Ganz egal wie alt man ist: Tanzen macht glücklich. Deshalb bietet die Tanzplattform Rhein-Main in Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden Tanzklubs verschiedener Tanzstile an, für alle Menschen die Lust haben, selbst zu tanzen. Über eine Spielzeit lang haben die Tänzer*innen und Tanzvermittler*innen Gilda Rebello, LilRock, Jniifa und Lukas Robitschko mit den Teilnehmer:innen Tanz erlebt, erforscht und damit experimentiert. Das Material, dass dabei entstanden ist, wird nun von den vier Gruppen an zwei Abenden vor Publikum in der Wartburg in Wiesbaden präsentiert.
Die Tanzplattform Rhein-Main, ein Projekt von Künstler*innenhaus Mousonturm und Hessischem Staatsballett, wird ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stiftungsallianz (Aventis Foundation, Crespo Foundation, Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung, Dr. Marschner Stiftung, ODDO BHF Stiftung, Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main).

In der Spielzeit 2022/2023 gehen unsere Tanzklubs in ihre siebte Ausgabe. Tanzen macht glücklich! Deshalb bieten wir in Darmstadt und Wiesbaden zeitgenössische Tanzklubs für Menschen an, die keine Tanzprofis sind, aber große Lust darauf haben, selbst zu tanzen. Die Tanzklubs richten sich an unterschiedliche Altersgruppen. Jeder Tanzklub trifft sich über ein Jahr einmal wöchentlich.

Zudem kommen einmal im Jahr alle Tanzklubs der Tanzplattform Rhein-Main bei einem gemeinsamen Tanzklub-Workshoptag zusammen. Die Spielzeit wird voraussichtlich außerdem mit einer gemeinsamen Aufführung aller Tanzklubs abgeschlossen.

Für Interessierte gibt es außerdem die Möglichkeit Karten für die Abschlusspräsentation in Darmstadt zu erwerben.

Die Abschlusspräsentation gibt Einblicke in die Recherchen und Entdeckungen der Tanzklubs in Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden der Spielzeit 2022 / 2023. Den Ticketlink für die Abschlusspräsentationen finden Sie am Ende dieser Seite.

Ein Projekt im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main. Die Tanzplattform Rhein-Main, ein Projekt von Hessischem Staatsballett und Künstlerhaus Mousonturm, wird ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und ist gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stiftungsallianz [Aventis Foundation, BHF-BANK-Stiftung, Crespo Foundation, Dotter-Stiftung, Dr. Marschner-Stiftung, Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main].

Tanzklub Wiesbaden

Tanzklub Wiesbaden: „Flow like water“

Leitung Lukas Robitschko

Ab 16 -59 Jahren

Dienstags von 19:00-20:30 Uhr

Start 12.9.2023

Du möchtest erfahren, wie Bewegungen ineinanderfließen; ohne Unterbrechung, von einer Ebene in die andere, durch den Raum und untereinander? In diesem Tanzklub kannst du erforschen, wie es ist, einen flüssigen Körper zu spüren, mit dem Boden zu spielen und diese Eindrücke in dein eigenes Bewegungsrepertoire zu integrieren. Die grundlegende Idee ist sich fließend am Boden zu bewegen. Lukas Robitschko arbeitet seit 10 Jahren mit seinem Konzept „Groundmovement“ und lädt alle Bewegungsenthusiast:innen ab 16 Jahren mit und ohne Vorerfahrung ein, hier etwas Neues auszuprobieren!

 

Lukas Robitschko

Lukas Robitschko tanzt seit 2001 und hatte in seiner aktiven Laufbahn Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene. Er unterrichtet seit 2007 und hat sich die letzten zehn Jahre auf flüssige und konzeptreiche Bewegungen am Boden spezialisiert. Seit zwei Jahren entwickelt er das „Groundmovement Programm“ und arbeitet mit diesem u.a. an der HfMDK in Frankfurt am Main und bei DPM Mannheim. Darüber hinaus leitet er Workshops im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main und für die Tanz- und Theaterwerkstatt in Frankfurt am Main.

