{"id":5283,"date":"2024-05-24T07:54:57","date_gmt":"2024-05-24T05:54:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/?page_id=5283"},"modified":"2024-06-03T16:12:07","modified_gmt":"2024-06-03T14:12:07","slug":"stuecke-kafka-digitales-programmheft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/de\/stuecke-kafka-digitales-programmheft\/","title":{"rendered":"Digitales Programmheft Kafka"},"content":{"rendered":"<div class=\"ce ce-hero   pb-large    \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<figure>\n\t\t\t\t\t<div class=\"media-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<video autoplay loop muted playsinline autobuffer>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<source src=\"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Kafka-Video-Website.mp4\" type=\"video\/mp4\">\n\t\t\t\t\t\t\t\tYour browser does not support the video tag.\n\t\t\t\t\t\t\t<\/video>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol    indent-1   \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<h1>Programmheft Kafka<\/h1>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol    indent-1   \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p>Sonderbare Dinge passieren an einer Tankstelle bei Nacht. Vor allem, wenn man dort strandet. Dann schleicht sich wom\u00f6glich das untergr\u00fcndige Gef\u00fchl ein, aus diesem Ort gibt es kein Entkommen. In <em>Kafka <\/em>nehmen Antonio de Rosa &amp; Mattia Russo (Kor`sia) Sie mit auf eine Reise an den Rand des Bewusstseins. Zwischen Zapfs\u00e4ule und Neonlicht lauert das Kafkaeske. So ganz anders, als Sie vielleicht denken m\u00f6gen \u2026<\/p>\n<p>Tanken Sie nachfolgend mit dem digitalen Programmheft zu <em>Kafka<\/em> auf.<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\t\t<div class=\"ce ce-accordion    indent-1   \">\n\t\t  <div class=\"container\">\n\t\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t  <div class=\"col\">\n\t\t\t\t<div class=\"accordion\"><div class=\"accordion-panel\" data-panel-id=\"kafka-und-kein-ende\">\n\t<div class=\"accordion-headline\">\n\t\t<h4>Kafka und kein Ende<\/h4>\n\t<\/div>\n\t<div class=\"accordion-content\">\n\t\t<div class=\"accordion-content-inner\">\n\n\n<div class=\"ce ce-twocol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-1\">\n\t\t\t\t\t\t<figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-5340\" src=\"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/54.\u00a9-De-Da-Productions_LQ-400x600.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"496\" srcset=\"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/54.\u00a9-De-Da-Productions_LQ-400x600.jpg 400w, https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/54.\u00a9-De-Da-Productions_LQ-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/54.\u00a9-De-Da-Productions_LQ-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/54.\u00a9-De-Da-Productions_LQ-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/54.\u00a9-De-Da-Productions_LQ-1366x2048.jpg 1366w\" sizes=\"auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/figure>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-2\">\n\t\t\t\t\t\t<p>Franz Kafka ist in aller Munde. In seinem 100. Todesjahr werden unz\u00e4hlige Kunstprojekte wie Theaterst\u00fccke und Filme dem gro\u00dfen Schriftsteller gewidmet, von denen die meisten auf der Neuinterpretation einzelner Texte aus zeitgen\u00f6ssischer Perspektive beruhen. Das Hessische Staatsballett w\u00e4hlt einen anderen Ausgangspunkt: Wie kann man Kafka als Autor und dessen Werk durch den Tanz interpretieren? Die beiden italienischen Choreografen Antonio de Rosa und Mattia Russo, die seit langem mit ihrer eigenen Tanzkompanie Kor&#8217;sia in Madrid ans\u00e4ssig sind, wurden vom Hessischen Staatsballett eingeladen, dieser Fragestellung mit dem Auftragsst\u00fcck <em>Kafka<\/em> nachzugehen. Dabei trifft ihre verspielt theatralische und surreal anmutende \u00c4sthetik auf die Welt des enigmatischen Schriftstellers.<\/p>\n<p>In de Rosas und Russos Lesart wird die Welt in Kafkas Texten als ein geschlossener Kosmos dargestellt. Es gibt kein Entkommen. Die Personen darin sind gleichsam Gefangene, die sich in ihrem Gef\u00e4ngnis wohl eingerichtet haben.<\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol   pb-medium    \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p style=\"font-weight: 400;\">Stilpr\u00e4gend dabei ebenso die Allt\u00e4glichkeit des Absurden wie die Passivit\u00e4t der Beteiligten, die weder aufbegehren noch an ihrer Situation etwas zu \u00e4ndern versuchen. Dieser geschlossene Kosmos hat gleicherma\u00dfen System: Er funktioniert wie eine Verwaltungsstruktur, deren Abl\u00e4ufe sich menschlicher Einwirkung entziehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielbeschworen dabei der Begriff \u201ekafkaesk\u201c, um eine undurchsichtige und latent unheimliche Situation zu beschreiben, die der systemischen Ausweglosigkeit und menschlichen Ohnmacht Ausdruck verleiht. Ein Begriff, der vielfach wie ein Label verwendet wird, am Ende aber immer eine ganz besondere Atmosph\u00e4re benennt. Dieses Atmosph\u00e4rische ist tragend in <em>Kafka<\/em>. De Rosa und Russo finden mit ihrem Team eine \u00dcbersetzung des Kafkaesken in das heutige Szenario einer n\u00e4chtlichen Tankstelle; ein ebenso labyrinthischer Ort wie das Schloss in Kafkas gleichnamigem Romanfragment: Ein spannungsvolles Szenario an der Grenze von Zivilisation und Natur, Innen und Au\u00dfen, Diesseits und Jenseits.