Wo komme ich her – und wer bin ich eigentlich? Sind meine Vorfahren Teil von mir, auch wenn ich sie nie kennengelernt habe? Was bedeutet Familie?

Diesen Fragen geht das Ensemble mit Neugier, Leichtigkeit und einem Rhönrad nach. Sie begeben sich auf eine Zeitreise zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Jahrhundertwende, 50er und 70er-Jahren. Dabei folgen sie den Relikten, Erinnerungen und Erbstücken, die Familien hinterlassen – und zeichnen ein vielschichtiges Bild von Identität, Herkunft und Zugehörigkeit.

Mit körperlicher Präsenz, Tanz und Schauspiel taucht das Ensemble ein in vergangene Tanzepochen – Charleston, Rock’n’Roll, Twist und Swing – und sucht in Bewegung und Begegnung nach familiären Verbindungen im eigenen Stammbaum.

Wurzel-Baum lädt ein zum Nachdenken über unsere Wurzeln und darüber, wie eng Vergangenheit und Zukunft miteinander verwoben sind – sinnlich, bewegend und humorvoll purzelnd durch die Zeiten.

Tickets über das Gruppenbüro buchbar:

gruppenticket@staatstheater-darmstadt.de

 

Für alle ab 8 Jahren
Dauer: ca. 60 Minuten
Sprache: Deutsch
Tickets: 12 €

Fotos: Laura Nickel

Credits

Inszenierung & Choreografie: Célestine Hennermann
Ausstattung: Nathalie Meyer
Musik: Jacob Bussmann
Video: Niranh Söntgen
Dramaturgie: Emel Aydoğdu
Vermittlung: Laura zur Nieden
Regieassistenz: Evi Rohde
Ausstattungsassistenz: Ella Thomann
Kostümassistenz: Dongjin Park
Mitarbeit Bühne: Lars Werneke

Eine Koproduktion des Hessischen Staatsballetts und JUST Staatstheater Wiesbaden.

FRANCIS FOOTWORK von David Bolger ist ein Virtual-Reality Tanzstück für junge Menschen von 8-11 Jahren über die Freiheit des Ausdrucks und der Individualität.

 „Als der gutherzige König Two Lefties den Thron besteigt, wird er von seinem vertrauten Berater Colonel Headbanger dazu gebracht, das Land mit eiserner Faust zu regieren. Er will allen Tänzen ein Ende setzen. Also erteilt Francis ihm eine Tanzstunde, die er nie vergessen wird!“

Trailer

CREATIVE DANCE TALES Workshop für junge Menschen von 8-11 Jahren

Durch Erzählung und leichte, lebendige Bewegungaufgaben im erfahren die Kinder im Rahmen eines Workshops zunächst die Geschichte von Francis Footwork. Im Anschluss findet das VR-Erlebnis/die Aufführung statt. Im anschließenden Nachgespräch wird sich gemeinsam über das Erlebte und Gesehene ausgetauscht.

 

Treffpunkt Foyer Kammerspiele 14:45 Uhr

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Mehr Informationen

Das Gastspiel Francis Footwork findet im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main. Die Tanzplattform Rhein-Main ist ein Kooperationsprojekt von Künstler*innenhaus Mousonturm und Hessisches Staatsballett.

Terminbuchung und Information:

Wiesbaden:  
gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de
Telefon: +49 (0)611 132 300

Darmstadt: 
vorverkaufkasse@Staatstheater-Darmstadt.de

 

Programmheft

 

Über BAU!

In BAU! untersucht Raimonda Gudavičiūtė das Thema der Ängste in uns und wie wir ihnen begegnen, wenn wir uns nicht sicher fühlen und am liebsten verstecken möchten. Ausgangspunkt ist Franz Kafkas Fragment gebliebene Kurzgeschichte Der Bau, in der sich ein dachsähnliches Tier aus Angst vor einer unbekannten Außenwelt immer mehr in seinem unterirdischen Bau verirrt. Zwischen Versteckspiel, Festung und Tanzfläche wechselt der mit Kartons flexibel gestaltbare Raum, den Gudavičiūtė mit ihrer Bühnen- und Kostümbildnerin Medilė Šiaulytytė, den Tänzer:innen, ihrem Team und dem jungen Publikum gemeinsam kreiert. Das gewohnte Umfeld der Schule wird zu einem spielerischen Raum der Bewegung und Begegnung.