Tanzklub Darmstadt

Tanzklub Darmstadt: „Die Fundgrube“

Leitung Gilda Rebello

Ab 18 -99 Jahren

Montags von 19:00-20:30 Uhr

Start 11.9.2023

Seit 2022 gehören die kreativen Ausdrucksformen des modernen Tanzes in Deutschland zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit. In einer Zeit, in der fast alles Greifbare erworben werden kann, gewinnt das Immaterielle vielleicht an Bedeutung. In diesem interdisziplinären Tanzklub geht es vor allem um Tanz, aber auch um Musik, Theater, Philosophie und alles, was du sonst noch an Wertvollem aus deiner Fundgrube bergen möchtest – mit der Hingabe, gemeinsam zu kreieren: mit deinem eigenen Körper, deiner Stimme und kleinen digitalen und analogen Instrumenten. „Mixed-styles, mixed-able, mixed-age, mixed-colours“ – ein kleines Spiegelbild der Gesellschaft mit ihren Visionen vom sozialen Miteinander, aber auch ein Sprachrohr für die individuellen Biografien.

Gilda Rebello

Höhepunkte ihrer Karriere waren das Folkwang Tanzstudio und das Tanztheater Wuppertal (Gast) unter der Leitung von Pina Bausch. Bis 2009 trat sie als Solistin am Theater Dortmund auf. 2015 war sie Trainingsleiterin am Theater Braunschweig. Sie studierte Tanz, Musik und Schauspiel in Rio de Janeiro, mit Weiterbildung an der Folkwang Universität und HfMDK Frankfurt am Main (M.A. Tanzpädagogik). 2021/22 führte sie zwei Recherchen zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Kunst durch, und veröffentlichte Musikalben unter dem Pseudonym RebelLog. Die Vielseitigkeit ihrer Biografie und Karriere beeinflussen ihre Kreationen. Ausführliche CV @ www.gildarebello.com

ANTANZEN ist ein offenes Training für Nicht-Profis mit dem Ziel, unterschiedliche Stile und Tanztechniken – vom klassischen Ballett, über Voguing, House bis zeitgenössischen Tanz – kennenzulernen und zu erproben. Es richtet sich an Erwachsene, die Interesse daran haben, Tanz selbst zu erleben, ihren Körper bewusst zu trainieren und sich mit neuen Bewegungsansätzen zu beschäftigen. Es sind keine Voranmeldung und keine Vorkenntnisse erforderlich.

Es findet jeweils einmal im Monat im Staatstheater Wiesbaden, Staatstheater Darmstadt und ab Januar 2023 am Künstler*innenhaus Mousonturm statt.

Das Format ANTANZEN wird in Zusammenarbeit mit Tanzpädagog*innen aus der Region und dem nationalen und internationalen Netzwerk der Alumni des Masterstudiengang Contemporary Dance Education (MA CoDE) der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) durchgeführt.

Wann:
1 x im Monat Samstagvormittags, Dauer 90 Minuten

Wo:
Ballettsaal des Hessischen Staatstheater Wiesbaden / Ballettsaal des Staatstheaters Darmstadt

Karten:
Tickets sind an den Vorverkaufskassen und online zu erwerben

Treffpunkt:
15 Min. vor Beginn der Veranstaltung

Bitte bringen Sie bequeme Trainingskleidung und Socken oder Tanzschuhe mit, da Straßenschuhe im Ballettsaal nicht erlaubt sind.

Antanzen in Wiesbaden und Darmstadt

Mit Martin Agiuli – Zeitgenössisches Training

Foto: Andreas Schlager

 

 

 

Sa. 13.01.2024 | 10:00 – 11:30 Uhr  Staatstheater Wiesbaden

Sa. 27.01.2024 | 10:30 – 12:00 Uhr  Staatstheater Darmstadt

 