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Tanzst\u00fcck ist dabei keine Auseinandersetzung mit einem spezifischen Werk Kafkas, sondern eine Bezugnahme auf verschiedene Aspekte aus dessen vielschichtigem Oeuvre, inklusive der Person des Autors selbst. Ein Zugang ist hierbei das Motiv des Scheiterns. Dieses wird gelesen vor dem Hintergrund der \u201eMisserfolge\u201c im Leben Kafkas, dessen Alltag gepr\u00e4gt war von den Konflikten mit der Familie, seinen problematischen Beziehungen zu Frauen (inklusive seiner von verschiedenen Quellen unterstellten Homosexualit\u00e4t) und den Konventionen des j\u00fcdischen Glaubens sowie einer als undurchsichtig erfahrenen gesellschaftlichen Wirklichkeit.<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-twocol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-1\">\n\t\t\t\t\t\t<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Kafka<\/em> nimmt diese verschiedenen Lebenseinfl\u00fcsse zur Grundlage, um Schneisen in das Werk des Autors zu schlagen. Die Szenografie ist dabei durchzogen mit Turnschuhen und Stra\u00dfenkleidung, Taschenlampen, Schubkarren, animalisierten Menschen bzw. vermenschlichten Tieren und anderen Wesen, in denen noch die Spuren aus Kafkas Erz\u00e4hlung <em>Die Verwandlung<\/em> von 1915 zu sehen sind. Beschrieben wird dar\u00fcber hinaus eine k\u00fcnstlerische Konfrontation der Gegenwart und ihrer dramatisch orientierten, medienwirksamen und explosiven \u00c4sthetik \u2013 die sich auch in de Rosas und Russos actiongeladener Bewegungssprache niederschl\u00e4gt \u2013 mit der eher lakonisch gehaltenen und recht linearen Erz\u00e4hlweise, die Kafkas Texte auszeichnet. Die Choreografie setzt damit, ebenso wie durch die musikalische Melange aus klassischer Pianomusik und elektronischen Beats, einen bewussten Kontrapunkt zu einer eher konservativ orientierten Kafka-Interpretation.<\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-2\">\n\t\t\t\t\t\t<figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5326 alignright\" src=\"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/86.\u00a9-De-Da-Productions_LQ-400x600.jpg\" alt=\"\" width=\"325\" height=\"488\" srcset=\"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/86.\u00a9-De-Da-Productions_LQ-400x600.jpg 400w, https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/86.\u00a9-De-Da-Productions_LQ-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/86.\u00a9-De-Da-Productions_LQ-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/86.\u00a9-De-Da-Productions_LQ-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/86.\u00a9-De-Da-Productions_LQ-1366x2048.jpg 1366w\" sizes=\"auto, (max-width: 325px) 100vw, 325px\" \/><\/figure>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol   pb-small    \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p style=\"font-weight: 400;\">Hierdurch wird auch eine inhaltliche Br\u00fccke zur heutigen Zeit geschlagen. Die Konflikte, die Kafka in seinen Werken beschreibt, sind weiterhin aktuell. Sein Scheitern ist auch das des modernen Individuums an einer technisierten, globalisierten und zusehends entmenschlichenden Wirklichkeit. Kafkas Ausspruch \u201eIch bin Ende oder Anfang\u201c im Zusammenhang seiner Einordnung in die literarische Tradition, bekommt vor diesem Hintergrund eine prophetische Note. Doch dass Kafka in die Gegenwart gelangt ist, verdankt sich letztlich einer ebenso kafkaesken Situation: Der Weigerung von Max Brod, dem testamentarischen Wunsch seines besten Freundes nachzukommen und dessen Werke zu verbrennen. Selbst im Tod findet Kafka keine Erl\u00f6sung. Und wir auch nicht.<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<\/div><\/div><\/div><div class=\"accordion-panel\" data-panel-id=\"korsia-meets-kafka\">\n\t<div class=\"accordion-headline\">\n\t\t<h4>Kor&#8217;sia meets Kafka<\/h4>\n\t<\/div>\n\t<div class=\"accordion-content\">\n\t\t<div class=\"accordion-content-inner\">\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p style=\"font-weight: 400;\">Im Gespr\u00e4ch mit den Choreografen Antonio de Rosa und Mattia Russo sowie der Dramaturgin Agn\u00e8s L\u00f3pez-R\u00edo<\/p>\n<p><strong>Vielleicht k\u00f6nnen wir damit beginnen, wer ihr k\u00fcnstlerisch mit eurem Kollektiv Kor&#8217;sia seid?