Karussell

Tanzstück von Regina Rossi für Kinder ab 3+ Jahren

Ein Stück von einer der spannendsten Künstlerinnen im Tanzbereich für ein junges Publikum.

Das Leben ist kein Ponyhof, aber vielleicht ein Karussell? In einer Mischung aus Bewegung, Musik und visuellen Elementen schaffen Regina Rossi und Team in „Karussell“ ein intimes und berührendes Bühnenerlebnis für das Publikum von übermorgen. Das Tanzstück lädt die Kinder ein, die Grund- emotionen Wut, Angst, Trauer und Freude auf spielerische sowie künstlerische Weise zu erleben. Dabei werden diese vier Grundaffekte tänzerisch und durch bewegliche Bühnenelemente dargestellt, die sich während der Aufführung dynamisch verändern. Das Publikum ist eingeladen, in ein Fest der Gefühle einzusteigen!
Die in Hamburg lebende brasilianische Choreografin Regina Rossi produzierte viele ihrer deutschlandweit gezeigten Arbeiten auf Kampnagel und kombiniert zeitgenössischen Tanz mit Stilen wie Samba oder Capoeira sowie mit Performance-Kunst und Popkultur.

Für ein junges Publikum von 3 bis 6 Jahre
Buchbar für Kitas über Gruppenbüro
©Jonas Weber

Stammbesetzung

Inszenierung & Choreografie: Regina Rossi

Bühne & Kostüm: Raphaela Andrate

Musik & Komposition: Paul Timmich/Dorian Behner

Tanzvermittlung: Nira Priore Nouak

Dramaturgie: Lucas Herrmann

Inspizienz: Uwe Fischer

Mit: Kemelo Nozipho Sehlapelo / Kilian Löderbusch / Laura Ahumada García

Eine Produktion des Hessischen Staatsballett.

Regina Rossi

Photo Credit: Regina Rossi

Regina Rossi ist in Brasilien geboren und aufgewachsen. Sie studierte Theater, Choreografie und Performance Studies in Porto Alegre, Amsterdam und Hamburg. Derzeit promoviert sie in Angewandte Theaterwissenschaften (Gießen) bei Prof. Bojana Kunst zu „Künstlerische Praxis als Kunst des Instituierens“. Seit 2009 lebt Rossi in Hamburg und produziert auf Kampnagel ihre eigenen Arbeiten, die deutschlandweit gezeigt wurden. Die Choreografin kombiniert zeitgenössischen Tanz mit Bewegungskulturen wie Paartanz, Samba oder Capoeira, sowie mit Performance-Kunst und Zitaten aus Popkultur und feministischer Kunst.

In vielen ihrer bisherigen Arbeiten verhandelte sie omnipräsente westliche Frauen-Körperbilder und -Ideale, denen sie eine eigene, mal humorvolle, mal sinnliche, mal provozierende Bewegungsästhetik entgegensetzt. Seit 2018 legt Rossi außerdem einen Schwerpunkt ihrer Arbeit in der Produktion von Performances und in der Vermittlung von Tanz und Performance für Kinder und Jugendliche.

Die Tänzer:innen

Kilian Löderbusch ist Tänzer und Performer mit Sitz in Berlin. Bereits während seiner Schulzeit entwickelte er ein großes Interesse am Theater und sammelte erste Erfahrungen im Jugendclub des Theater Magdeburg.

Seine Tanzausbildung begann er in Berlin parallel zu seinem Studium der Landschaftsarchitektur. Nach seinem Abschluss an der Technischen Universität Berlin studierte er Tanz am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.

Er arbeitete als Tänzer in Produktionen von William Cardoso, SPECIES/Carla Jordao, Gustavo Gomes, Chris Jäger, Amanda Piña, Julio Cesar Iglesias Ungo, Willi Dorner, dem CircusDanceFestival Köln und weiteren.

Kilians Interesse gilt der Verbindung zwischen der Popwelt und dem klassischen Theaterraum sowie der Erforschung dieser Schnittstelle für seine eigene Arbeit.

Er ist als Tänzer, Performer und künstlerischer Schaffender für Bühnenproduktionen, ortsspezifische Performances sowie Video- und Filmprojekte tätig.