Martin Angiuli ist professioneller Tänzer, Lehrer, Choreograf, Videomacher/Redakteur und Autor. Er stammt aus Brindisi/Puglia/IT, wo er sein Tanzstudium bei „Tersicore“ und an der „Accademia delle danze“ begann und dann nach Florenz zu „Balletto di Toscana“ wechselte. Er begann seine Karriere 2012 in Italien bei Compagnia Fabula Saltica, Compagnia Le Supplici, Compagnia Abbondanza/Bertoni, RBR Dance Company, Teatro Reggio di Torino und vielen anderen italienischen Theatern, Kompanien und Festivals. 2014 zieht er nach Deutschland, wo er bis heute lebt. Er arbeitet mit den Landesbühnen Sachsen, dem Theater Nordhausen, dem Tanztheater Erfurt, dem Staatstheater Wiesbaden/Darmstadt, dem Theater Dortmund, der Compagnie Linga, der Oper Lyon, dem Projekttheater Dresden und anderen unabhängigen Produktionen und Kompanien in Frankreich, Österreich, der Schweiz, Italien und außerhalb Europas. Er ist Mitbegründer und Leiter des ConTrust Collective M.A., dass fließend verschiedene Kunstformen umfasst. Er schreibt sein erstes Buch “ Contraddizioni in movimento “ und wird bald das zweite veröffentlichen. Sein Workshop “ A little light dance “ wird dazu beitragen, den Körper durch Bewegungen zu erfahren. Bewusstwerden und sich wieder mit dem eigenen Körper und der Seele verbinden. Den ganzen Stress und die Anspannung, die sich im Laufe des Tages angesammelt haben, hinter sich zu lassen, alle Grenzen, die wir besitzen, wegzutanzen und neue Möglichkeiten zu entdecken, die in unserem Körper verborgen sind.

Mit Matthew Tusa – Contemporary Ballett

Foto: De-Da Productions

 

 

Sa. 27.01.2024 | 10:30 – 12:00 Uhr  Staatstheater Darmstadt

17.02.2024 | 10:00 – 11:30 Uhr Staatstheater Wiesbaden

9.03.2024 | 13:30 – 15:00 Uhr Staatstheater Wiesbaden

 

Matthew Tusa, geboren in Melbourne, Australien, studierte an der Australian Ballet School und erhielt 2000 sein Diplom in Tanz mit Auszeichnung. 2001 bis 2014 war er Solotänzer und gestaltete seine professionelle Tanzkarriere mit Engagements u.a. am Royal Swedish Ballet in Stockholm, Ballet de la Comunidad de Madrid und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Seit 2007 ist Matthew erfolgreich als Choreograf in Tanz, Oper und Schauspiel tätig. Er realisiert regelmäßig seine eigenen Tanzprojekte. Darüber hinaus ist Matthew ein gefragter Dozent im Rhein-Main-Gebiet und International.

Mit Jerneja Fekonja– Zeitgenössisches Training

Foto: Jerneja Fekonjaa

 

 

 

Sa. 24.2.2024 & 16.3.2024
10:30 – 12:00 Uhr – Staatstheater Darmstadt

Künstlerin und Tänzerin. Geboren in Slowenien, Jerneja erwarb einen Bachelor-Abschluss in zeitgenössischem Tanz an der BCDA in Budapest, Ungarn, und bildete sich an den Berufsfachschulen für Physiotherapie und Ergotherapie in Bad Lauterberg, Deutschland, weiter. Derzeit ist sie im ersten Jahr des internationalen Masterstudiengangs für Kulturwirtschaft und Kunstmanagement in Rotterdam eingeschrieben. Ab 2019 hat sie für verschiedene Tanzkünstler und Kompanien gearbeitet und war als Website-Managerin für die Dance Masterclass Filmproduktion, mit Sitz in Berlin, tätig. Seit Mai 2023 ist sie Mitglied im Netzwerk AKS. Seit 2016 und bis heute arbeitet sie in Brüssel mit der MELTING POT Tanzpraxis, als Lehrerin und Performerin in verschiedenen Aktivitäten und internationalen Tanzveranstaltungen, mit der Idee, einen Ort für Tanzstücke durch Tanzveranstaltungen zu etablieren, basierend auf der Neudefinition des Konzepts des „zeitgenössischen Tanzes“ durch die Eröffnung eines Dialogs zwischen verschiedenen Tanzaufführungen und autodidaktischen Tänzern.