<\/strong><\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>L\u00f3pez-R\u00edo:<\/strong> Kor&#8217;sia wird n\u00e4chstes Jahr 10 Jahre alt. Wir fragen uns st\u00e4ndig, wer wir sind und was wir in die Gesellschaft einbringen wollen? Verschiedene k\u00fcnstlerische Disziplinen wie Mode, Musik, Kino oder zeitgen\u00f6ssische Kunst sind allesamt kulturelle Schichten, die in gewisser Weise die Identit\u00e4t von Kor&#8217;sia ausmachen. Andererseits ber\u00fchren wir in unseren Arbeiten bestimmte Themen, die aus unserer eigenen Identit\u00e4t stammen oder wir versuchen diese in das Thema einzubringen. So entsteht die Beziehung zwischen Kor&#8217;sia, der Gesellschaft und der Welt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>De Rosa:<\/strong> Wir sind mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem wir \u00fcber die Identit\u00e4t von Kor&#8217;sia sprechen k\u00f6nnen. Jetzt wissen wir wirklich, was wir wollen und welche Richtung wir einschlagen m\u00f6chten. Am Anfang haben wir viel Zeit damit verbracht zu experimentieren, verschiedene Dinge in unseren Kompositionen zu kombinieren, um zu sehen, ob es funktioniert oder nicht. Aber trotzdem geht es bei Kor&#8217;sia weiterhin darum, in die Dunkelheit zu springen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p><strong>Und nun Kafka. Sein Tod j\u00e4hrt sich zum 100. Mal. Wie habt ihr euch diesem Autor und seiner Welt gen\u00e4hert? <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Russo:<\/strong> Wir beginnen mit der Arbeit an einem neuen Projekt mindestens mehrere Monate im Voraus. Sobald wir erfahren hatten, dass es Kafka wird, fingen wir an zu lesen, brachten verschiedene Ideen auf den Tisch, teilten unsere Recherchen und \u00fcberlegten, in welche Richtung das St\u00fcck gehen k\u00f6nnte. Wenn du einen Prozess wie diesen startest, brauchst du einen Rahmen. Dieser definiert dann die Entwicklungsrichtung der Ideensammlung. Danach erst kannst du dir Gedanken \u00fcber den Tanz oder die Bewegung machen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>De Rosa:<\/strong> Wir drei sind uns sehr \u00e4hnlich in unserer Denkweise, aber unterschiedlich in der Ann\u00e4herung an die Kreation, sei es \u00fcber das Bildnerische, Textliche oder Kompositorische. Am Anfang war der Tisch voll mit Ideen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>L\u00f3pez-R\u00edo:<\/strong> Dann folgen viele Treffen mit Pasta und Wein. Es ist eine Art \u201eFellini-Methode\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>De Rosa:<\/strong> Das ist auch Tischarbeit. Wir lachen zusammen, wir streiten zusammen. Zwei Italiener und eine Spanierin, das ist manchmal ein Drama (lacht), aber wir vertrauen auf die Zusammenarbeit. Bei Kafka war es anf\u00e4nglich nicht so leicht, welche Richtung wir einschlagen wollen. Denn wenn man \u00fcber Kafka spricht, hat man vielleicht diese Dunkelheit im Kopf, zum Beispiel bei der Musik, aber durch unsere Recherchen haben wir herausgefunden, dass Kafka nicht nur diese dunklen Seiten hat. Wir m\u00fcssen das also f\u00fcr uns kl\u00e4ren, um das B\u00fchnenbild, das Licht oder die Musik zu verstehen. Oder wenn wir beschlie\u00dfen, dass die ganze Szenerie an der Tankstelle in einer Nacht stattfinden soll, dann wird sich die Atmosph\u00e4re oder der Sound darauf beziehen m\u00fcssen &#8230;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Russo:<\/strong> Aber auch die \u00c4sthetik in Bezug auf das Erscheinungsbild. Bei Kafka stellt man sich vielleicht einen Anzug, seltsame Pers\u00f6nlichkeiten und diese Art von \u201eVintage-Ambiente\u201c vor. Das Naheliegende wollten wir aber vermeiden. Stattdessen soll das Ganze in unsere heutige Gesellschaft verlagert und an eine neue Generation gerichtet werden. Die Idee war es deshalb, eine v\u00f6llig neue Geschichte zu schaffen. Etwas, das Kafka sein kann, aber auf eine andere Weise; nicht so w\u00f6rtlich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>L\u00f3pez-R\u00edo:<\/strong> Kafka im 21. Jahrhundert. Das ist nat\u00fcrlich alles eine Interpretation. Wir lassen ihn aus heutiger Sicht wiederaufleben. Andererseits hat Kafka diese Themen, die in unserem kulturellen Ged\u00e4chtnis konstant vorhanden sind: Gott, Tod, Entfremdung, Ich und die Anderen, Gesellschaft, die Idee der Verlorenheit, endlose Wiederholung, Scheitern, das Leben \u2026<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p><strong>Wie seid ihr auf die Idee gekommen, das St\u00fcck an einer Tankstelle spielen zu lassen? <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>L\u00f3pez-R\u00edo:<\/strong> Die Tankstelle ist ein liminaler Raum, ein Schwellenort, der letztlich selbst eine Metapher ist. Sie ist ein Ort und gleichzeitig kein Ort. Ein Irgendwo und Nirgendwo. Diese Art von R\u00e4umen gibt es sehr oft bei Kafka. Nicht nur in seinen Texten, sondern auch bez\u00fcglich seiner Person. Er ist greifbar und ist es nicht; eine schwankende Identit\u00e4t. Dar\u00fcber hinaus hat die Tankstelle diese symbolische Bedeutung von etwas, das zum einen harmlos und zum anderen sehr gef\u00e4hrlich ist. Es kommt darauf an, wie man diesen Ort behandelt. Wie man sich ihm n\u00e4hert. Niemand h\u00e4lt sich gerne an einer Tankstelle auf.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>De Rosa:<\/strong> Das Interessante an diesen Schwellenorten ist, dass sie immer ein Transit sind. Man muss mit niemandem reden und auch nicht bleiben. Es ist einfach ein Durchgangsort. Wir sind aus demselben Grund dort, aber der Ort selbst ist ziemlich unmenschlich. Von daher besteht die einzige M\u00f6glichkeit, ihn vollst\u00e4ndig zu ver\u00e4ndern, darin, in ihm stecken zu bleiben. Dadurch tritt man in Beziehung und es entstehen Situationen, die f\u00fcr sich genommen absurd sind. Denn du wirst an einer Tankstelle niemanden meditieren oder klettern sehen. Das ist also in gewisser Weise wirklich kafkaesk.