29 May 1913
Chroeografie
Bryan Arias
Management Brent Belsher
Projection/Stage Designer Tabea Rothfuchs
Kostüme Bregje van Balen
Lichtdesigner
Yu-Chen (Nick) Hung
Komponist
Dmitri Savchenko-Belski

Le sacre du printemps
Choreografie
Edward Clug
Musikalische Leitung
Daniel Cohen
Bühne Marko Jepelj
Kostüme Leo Kulaš
Licht Tomaž Premzl

Probenleitung, choreografische Assistenz Uwe Fischer, Gianluca Martorella

29 May 1913 / Le sacre du printemps

Igor Strawinskys Le sacre du printemps stellt eines der Skandalstücke in der europäischen Tanzgeschichte dar. Das Hessische Staatsballett nimmt sich in der Spielzeit 2019/20 des Stoffes rund um das heidnische Ritual des „Frühlingsopfers“ in einem Doppelabend an, wobei der moderne Blick
auf das archaische Thema zum Motor beiderArbeiten wird. Im ersten Teil mit dem Titel 29 May 1913 setzt sich der aus Puerto Rico stammende Choreograf Bryan Arias in einem Auftragswerk mit dem skandalumwitterten Ereignis der Pariser Uraufführung in der choreografischen Version von Vaslav Nijinsky auseinander.
Dabei befragt Arias nicht nur die Perspektive des historischen Zuschauers, sondern entwickelt zugleich einen multidisziplinären Blick auf die Konditionen unserer Kulturreflexion. Edward Clug schuf demgegenüber mit seiner 2012 in Mariboruraufgeführten Choreografie eine feinsinnige Symbiose von archaischer Grundthematik und
hypnotischer Hingabe des Tanzes an die Musik. In dieser von Publikum wie Kritik gleichermaßen gefeierten Werkinterpretation schwingt neben dem bewussten Umgang mit Tradition gleichzeitig eine Reflexion der vielschichtigen Rezeptionsgeschichte des Stoffes mit.

Bei den Vorstellungen am Staatstheater Darmstadt wird die Musik zu Le Sacre du Printemps gespielt vom Staatsorchester Darmstadt unter der Leitung von GMD Daniel Cohen.

Premiere Darmstadt
29.02.2020
19.30 Uhr

Großes Haus

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Premiere Wiesbaden
15.03.2020
19.30
 Uhr
Großes Haus

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