwork“ein Virtual-Reality Tanzstück

Für Fachkräfte, Pädagog:innen, Multiplikator:innen

Wir laden Sie herzlich am 7. Juni von 15-bis 17 Uhr zu einer speziell konzipierten Kostprobe für Lehrkräfte ein, die ein neues Vermittlungsformat einführt.

FRANCIS FOOTWORK, ist eine getanzte Geschichte über die Freiheit des Ausdrucks und der Individualität für Menschen im Alter von 7 bis 11 Jahren.

Durch das Angebot eines analogen Tanzerlebnisses und die Kombination mit einer neuen Art der Betrachtung einer Tanzaufführung durch eine Virtual-Reality-Brille erweitert das Hessische Staatsballett  ihr Vermittlungsangebot und bietet ein spannendes Format für Grundschulgruppen.

Die Kostprobe findet im Staatstheater Darmstadt statt, und dauert ca. 2 Stunden für die gesamte Einführung und Erfahrung dieses Formats zu vermitteln. Im Abschluss ist Zeit für Fragen, Feedback und Austausch. Die Teilnahme  hier ist begrenzt.

Dieses Format von Hessisches Staatsballett wird ab September 2024 buchbar sein und findet in Rahmen von Tanzplattform Rhein-Main  statt.

Anmeldung für die Kostprobe bis 4. Juni unter: vermittlung@staatstheater-darmstadt.de

Trailer

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Credits

Autor, Direktor & Choreograf David Bolger
Musik & Sound Denis Clohessy
Szenografie, Licht-& Projektionsdesign Christopher Ash
Kostümdesign Maree Kearns
Maske Val Sherlock
ISL Dolmetscher Caoimhe Coburn Gray

CAST Cristian Enmanuel Dirocie, Stephanie Dufresne, Ivonne Kalter and Jonathan Mitchell

Produktionsleitung Eamon Fox
Bühnenmeister Stephanie Ryan
Chief LX Eoin Winning
Toningenieur Michael Stapleton
AV Ingenieur Laura Rainsford

Requisite Dylan Farrell
Kostümsupervisor Nicola Burke
Kostümdesignassistenz  Pai Treeratt
Requisitenbau Craig Starkie
Fotografie Hugo Glendinning, Ros Kavanagh
Grafikdesign Alphabet Soup

Mobiles Tanzstück für Kinder ab 8 Jahren von Raimonda Gudavičiūtė 

Ein Projekt des Hessischen Staatsballetts im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main, das als mobile Produktion buchbar ist.

Anmeldung und Information: priorenouak@staatstheater-darmstadt.de

Dossier

Programmheft

Über BAU!

In BAU! untersucht Raimonda Gudavičiūtė das Thema der Ängste in uns und wie wir ihnen begegnen, wenn wir uns nicht sicher fühlen und am liebsten verstecken möchten. Ausgangspunkt ist Franz Kafkas Fragment gebliebene Kurzgeschichte Der Bau, in der sich ein dachsähnliches Tier aus Angst vor einer unbekannten Außenwelt immer mehr in seinem unterirdischen Bau verirrt. Zwischen Versteckspiel, Festung und Tanzfläche wechselt der mit Kartons flexibel gestaltbare Raum, den Gudavičiūtė mit ihrer Bühnen- und Kostümbildnerin Medilė Šiaulytytė, den Tänzer:innen, ihrem Team und dem jungen Publikum gemeinsam kreiert. Das gewohnte Umfeld der Schule wird zu einem spielerischen Raum der Bewegung und Begegnung.

Raimonda Gudavičiūtė begann im Alter von 9 Jahren mit dem Tanzunterricht. Sie studierte zeitgenössischen Tanz und Schauspiel an der Litauischen Akademie für Musik und Theater in ihrer Heimatstadt Vilnius und am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Lyon. Sie absolvierte darüber hinaus den Masterstudiengang in zeitgenössischem Tanz an der Theaterakademie in Helsinki. Seit 2011 lebt sie in Frankfurt am Main und kreiert eigene Arbeiten als freischaffende Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin. 2020 entstand ihr Tanzstück M(other) mit ihrem Sohn Elias nach dem Kurzfilm M(e)& M(other). M(other) wurde 2021 beim Tanzfestival Rhein-Main in Frankfurt uraufgeführt und vom Hessischen Staatsballett als Gastspiel am Staatstheater Darmstadt gezeigt. Es lief bisher auf verschiedenen Tanzfestivals in Finnland, der Slowakei, den Niederlanden und Litauen.