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Russo:<\/strong> Nat\u00fcrlich kann man mit Kafka generell in eine sehr absurde Richtung gehen und sich dann auf die Reise begeben, aber durch die Wahl der Tankstelle reduzieren wir den Fokus. Was kann es dort geben? Wir haben Figuren gefunden, die in dieser Umgebung surreal sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>De Rosa:<\/strong> Diese beziehen sich auf den Ort oder das, was ihn umgibt. Man sieht es nicht sofort, aber es ist da.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Russo:<\/strong> Zugleich ist die Tankstelle auch eine Reflexion \u00fcber unsere Gesellschaft und das st\u00e4ndige Eingebundensein. Das merken wir umso mehr, wenn wir mal an einem Ort feststecken. Man kann sich nicht v\u00f6llig abkapseln. Zum Beispiel k\u00f6nnen wir nicht ohne Handy leben. Es ist m\u00f6glich, aber sehr schwierig, nicht verbunden zu sein und zu kommunizieren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>De Rosa:<\/strong> Es gibt Regeln in der Gesellschaft &#8230;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Russo:<\/strong> Selbst, wenn du dich von diesen nicht anstecken lassen willst, tust du es, denn alles hat einen Bezug. Nehmen wir den Konsum zum Beispiel: Du musst in den Supermarkt gehen, um Lebensmittel zu kaufen. Alle Dinge sind f\u00fcr den Verbrauch geschaffen, sie kontaminieren die Welt und sind multinational.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>L\u00f3pez-R\u00edo:<\/strong> Man kann dem globalisierten System nicht entkommen.<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Wie bringt ihr all diese Ideen in das fertige St\u00fcck ein, auch in Bezug auf die B\u00fchne, Musik oder den Tanz?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Russo:<\/strong> Wir sammeln diese Ideen. Die Arbeit mit der B\u00fchnenbildnerin oder dem Komponisten ist dann eine weitere Aufgabe. Es geht darum, sie in die Gesamtidee einzuf\u00fchren. Beim B\u00fchnenbild arbeiten wir viel mit Bildern. Manchmal ist es von vornherein recht klar. Wenn es das nicht ist, gilt es eine klarere Idee zu finden. Bei der Musik gibt es eine bestimmte Trackliste, die zur Auswahl steht und auf deren Grundlage der Komponist seine Beispiele anfertigt. Es sind also verschiedene Prozesse mit allen beteiligten K\u00fcnstler:innen. Aber all diese Ideen stammen aus der Vorarbeit am Tisch; dem ersten Prozess.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>L\u00f3pez-R\u00edo:<\/strong> Die Herznote des St\u00fccks entsteht in der Tischarbeit. Und dann muss man sie auf jedes Element des St\u00fccks \u00fcbertragen. Wir arbeiten h\u00e4ufig mit den gleichen Leuten zusammen. Man versteht einander dadurch schon in k\u00fcnstlerischer Hinsicht. Das schafft nat\u00fcrlich auch Vertrauen. Der n\u00e4chste Schritt ist, die Arbeit am Tisch in Tanz und Bewegung umzusetzen; in K\u00f6rper und Fleisch, in Bilder und Ideen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Russo:<\/strong> Dieser Moment ist ziemlich k\u00fcnstlerisch, um all diese Informationen in den K\u00f6rper zu \u00fcbersetzen. Wir nutzen die Struktur des St\u00fccks und den Tanz, denn wir haben keine Worte wie etwa im Theater.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>De Rosa:<\/strong> Es geht darum, die Metapher zu finden. Das kann sehr subtil sein. In Bezug auf <em>Kafka<\/em> zum Beispiel die Idee der Spiegelung. Wie kommt diese zustande? Dazu bedarf es auch der Struktur der Szene. Etwas, das man durch diese Szene hindurchlesen kann. Also so etwas wie eine doppelte Umwandlung: Die Umwandlung der Idee in eine Metapher und diese dann wiederum in eine Struktur oder Komposition der Szene.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>L\u00f3pez-R\u00edo:<\/strong> Manchmal ist es wirklich schwierig. Wir sind drei Gehirne, die unterschiedlich arbeiten. Mattia ist immer sehr auf das Bildnerische bezogen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Russo: <\/strong>Ich bin eher instinktiv, was das Visuelle angeht. Ich bringe die Idee ein, muss sie aber auch verteidigen. In diesem Fall hat Agn\u00e8s etwa versucht, den Sinn hinter dem Bild der Tankstelle zu finden. Es kann aber auch sein, dass eine Idee keinen Sinn ergibt und trotzdem passt. Antonio hilft manchmal dabei, Ideen einzubringen oder er er\u00f6rtert die vorliegenden und sagt: \u201eNein, ich sehe das nicht.\u201c Es ist eine Art von Austausch. Und am Ende werden wir einen Weg finden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>L\u00f3pez-R\u00edo:<\/strong> F\u00fcr mich als Dramaturgin besteht meine Arbeit darin, das Thema einzugrenzen und eine Landkarte zu erstellen. Ich verteidige Ideen mit Worten, auf der Ebene des Verstandes, um den Sinn dahinter zu finden. Die Proben sind eine andere Art des Prozesses. Ich bin nicht die ganze Zeit im Studio. Es ist also sehr interessant, einen Au\u00dfenblick einzunehmen, der ins Spiel kommt, wenn die Dinge eigentlich abgeschlossen sein sollten. Dieser externe Blick ist wichtig, denn die Choreografen sind kontaminiert.