 

Laura Ahumada García ist eine südamerikanische Bewegungskünstlerin, Performerin, Improvisatorin, interdisziplinäre Kollaborateurin und Pädagogin, die derzeit ein Masterprogramm (MA CoDE) in Frankfurt absolviert (2023–2025).

Sie begann ihre Auseinandersetzung mit Körperarbeit in ihrem Heimatland Chile, arbeitete anschließend professionell in São Paulo und studierte von 2016 bis 2019 an der London Contemporary Dance School. Direkt im Anschluss arbeitete sie von 2019 bis 2021 mit dem Divadlo Studio Tanca in der Slowakei, was ihr ermöglichte, Tanz auf vielfältige Weise zu erfahren – kulturell, geografisch, hierarchisch, sprachlich, sozial und stilistisch.

Sie entwickelte ihre Tanzkarriere weiter und arbeitete mit renommierten Choreograf:innen und Pädagog:innen wie Martin Kilvady, Milan Tomasik, Stanislav Dobák (Ultima Vez), Lívia Méndez Marín Balážová (Ultima Vez) und Stanislava Vlčeková.

Seit 2021 arbeitet Laura freischaffend als Tanzkünstlerin, Pädagogin und Choreografin in Deutschland.

Sie kollaborierte u. a. mit Choreograf:innen wie Tamar Grosz (Berlin), Finn Lakeberg – Tanz Mainz, Regina Rossi (Brasilien/Deutschland) und Milena Wilke. Sie ist Mitbegründerin des Anhelo Collective, das zwischen dem Vereinigten Königreich, Deutschland und Kolumbien tätig ist.

Sie hat ihr Solo „Madre & Tierra“ kreiert und dieses bei verschiedenen Veranstaltungen gezeigt, darunter Sommerwerft 2024 (Frankfurt), Zukunft Tanzt 2024 (Frankfurt), Humanography Festival 2024 (Göteborg), Ponderosa 2023 (Brandenburg) und Lush 2023 (Berlin). Ihre Leidenschaft für Lehre, Tanz und Performance schöpft sie aus Verspieltheit, Spontanität, Absurdität, Einfachheit, lateinamerikanischem Feuer sowie dem Streben nach Gemeinsamkeit im Tanz aus einer dekolonialen und feministischen Perspektive.

Kemelo Nozipho Sehlapelo ist eine südafrikanische Künstlerin (Tänzerin, Choreografin, Autorin und Aktivistin).

Sie hat einen Bachelor of Arts in Englisch und Anthropologie von der Universität Pretoria.

2019 zog sie nach Budapest, Ungarn, wo sie am Ausbildungsprogramm der DART Dance Company teilnahm und dieses 2020 abschloss. Anschließend arbeitete sie bis 2022 als freischaffende Tanzkünstlerin und Autorin in Budapest und kollaborierte mit lokalen und internationalen Künstler:innen.

Der Umzug nach Deutschland zur Aufnahme ihres Masterstudiums ermöglichte ihr die weitere Entfaltung ihrer künstlerischen Praxis.

Sie bewegt sich zwischen Film, Musikmischung/DJane-ing und Poesie und trat zuletzt beim Makhanda National Arts Festival in Makhanda, Südafrika (gemeinsam mit dem Kollaborateur und Freund Andres Martinez), beim Femme Festival in Gießen sowie beim Internationalen Theaterfestival für Frauen in Frankfurt und beim Winterwerft Festival in Frankfurt auf. Ihre Texte wurden in verschiedenen Kunst- und Literatur-Zines veröffentlicht. Derzeit ist sie Mitglied des HATCHED-Ensemble (Choreografin: Mamela Nyamza).

Sie tanzte u. a. für Choreograf:innen wie Joana Ferraz (Brasilien) und Tamra Chase (USA) und arbeitet regelmäßig mit Andres Martinez (Costa Rica) und Roberta Ceginskaite (Irland/Litauen) zusammen.

Aktuell gibt es für dieses Programm keine bevorstehenden Termine.

Unser Repertoire

Stücke aus den vergangenen Spielzeiten finden Sie hier.

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