Raimonda Gudavičiūtė begann im Alter von 9 Jahren mit dem Tanzunterricht. Sie studierte zeitgenössischen Tanz und Schauspiel an der Litauischen Akademie für Musik und Theater in ihrer Heimatstadt Vilnius und am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Lyon. Sie absolvierte darüber hinaus den Masterstudiengang in zeitgenössischem Tanz an der Theaterakademie in Helsinki. Seit 2011 lebt sie in Frankfurt am Main und kreiert eigene Arbeiten als freischaffende Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin. 2020 entstand ihr Tanzstück M(other) mit ihrem Sohn Elias nach dem Kurzfilm M(e)& M(other). M(other) wurde 2021 beim Tanzfestival Rhein-Main in Frankfurt uraufgeführt und vom Hessischen Staatsballett als Gastspiel am Staatstheater Darmstadt gezeigt. Es lief bisher auf verschiedenen Tanzfestivals in Finnland, der Slowakei, den Niederlanden und Litauen.

Medilė Šiaulytytė ist eine litauische Kostüm- und Bühnenbildnerin mit Wohnsitz in Rom. Sie studierte Kostümdesign unter der Leitung von Piero Tosi an der Nationalen Filmschule in Rom und Szenografie an der Kunstakademie in Vilnius. Seitdem hat sie Kostüme und Bühnenbilder für einige große litauische Theater entworfen, darunter das Nationale Opern- und Balletttheater in Vilnius, und die Kostüme für drei in Italien produzierte Spielfilme entworfen. Šiaulytytė gewann 2010 und 2015 den Preis Goldenes Bühnenkreuz für das beste Bühnen-/Kostümbild des Jahres in Litauen. Im Jahr 2021 begann ihre Zusammenarbeit mit Raimonda Gudavičiūtė für das Tanzstück M(other).

Valerio C. Faggioni, geboren in Rom, studierte Filmmusik in London. Er komponierte dort im Anschluss für Fernsehen, Werbung, Mixed-Media sowie interaktive Musik. Außerdem war er der europäische Spielemanager für die Dolby Laboratories in San Francisco. Er gehört zu den Gründern von Unbearable Recordings und ist als Musiker in New York, Paris, Tokio sowie auf der Biennale von Venedig aufgetreten. Darüber hinaus unterrichtet er u.a. an der Königlichen Musikakademie in Dänemark und am Centro Sperimentale di Cinema in Rom und entwickelt gemeinsam mit Roberta D’Angelo – Eiga, ein neues Musiklabel, das die Grenzen zwischen den Medien überschreiten will.

Ablauf

Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung in das Stück, leiten wir das Publikum zu dem Ort, wo die Vorstellung stattfindet. Die Schüler:innen werden gebeten Ihrer Schuhe auszuziehen, und nehmen dann an beide Seiten des Bühnenbildes herum Platz. Die Tänzer:innen sind schon im Raum. Wichtiger Bestandteil des Konzepts ist das spielerische und moderierte Nachgespräch, in dem die Schüler:innen eingeladen werden Fragen zu stellen und ihre Beobachtungen und Überlegungen zum Gesehenen mit den künstlerischen Beteiligten zu teilen. Die Gesamtdauer der Veranstaltung wird inklusive Einführung und Nachgespräch ca. 1 Stunde 10 Minuten betragen.

Treffpunkt, 15 Min. vor Vorstellungsbeginn
10 min. Einführung
35 min. Dauer des Stücks
15 min. Nachgespräch
10 min. Die Kinder werden verabschiedet und werden wir von Hauspersonal begleitet

Eine Besonderheit für die Nacharbeit nach dem Vorstellungsbesuch ist, das Programmheft zum Stück. Das ist in Postkarte Format gestaltet, in dem drei Fragen drinstehen, die von den Kindern beantwortet werden können zu dem was sie gehen und erlebte haben. Diese Karten können sie wiederrum wie eine Postkarte an uns zurückgeschickt werden kann.

Fotos

Credits

Choreografie und Idee Raimonda Gudavičiūtė
Idee Bühne & Kostüm Medile Šiaulytytė
Musik Valerio C. Faggioni
Dramaturgie Lucas Herrmann
Tanzvermittlung Nira Priore Nouak

Dauer: ca 35 Min.

Fotos: De-Da Productions

Making Of

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