<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p><strong>Wieder Kontamination. Inwieweit sind die Choreografen kontaminiert? <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Russo:<\/strong> Wir verlieben uns in das, was wir schon erarbeitet haben. Agn\u00e8s kommt dazu, wenn es darum geht, sich von dem Liebgewonnen zu trennen. Denn sie ist nicht so stark mit dem verbunden, was wir im Studio erarbeitet haben. Als externe Person sieht sie gewisse Dinge vielleicht zum ersten oder zweiten Mal. Sie hat dann nicht diese Verliebtheit wie wir.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>De Rosa:<\/strong> Als Choreografen wissen wir nat\u00fcrlich auch, wie schwer es ist, bei den Proben einen bestimmten Punkt bez\u00fcglich einer Idee zu erreichen. Du arbeitest so hart mit den T\u00e4nzer:innen, aber am Ende funktioniert es vielleicht trotzdem nicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Russo:<\/strong> Es ist dann auch eine Therapie f\u00fcr uns. Gemeinsam mit Agn\u00e8s passen wir unsere Ideen wieder an den Rahmen an, den wir am Anfang festgelegt haben. F\u00fcr uns ist es eine Chance noch einmal dar\u00fcber nachzudenken, wo wir angefangen haben. Vielleicht sind wir auf den Proben vom Weg abgekommen? Doch auch das kann manchmal richtig sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>L\u00f3pez-R\u00edo:<\/strong> Das ist dann der Moment, in dem sich das Tanzst\u00fcck selbst konstruiert. Es gibt so viele praktische Dinge, die im Studio passieren und die anf\u00e4ngliche Karte des St\u00fccks \u00fcberarbeiten. Man muss eine weitere Schicht dar\u00fcberlegen. Einige sehr gute Dinge passieren, und wir nehmen sie an, weil sie viel besser sind als das, was wir uns urspr\u00fcnglich gedacht haben. Das ist das Sch\u00f6ne an den Proben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Russo:<\/strong> Hin und wieder versucht man auch, aus \u201efalschen\u201c Dingen etwas zu kreieren. Es ist vielleicht nicht auf den ersten Blick richtig, aber wir k\u00f6nnen trotzdem einen Weg darin finden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>De Rosa:<\/strong> Und manchmal st\u00f6\u00dft man auch an Grenzen und kann seine Ideen nicht umsetzen. Dann muss man es einfach akzeptieren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>L\u00f3pez-R\u00edo:<\/strong> Es ist wichtig, die Arbeit an einem Tanzst\u00fcck als etwas Lebendiges zu begreifen. Denn es wird von Menschen geschaffen. Und es ist nie ganz abgeschlossen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Russo:<\/strong> Das sagen wir auch zu den T\u00e4nzer:innen, wenn wir den Entstehungsprozess beenden: Jetzt geh\u00f6rt das St\u00fcck euch. Ihr m\u00fcsst mit ihm wachsen.<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<\/div><\/div><\/div><div class=\"accordion-panel\" data-panel-id=\"fotos\">\n\t<div class=\"accordion-headline\">\n\t\t<h4>Fotos<\/h4>\n\t<\/div>\n\t<div class=\"accordion-content\">\n\t\t<div class=\"accordion-content-inner\">\n\n\n\t\n\t\t<div class=\"ce ce-img-slider    indent-2   \">\n\t\t\t<div class=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"col\">\n\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"img-slider\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"swiper\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-slide\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" 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Novais<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<\/div><\/div><\/div><div class=\"accordion-panel\" data-panel-id=\"kuenstlerisches-team\">\n\t<div class=\"accordion-headline\">\n\t\t<h4>K\u00fcnstlerisches Team<\/h4>\n\t<\/div>\n\t<div class=\"accordion-content\">\n\t\t<div class=\"accordion-content-inner\">\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p><strong>Choreografie<\/strong> Mattia Russo &amp; Antonio de Rosa<br \/>\n<strong>B\u00fchnenbild<\/strong> Amber Vandenhoeck<br \/>\n<strong>Licht<\/strong> Steffen Hilbricht \/ Kor`sia<br \/>\n<strong>Kost\u00fcmbild<\/strong> Luca Guarini<br \/>\n<strong>Kost\u00fcmassistenz<\/strong> Dea Beijleri<br \/>\n<strong>Komposition und Produktion B\u00fchnenmusik<\/strong> Alejandro Gonzalez da Rocha<br \/>\n<strong>Probenleitung<\/strong> Uwe Fischer<br \/>\n<strong>Dramaturgie<\/strong> Agn\u00e8s L\u00f3pez-R\u00edo, Lucas Herrmann<br \/>\n<strong>Dramaturgiemitarbeit<\/strong> Ching-Wen Peng<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p><strong>Antonio de Rosa &amp; Mattia Russo<\/strong><\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-twocol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-1\">\n\t\t\t\t\t\t<p>Die Choreografen Antonio de Rosa &amp; Mattia Russo gr\u00fcndeten 2015 das Kollektiv Kor`sia in Madrid, dessen k\u00fcnstlerische Leitung sie gemeinsam mit dem Dramaturgen Giuseppe D\u2018Agostino und der Professorin f\u00fcr Darstellende K\u00fcnste Agn\u00e8s L\u00f3pez-R\u00edo sind.