Medilė Šiaulytytė ist eine litauische Kostüm- und Bühnenbildnerin mit Wohnsitz in Rom. Sie studierte Kostümdesign unter der Leitung von Piero Tosi an der Nationalen Filmschule in Rom und Szenografie an der Kunstakademie in Vilnius. Seitdem hat sie Kostüme und Bühnenbilder für einige große litauische Theater entworfen, darunter das Nationale Opern- und Balletttheater in Vilnius, und die Kostüme für drei in Italien produzierte Spielfilme entworfen. Šiaulytytė gewann 2010 und 2015 den Preis Goldenes Bühnenkreuz für das beste Bühnen-/Kostümbild des Jahres in Litauen. Im Jahr 2021 begann ihre Zusammenarbeit mit Raimonda Gudavičiūtė für das Tanzstück M(other).

Valerio C. Faggioni, geboren in Rom, studierte Filmmusik in London. Er komponierte dort im Anschluss für Fernsehen, Werbung, Mixed-Media sowie interaktive Musik. Außerdem war er der europäische Spielemanager für die Dolby Laboratories in San Francisco. Er gehört zu den Gründern von Unbearable Recordings und ist als Musiker in New York, Paris, Tokio sowie auf der Biennale von Venedig aufgetreten. Darüber hinaus unterrichtet er u.a. an der Königlichen Musikakademie in Dänemark und am Centro Sperimentale di Cinema in Rom und entwickelt gemeinsam mit Roberta D’Angelo – Eiga, ein neues Musiklabel, das die Grenzen zwischen den Medien überschreiten will.

Fotos

Credits

Choreografie und Idee Raimonda Gudavičiūtė
Idee Bühne & Kostüm Medile Šiaulytytė
Musik Valerio C. Faggioni
Dramaturgie Lucas Herrmann
Tanzvermittlung Nira Priore Nouak
Es tanzen Yamil Ortiz, Alessio Pirrone und alternierend Marie Ramet und Margaret Howard

Dauer: ca 35 Min.

Fotos: De-Da Productions

Vorstellungen

29.02.2024 (Premiere)
Theodor-Fliedner-Schule Wiesbaden

1.03.2024
Theodor-Fliedner-Schule Wiesbaden

18.04.2024
Robert-Schumann-Schule Wiesbaden

19.04.2024
Schule im Angelgarten Groß-Zimmern

22.04.2024
Max-Kirmsse-Schule Idstein

23.04.2024
Campus Klarenthal Wiesbaden

24.04.2024
Der Circus Waldoni Eberstadt

3.05.2024
LIO Schule Darmstadt

21.06.2024
Goethe Schule Darmstadt

 

Credits

Choreografie Felix Berner
Bühne & Kostüm Christin Vahl
Komposition Jan-S. Beyer
Dramaturgie Luisa Schumacher
Mit Patric Neves Lindström, Adam Shpira-Lintner, Sophie Pompe

Uraufführung Wiesbaden – 02.10.2022, 15.00 Uhr
Staatstheater Wiesbaden, Studio

Premiere Darmstadt – 11.01.2023, 10.00 Uhr
Staatstheater Darmstadt, Kammerspiele

Stückentwicklung von Felix Berner

Eine spartenübergreifende Produktion des JUST und des Hessischen Staatsballetts

Wasser ist das Element des Lebens. Die Erdoberfläche ist zu 71 Prozent davon bedeckt. Es fließt, verdampft oder wird, als Eis, hart wie Stein. Täglich wird es gebraucht. Es kommt vom Himmel und ist ebenso tief unter der Erde zu finden, so auch in Wiesbaden. Dort gibt es besondere Wasseradern, die an vielen Orten der Stadt an die Oberfläche treten. Menschen fürchten die Kraft des Wassers und lieben es zugleich, und gerade die Jüngsten zieht es immer wieder voll in seinen Bann, und es erfreut sich vor allem auf Wasserspielplätzen größter Beliebtheit.

Gemeinsam widmen das Junge Schauspiel und das Hessische Staatsballett, im Jahr des Wassers, diesem besonderen Element eine eigene Produktion, die sich auf eine Forschungsreise für die Kleinsten (2+) in unbekannte Gewässer begibt. Das Stück blau (UA) wird vom Choreografen Felix Berner mit Mitteln des Tanzes und Schauspiels inszeniert.