Mit Alessandra Corti– Zeitgenössisches Training

 

 

 

Sa. 18.5.2024 & 22.6.2024
10:00 – 11:30 Uhr – Staatstheater Wiesbaden

Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin. Sie arbeitete über 20 Jahre lang an verschiedenen

deutschen Staatstheatern, Bremer Theater, Oldenburgisches Staatstheater, Staatstheater Mainz, und in der freien Szene. Sie arbeitet mit renommierten Choreographen wie Jan Pusch, Guy Weizmann und Roni Haver, Ina Christel Johannessen, Omar Rajeh, Ann Van den Broek, Sharon Eyal, Koen Augustjinen und Rosalba Torres, und Alexandra Waierstall. Alessandra schuf Stücke für Kompanien wie tanzmainz und BallettCompagnie Oldenburg, für junges Publikum und Solowerke. Alessandra hat einen MA in zeitgenössischer Tanzpädagogik. Seit September 2023 ist sie regelmäßig Gastdozentin für Zeitgenössischen Tanz an der HfMDK in Frankfurt am Main.

Alessandras Training beginnt mit einer Aufwärmphase, um die Koordination, die Kraft und das Körperbewusstsein gegenüber dem Raum und den anderen Teilnehmer*innen. Das Training zielt darauf ab, dazu anzuleiten einen individuellen Körperansatz zu entwickeln. Dies geschieht durch eine Reihe von Improvisationsübungen und einfache Partnerübungen, bei denen die Teilnehmer*innen mit dem Konzept der Visualisierung vertraut werden. Mit Hilfe von Bildern erforschen wir eine bestimmte Körperqualität und zur Bewegung. Aber wir werden auch der Kreativität Raum geben, indem wir unsere Freude an der Bewegung finden und wie wir sie auf andere übertragen können. Der Kurs ist offen für alle Niveaus.

Mit Michelle Di Meo – Zeitgenössisches Training

 

 

 

Sa. 25.5.2024 & 16.6.2024
10:30 – 12:00 Uhr – Staatstheater Darmstadt

Michelle stammt ursprünglich aus Milwaukee, und erwarb ihren B.F.A. in Tanz an der University of WI-Milwaukee. Nach ihrem Abschluss setzte sie ihre Ausbildung durch Workshops und Kurse in den USA und Europa fort. Sie arbeitete als Freiberuflerin hauptsächlich im Mittleren Westen der USA, wo sie schon früh von Debra Loewen und Simone Ferro gefördert wurde. Michelles Interesse, Heilung durch somatische Praktiken zu finden, führte sie schließlich zu Pilates. Sie ist voll zertifizierte STOTT Pilates Instruktorin und Instruktor Trainerin. Michelle schloss ihren MA in zeitgenössischer Tanzpädagogik (MA CoDE) an der HfMDK in Frankfurt am Main ab. Derzeit lebt sie in Frankfurt, wo sie als Tanz- und Bewegungspädagogin und Forscherin arbeitet.

Michelles Training bietet Raum, um verschiedene Möglichkeiten zu erforschen und ein Bewegungsvokabular zu entwickeln. Sie erlaubt es den Teilnehmer*innen, ihre eigenen Bewegungsgewohnheiten und -muster anzunehmen und zu hinterfragen und gleichzeitig ihr Bewegungspotenzial zu erweitern. Wir beginnen mit einer Verbindung. Durch die Integration von Prinzipien aus verschiedenen somatischen Praktiken und angeleiteten Improvisationspartituren werden wir Wege erkunden, um uns mit dem Raum, mit uns selbst und miteinander zu verbinden. Im weiteren Verlauf des Kurses werden einige einfache Bewegungssequenzen angeboten, um ein klares anatomisches Bewusstsein zu schaffen und die Beweglichkeit der Gelenke und der Wirbelsäule zu fördern. Zum Abschluss werden wir mit spielerischen, kompositorischen Übungen die gemeinsame Kreativität weiter anregen und herausfordern. In diesem Kurs sind Menschen mit ALLEN Bewegungserfahrungen willkommen! Bitte stellen Sie sich auf einige bodennahe Bewegungen ein.