<\/p>\n<p>De Rosa und Russo absolvierten beide ihre Ausbildung an der Accademia Nazionale di Roma und Scuola di Ballo Teatro alla Scala in Mailand. De Rosa tanzte am Teatro alla Scala und bei der Compa\u00f1\u00eda Nacional de Danza de Espa\u00f1a in Madrid. Er wurde mit dem Young Talent Capri-Positano Preis ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Mattia Russo f\u00fchrten Engagements zum Ballet de la Generalitat Valenciana, zur Compa\u00f1\u00eda Nacional de Danza de Espa\u00f1a und zu Introdans, wo er auch choreografierte. Er gewann 2012 den ersten Preis am Certamen Internacional de Coreograf\u00eda Burgos &amp; New York.<\/p>\n<p>Als K\u00fcnstlerduo wurden sie eingeladen, f\u00fcr prominente Theaterh\u00e4user und Kompanien zu arbeiten, darunter das Nederlands Dans Theater, Konzert Theater Bern, Theater Luzern, Of Curious Nature in Bremen, die Op\u00e9ra National du Rhin, das Staatstheater am G\u00e4rtnerplatz in M\u00fcnchen oder die Op\u00e9ra Grand Avignon. Ihre innovativen Choreografien wurden auf bedeutenden internationalen Festivals in ganz Europa gezeigt wie z.B. am Theatre Nacional de la danse Chaillot in Paris, bei Tanz im August in Berlin oder beim Grec Festival Barcelona. Dar\u00fcber hinaus wurden sie 2019 beim Spring Forward Festival des europ\u00e4ischen Tanznetzwerks Aerowaves unter die Twenty Artists \u2013 die zwanzig vielversprechendsten Nachwuchschoreograf:innen in Europa \u2013 gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>De Rosa und Russo erhielten f\u00fcr ihre Arbeiten zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Jurypreis der Tanzplattform Bern 2018 oder j\u00fcngst den Fedora \u2013 Van Cleef &amp; Aprels Prize for Ballet 2023.<\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-2\">\n\t\t\t\t\t\t<figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5502\" src=\"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/DSC00375.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"420\" \/><\/figure>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p><strong>Alejandro Gonzalez da Rocha<\/strong><\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-twocol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-1\">\n\t\t\t\t\t\t<p>Alejandro Gonzalez da Rocha ist ein galizisch-portugiesischer Produzent, Komponist, Klangk\u00fcnstler und DJ, der derzeit in Barcelona lebt.<\/p>\n<p>Sein akademischer Hintergrund liegt in der bildenden Kunst. Er studierte in Galizien, Portugal und Frankreich und n\u00e4herte sich der Musik zun\u00e4chst aus einer k\u00fcnstlerisch-installativen Perspektive. Parallel dazu sammelte er seine ersten Erfahrungen als DJ. Von da an begann er, sein eigenes Soundkonzept zu entwickeln und konzentrierte sich auf die Produktion und Komposition von Musik sowie auf sein individuelles Projekt, DA ROCHA UM. Dar\u00fcber hinaus arbeitete er mit darstellenden K\u00fcnstler:innen und in Videoprojekten.<\/p>\n<p>Er hat als Komponist und Sounddesigner unter anderem f\u00fcr Tanz- und Theaterkompanien wie Kor&#8217;sia, Richard Mascherin und laSADCUM gearbeitet, deren Werke in Theaterh\u00e4usern wie dem Teatros del Canal (Madrid), dem Centro de Cultura Contempor\u00e1nea Conde Duque (Madrid), CCCB (Barcelona) und au\u00dferhalb Spaniens in Frankreich, Italien, Bulgarien, Deutschland usw. gezeigt wurden.<\/p>\n<p>Die audiovisuellen Werke und Videoinstallationen, an denen er mit K\u00fcnstler:innen wie Ana Esteve Reig, Acacia Ojea und Fede Coll zusammengearbeitet hat, wurden in Buenos Aires, Madrid und Granada ausgestellt.<\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-2\">\n\t\t\t\t\t\t<figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5509\" src=\"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/DA-ROCHA-UM-Gloria-Salvat-3-small.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"420\" \/><\/figure>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p><strong>Amber Vandenhoeck<\/strong><\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-twocol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-1\">\n\t\t\t\t\t\t<p>Amber Vandenhoeck studierte In Situ Arts und Szenografie an der K\u00f6niglichen Akademie von Antwerpen. Im Jahr 2009 kam sie als Technikerin zur Br\u00fcsseler Peeping Tom Dance Company, begann aber bald mit der Gestaltung des B\u00fchnenbilds f\u00fcr deren Auff\u00fchrungen. Sie entwarf B\u00fchnenbilder f\u00fcr die weltweit tourenden St\u00fccke \u00bbA Louer\u00ab, \u00bbVader\u00ab und \u00bbMoeder\u00ab. Bis heute arbeitet sie mit dem Ensemble zusammen und produziert mit Gabriela Carrizo Werke wie \u00bbThe Land\u00ab f\u00fcr das Residenztheater in M\u00fcnchen, \u00bbLa Ruta\u00ab f\u00fcr das Nederlands Dans Theater und \u00bbLa Visita\u00ab, welches von der Fondazione Maramotti koproduziert und mit dem Fedora Prize for Dance ausgezeichnet wurde. Es folgten Kollaborationen mit anderen Regisseur:innen und Kompanien in den Bereichen Tanz, Performance und Musiktheater. Im Jahr 2017 produzierte sie mit David Marton \u00bbOn the Road\u00ab f\u00fcr die M\u00fcnchner Kammerspiele. Eine stetige Zusammenarbeit verbindet sie u. a. mit Karin Beier (Schauspielhaus Hamburg), KOR&#8217;SIA Dance Company (Madrid), B\u00e9atrice Lachaussee (Paris), Julien Chavaz (Magdeburg), Tomoko Mukaiyama (Tokyo), Lost Dog Dance (UK), Marcos Darbyshire, Post uit Hessdalen, Kyoko Scholiers. Ihre Arbeiten sind sowohl grafisch als auch architektonisch inspiriert, wobei der Schwerpunkt auf surrealen und hyperrealistischen R\u00e4umen liegt.