Musik Sergej Rachmaninow, Alfred Schnittke, Bohuslav Martinů, Peteris Vasks, Lepo Sumera, Henryk Górecki, Dmitri Schostakowitsch und Perez Prado

Musikalische Leitung Michael Nündel (Darmstadt), Albert Horne (Wiesbaden)

Choreografie Tim Plegge
Bühne Andreas Auerbach
Kostüme Judith Adam
Licht Tanja Rühl
Dramaturgie Karin Dietrich
Probenleitung, choreografische Assistenz Uwe Fischer, Gianluca Martorella
Video Martin Kadel

Tim Plegge legt seiner neuen Kreation das 1909 entstandene Schauspiel „Liliom“ von Ferenc Molnár zugrunde, das einen Blick hinter die Fassade der bürgerlichen Gesellschaft wirft. Auf der Suche nach einem besseren Leben stellen sich die Protagonisten die zeitlose Frage, ob sich ein Mensch ändern kann und ob wir aus der Lebensspirale ausbrechen können, in der wir immer wieder in dieselben Muster verfallen. Dem charmanten wie aufbrausenden Rummelplatz-Hallodri Liliom wird diese Suche zum Verhängnis. Sein freies Lieben mit Julie scheitert, da hilft auch ihre bedingungslose Hingabe nichts, die Liliom nur schwer erträgt. Seine liebende Sprachlosigkeit mündet immer wieder in Gewalt. Als Julie schließlich ein Kind erwartet und sich die Lage zuspitzt, lässt sich Liliom zu einem Raubüberfall hinreißen. In die Enge getrieben, nimmt er sich das Leben. Aber an ein Ausruhen im Himmel ist nicht zu denken. Denn der gibt ihm eine zweite Chance…

Es spielen das Staatsorchester Darmstadt und das Hessische Staatsorchester Wiesbaden.

Premiere Darmstadt
22.02.2019
19.30 Uhr

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Premiere Wiesbaden
30.03.2019
19.30
 Uhr
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