Playtime

Choreografie von Snorkel Rabbit

Das Werk ist von Jacques Tatis Film „Playtime“ aus dem Jahr 1967 inspiriert.
In ihrem dritten und letzten Jahr an der Opéra de Massy ließ sich die junge Kompanie unter der Leitung von Alba Castillo und Bryan Arias inspirieren von dem poetischen und witzigen Monumentalfilm PLAYTIME, sich mit dem Verhältnis zur Moderne und zur Uniformierung befasst. Tati verwandelt darin Paris in eine ultramoderne Stadt voller riesiger Strukturen und Räume und die Menschen, die diese Räume bewohnen, bilden eine Gesellschaft von Materialisten und Konsumenten. Dies ist der Ausgangspunkt für die choreografische Kreation. Nun wird das Stück auch am Staatstheater Darmstadt aufgeführt.

Alba Castillo

Alba wurde in Valencia, Spanien, geboren und begann ihre Tanzkarriere im Alter von 17 Jahren in der Teatres de la Generalitat Valenciana dance company. Im Jahr 2007 wurde sie in der Compañia Nacional de Danza 2 unter der Leitung von Nacho Duato engagiert. Von 2011 bis 2020 tanzt Alba als Solistin beim Basler Ballett in Stücken der renommiertesten Choreografen. Parallel dazu beginnt Alba 2012 ihre Karriere als Choreografin mit dem Stück „Bipolar Skin“. Das Werk ist Finalist beim Internationalen Choreografie-Wettbewerb in Hannover, gewinnt den Publikumspreis beim Internationalen Choreografie-Wettbewerb in Kopenhagen und gewinnt den zweiten Preis beim Certamen Internacional de Coreografía Burgos & New York. 2018 wird Alba für die 21. PREMIOS MAX für Bühnenkunst in Spanien nominiert und gewinnt den zweiten Preis beim Choreografie-Wettbewerb Les Synodales de Sens für ihre Choreografie „The Breathing Room“. 2019 gewinnt Alba die Goldmedaille sowie den Preis für die beste Choreografie beim Internationalen Choreografiewettbewerb in Peking mit den Stücken „Before you Land“ und „Remember me, like this“ und einen Choreografiepreis bei den Oltner Tanztagen, NEW IDEAS II für ihre Choreografie „Before you Land“. Alba choreografiert mittlerweile für zahlreiche internationale Kompanien. Sie präsentiert 2020 neue Kreationen für das Ballet de l’Opéra National du Rhin und Scapino Ballet Rotterdam und arbeitet 2021 mit Pennsylvania Ballet (USA), Ballet Bremerhaven (Deutschland), Theater St.Gallen (Schweiz) und Austinmer Dance Theater (Australien) zusammen.

Bryan Arias

Bryan wurde in Ponce, Puerto Rico, geboren. Im Alter von neun Jahren zog er nach New York, wo er mit vielen verschiedenen urbanen Tanzstilen in Berührung kam und an der La Guardia high school for performing arts seinen ersten künstlerischen Unterricht erhielt. Als Tänzer war Bryan beim Complexions Contemporary Ballet, beim Netherlands Dance Theater (NDT) sowie bei Crystal Pite Kidd Pivots Kompanie engagiert. Im Laufe seiner Karriere tanzt er in den Stücken renommierter Choreografen wie Jiří Kylián, Ohad Naharin oder Crystal Pite. Als Choreograf gewann Bryan den ersten Preis und den Publikumspreis beim 6. Internationalen Choreografie-Wettbewerb in Kopenhagen für sein Stück „Without notice“, wurde für den „Protégé award“ und den „Rolex Mentor“ nominiert, erhielt den Princess Grace Choreography Fellowship Award 2017 sowie den Jacobs Pillow Fellowship award 2018/19. Im Jahr 2020 erhielt Bryan den renommierten deutschen Choreografiepreis „Der Faust“. Bryan choreografiert für die Julliard School, das Netherlands Dance Theater 2, das Hessische Staatsballett, das Scottish Ballet, das Tanz Luzern Theater, das Ballett Theater Basel, die Paul Taylor Company, das Charlotte Ballet, das Aspen Santa Fe Ballet und die Gibney Dance Company. Seine Kreationen werden vom Bolschoi Ballett, Konzert Theater Bern sowie dem Zürich Ballett aufgeführt.

Credits

Choreografie und künstlerische Leitung Alba Castillo
Künstlerische Co-Leitung Bryan Arias
General- und Lichtregie Lukas Marian

Mit Bo Jacobs, Giusy Fanaro, Valeria Marangelli, Chloé Wanner, Giuliana Sollami, Celia Sandoya

Eine Vorstellung der Kompanie Snorkel Rabbit, in Residenz an der Opéra de Massy in Koproduktion mit dem Hessischen Staatsballett im Rahmen der Tanzplattform Rhein Main.

Die Kompanie Snorkel Rabbit ist in Residenz an der Opéra de Massy, mit der Unterstützung von lu Minstère de la Culture – Direction régionale des affaires culturelles d’Île-de-France

Fotos

Fotos: Jef

Aktuell gibt es für dieses Programm keine bevorstehenden Termine.

Unser Repertoire

Stücke aus den vergangenen Spielzeiten finden Sie hier.

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