<\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-2\">\n\t\t\t\t\t\t<figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5512\" src=\"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Unknown.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"420\" \/><\/figure>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p><strong>Luca Guarini<\/strong><\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-twocol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-1\">\n\t\t\t\t\t\t<p>Luca Guarini ist Chefredakteur und Kreativdirektor des Dust Magazines. Dar\u00fcber hinaus ist er auch als Stylist und Kreativberater t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Nach seinem Abschluss an der Academy of Fine Arts in Florenz mit dem Vertiefungsbereich Malerei, arbeitete er zwei Jahre lang mit Luigi als Duo an einem Kunst- und Fotoprojekt namens <em>Luigi und Luca.<\/em><\/p>\n<p>Nach dem Ende dieser Zusammenarbeit erkundete Guarini verschiedene Richtungen in der Modebranche und gr\u00fcndete das Dust Magazine, dessen erste Ausgabe 2011 in London erschien.<\/p>\n<p>Kurz darauf zog er nach Berlin, wo er bis 2018 lebte, ehe er seinen Lebensmittelpunkt nach Madrid verlegte.<br \/>\nIm Jahr 2014 arbeitete er f\u00fcr einige Monate als Berater der Kreativdirektion bei Mert und Marcus. Seine Kreationen wurden neben dem Dust Magazine auch in Vanity Fair, L&#8217;Officiel, Icon oder Hero ver\u00f6ffentlicht. Neben seiner Arbeit mit Kor`sia ist Guarini auch im Musikbereich t\u00e4tig. So begleitet er den spanischen S\u00e4nger Guitarricadelafuente als Stylist f\u00fcr seine Werbefotos, Videos, Touren und \u00f6ffentlichen Auftritte.<\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-2\">\n\t\t\t\t\t\t<figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5505\" src=\"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Luca-Kafka-.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"420\" \/><\/figure>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p><strong>Agn\u00e8s L\u00f3pez-R\u00edo<\/strong><\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-twocol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-1\">\n\t\t\t\t\t\t<p style=\"font-weight: 400;\">Agn\u00e8s L\u00f3pez-R\u00edo ist Professorin f\u00fcr Analyse und Praxis des zeitgen\u00f6ssischen Tanzrepertoires am Conservatorio Superior de Danza &#8218;Mar\u00eda de \u00c1vila&#8216; in Madrid. Neben ihrer Lehrt\u00e4tigkeit ist sie Tanzdramaturgin, k\u00fcnstlerische Beraterin, Kreateurin, Performerin, Autorin, Forscherin und seit 2021 Mitglied der Spanischen Akademie der Darstellenden K\u00fcnste.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ihre Ausbildung im klassischen Ballett erhielt sie am Conservatori Professional de Dansa in ihrer Heimatstadt Valencia und am Conservatorio Profesional de Danza &#8218;Mariemma&#8216; in Madrid. Sie hat ihre Tanzausbildung und ihr Berufsleben als T\u00e4nzerin konsequent mit ihrer akademischen Ausbildung verbunden. So schloss sie ihr Studium der Hispanistik an der Universitat de Val\u00e8ncia (2001) ab. Im Jahr 2014 erwarb sie einen Master-Abschluss in Kulturmanagement an der Universitat Oberta de Catalunya und 2018 einen h\u00f6heren Abschluss in zeitgen\u00f6ssischem Tanz. Au\u00dferdem promovierte sie 2023 an der Universit\u00e4t von Castilla la Mancha mit der Arbeit: <em>Eine Ann\u00e4herung an die Wiederholung im Tanz. Die vergessene Arbeit.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seit 2002 ist sie professionelle T\u00e4nzerin in verschiedenen europ\u00e4ischen Kompanien: Ballettkompanie der St\u00e4dtischen Theather Chemnitz (Deutschland), Introdans (Holland) oder der Staatstheather Braunschweig (Deutschland), Wayne McGregor\/ Random Dance Company (UK). Von 2011 bis 2019 geh\u00f6rte sie zum Ensemble der Compa\u00f1\u00eda Nacional de Danza (Spanien), unter der Leitung von Jos\u00e9 Carlos Mart\u00ednez.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie geh\u00f6rt dem Kollektiv Kor&#8217;sia seit dessen Gr\u00fcndung an, wo sie verschiedene Rollen von der Performerin bis zur Tanzdramaturgin durchlief, mit der sie 2022 den prestigetr\u00e4chtigen Fedora-Tanzpreis gewann.<\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-2\">\n\t\t\t\t\t\t<figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5507\" src=\"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Agnes.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"365\" \/><\/figure>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p><strong>Ching-Wen Peng<\/strong><\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"ce ce-twocol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-1\">\n\t\t\t\t\t\t<p>Ching-Wen Peng, geboren in Taiwan, arbeitet als Autorin, Dramaturgin und Theaterregisseurin in verschiedenen Kontexten. In Taiwan war sie von 2014 bis 2018 als Dramaturgin in einer selbst gegr\u00fcndeten Theatergruppe, der Cyclops Troupe, t\u00e4tig. Ihr preisgekr\u00f6nter Fantasy-Roman The City of Windows wurde 2017 in einem Sammelband ver\u00f6ffentlicht. Zurzeit arbeitet sie als Kolumnistin f\u00fcr das Webmagazin Performing Arts Review (PAR) seit 2024. In Deutschland hat sie als Regisseurin mehrere Projekte wie Kurzfilm und Performance entwickelt, die in Wiesbaden und Frankfurt am Main pr\u00e4sentiert wurden. Darunter, Welcome to the World of Double Narratives, das sich mit konstruierter Ideologie als sozialem Ph\u00e4nomen im postkolonialen Diskurs besch\u00e4ftigt und bei den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden 2023 uraufgef\u00fchrt wurde. Im selben Jahr, 2023, wurde sie zur Artist-in-Residency vom PACT Zollverein (Essen) eingeladen, um ihr aktuelles Regieprojekt weiterzuentwickeln.<\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-2\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<\/div><\/div><\/div><div class=\"accordion-panel\" data-panel-id=\"trailer\">\n\t<div class=\"accordion-headline\">\n\t\t<h4>Trailer<\/h4>\n\t<\/div>\n\t<div class=\"accordion-content\">\n\t\t<div class=\"accordion-content-inner\">\n\n\n<div class=\"ce ce-onecol    indent-1   \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"vimeo-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGRpdiBjbGFzcz0icmVzcG9uc2l2ZS12aWRlbyI+PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iS0FGS0EiIHNyYz0iaHR0cHM6Ly9wbGF5ZXIudmltZW8uY29tL3ZpZGVvLzk1MTU1MTY4Nz9kbnQ9MSZhbXA7YXBwX2lkPTEyMjk2MyZzaG93aW5mbz0wIiB3aWR0aD0iNTAwIiBoZWlnaHQ9IjI4MSIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhdXRvcGxheTsgZnVsbHNjcmVlbjsgcGljdHVyZS1pbi1waWN0dXJlOyBjbGlwYm9hcmQtd3JpdGU7IGVuY3J5cHRlZC1tZWRpYSI+PC9pZnJhbWU+PC9kaXY+\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-vimeo\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/borlabs-cookie\/1\/vimeo_951551687.jpg')\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\">\n<p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>Vimeo<\/strong>. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfl\u00e4che unten. 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Am Ende sprudelt das Benzin, und der Vorhang schlie\u00dft sich \u00fcber einer brandgef\u00e4hrlichen Situation. Es explodiert aber nur der Applaus im entflammten Publikum.\u00ab &#8211; Volker Milch, Wiesbadener Kurier<\/p>\n<p>\u00bb(&#8230;) Kor&#8217;sias Tankstellen-Intermezzo hat (&#8230;) durchaus das Zeug, gerade j\u00fcngere Zuschauer f\u00fcr Tanz live im Theater zu erw\u00e4rmen.\u00ab &#8211; Eva-Maria Magel, FAZ<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<\/div><\/div><\/div><div class=\"accordion-panel\" data-panel-id=\"kooperationspartner-des-hessischen-staatsballetts\">\n\t<div class=\"accordion-headline\">\n\t\t<h4>Kooperationspartner des Hessischen Staatsballetts<\/h4>\n\t<\/div>\n\t<div class=\"accordion-content\">\n\t\t<div class=\"accordion-content-inner\">\n\n\n<div class=\"ce ce-twocol       \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-1\">\n\t\t\t\t\t\t<p><a href=\"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/de\/kooperationen\/tanzplattform-rhein-main-2\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-2158 size-medium\" src=\"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Logo_Neu-FuhrmannKollegen-600x110.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"110\" srcset=\"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Logo_Neu-FuhrmannKollegen-600x110.jpg 600w, https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Logo_Neu-FuhrmannKollegen-1024x188.jpg 1024w, https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Logo_Neu-FuhrmannKollegen-768x141.jpg 768w, https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Logo_Neu-FuhrmannKollegen-1536x283.jpg 1536w, https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Logo_Neu-FuhrmannKollegen-2048x377.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"col col-custom-2\">\n\t\t\t\t\t\t<p><a href=\"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/de\/kooperationen\/tanzplattform-rhein-main-2-2\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3139 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/711-Wortbildmarke-black-1-150x150.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\n<div class=\"ce ce-onecol    indent-1   \">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t<p>Fotos: De-Da Productions<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Alle Termine sowie Tickets finden Sie hier:<\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><a class=\"cta-primary-solid-large\" href=\"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/de\/stuecke\/kafka\/\">Tickets\u00a0<\/a><\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":5,"featured_media":5379,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-5283","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5283","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5283"}],"version-history":[{"count":37,"href":"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5283\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7246,"href":"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5283\/revisions\/7246"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5379"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hessisches-staatsballett.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5283"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}