Reiko Ohta (Japan/Dänemark) absolvierte eine klassische Ballettausbildung in Japan. Joseph Simon (Frankreich/Niederlande) ist B-Boy, seine Wurzeln liegen in der HipHop-Kultur. Beide verbindet das gemeinsame Interesse und die Vision, einen unkonventionellen Ansatz für das Ballett zu entwickeln: Auf experimentelle Weise wollen sie Elemente aus HipHop, House Dance und Ballett dekonstruieren, um die für diese Styles typischen sozialen Verhaltensweisen, Haltungen und Ästhetiken herauszufordern und spielerisch zu hinterfragen. Sie erforschen, wie Ballett mit Street- und Clubstyles koexistieren und verschmelzen kann. Die Offenheit zum Austausch zwischen Subkulturen soll gefeiert, die Individualität, Gemeinschaft, Selbstermächtigung und Befreiung wertgeschätzt werden.


Die Auftaktausgabe der Tanztriennale lädt vom 14. bis 21. Juni 2026 Tanzschaffende und die
breite Öffentlichkeit dazu ein, die vielen Facetten des Tanzes sowie seine Rolle im Alltag zu
reflektieren und zu erleben – sei es durch Zuschauen, Mitmachen, Nachdenken oder Diskutieren.
Dabei wird der Tanz mit all seinem Potential gezeigt: nicht nur als Bühnenkunst,
sondern auch in seiner außergewöhnlichen Fähigkeit, zu einem stärkeren gesellschaftlichen
Zusammenhalt beizutragen und frische Ansätze für Erneuerung und transformatives Denken
zu schaffen.
Die Idee des Zusammenkommens findet auf mehreren Ebenen statt: zwischen
verschiedenen Tanzkulturen, über Generationen hinweg und in einem Miteinander
unterschiedlicher Hintergründe.

Reiko Ohta ist eine japanische Tänzerin mit Wohnsitz in Rotterdam, Niederlande. Sie absolvierte ihr Studium an der Codarts University of the Arts mit einem einjährigen Praktikum beim Scapino Ballet Rotterdam. Während ihres Studiums tanzte sie in Stücken von Marco Goecke, Cayetano Soto und Hofesh Shechter.
Kürzlich arbeitete sie mit Choreograf*innen wie Marina Mascarell, Antonin Rioche und Silvia Giordano zusammen. Ihr eigenes Solo-Werk A Flash of Oblivion wurde für das Internationale Solo-Tanz-Theater-Festival Stuttgart 2021 nominiert.
Quelle: https://www.citerne.live/fr/people/reiko-ohta

Joseph Simon (Frankreich, 1989) schloss 2014 sein Studium an der ArtEZ School of Dance in Arnhem ab. Während seines Studiums konzentrierte er sich darauf, seinen Hintergrund als B-Boy mit dem zeitgenössischen Tanz zu verbinden. Sein anhaltendes Interesse an diesem Thema führte zu einem engen Austausch und einer Zusammenarbeit mit seinem Mitstudenten Jonas Frey, die bis heute andauert. Joseph ist es wichtig, sich aus unterschiedlichen Perspektiven durch das Tanzfeld zu bewegen. Aus diesem Grund unterrichtet er auch an der Codarts Circus School und entwickelt sich kontinuierlich weiter, indem er Unterricht nimmt und in Arbeiten von Künstler*innen wie Alida Dors, Jochen Heckmann, Erik Kaiel, Jean-Guillaume Weis, Eric Trottier, Jonas Frey, Christina Liakopoulou, Justin de Jager und Dalton Jansen tanzt.
Quelle: https://dansateliers.nl/en/maker/joseph-simon/
Schwindel gilt als aus den Fugen geratener Wahrnehmungszustand. Das eigene Körpergefühl und, was die Augen sehen, driften auseinander. Es entsteht quasi ein somatisches Ausnahmemoment, indem man an die Grenze der eigenen Kontrolle stößt und die Welt um einen unsicher wird. In dem Recherche Projekt Euphorie + Übelkeit beschäftige ich mich mit der Kluft zwischen eigenem Körpergefühl und der Wahrnehmung der Welt, als Raum von Euphorie, Adrenalin, Energie, Unsicherheit, Unwohlsein, Bedrohung oder Übelkeit.


Pauline Michel, *1995 in Frankfurt/M absolvierte 2019 ihr BA-Studium in Soziologie/Philosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 2020 begann sie zeitgenössischen Tanz an der HfMT Köln zu studieren. 2020 wechselte sie nach Kopenhagen an die Den Danske Scenekunstskolen und schloss dort im Sommer 2024 ihr BA Studium Dance and Choreography ab. Ihre Abschlussarbeit wurde in Kopenhagen und Monesiglio (IT) aufgeführt. Während und nach ihrem Studium arbeitete Pauline u. a. mit Reut Shemesh, Cristian Duarte und Doris Uhlich zusammen. 2025 zog sie nach Frankfurt zurück.
Die Residenz ist eine Vorarbeit zum neuen Projekt Phase Shiftings von Michael Langeneckert. Dabei werden zwei Stücke zur Musik von Steve Reich erarbeitet: Coexisdance und Resonanz.
Die erste Komposition trägt den Titel Electric Counterpoint, die zweite Pulse.
Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Moving Orchestra Freiburg und der Sozo Visions in Motion Kompanie Kassel. Aufführungen sind für Dezember 2026 in Freiburg und Kassel geplant.

Michael Langeneckert arbeitet freischaffend als Choreograph, Dozent und Tänzer und lebt in Freiburg/Deutschland. Seit Oktober 2018 ist er unter seinem neuen Label Moving Orchestra tätig. Er entwickelt freie Tanz Projekte in Freiburg, unterstützt von der Stadt Freiburg und dem Land Baden-Württemberg, und arbeitet als Gastchoreograph für Kompanien und Universitäten/Schulen wie Theater Lüneburg, Theater Luzern/CH, Amsterdam University, Folkwang Universität Essen und einigen mehr. Er unterrichtet zeitgenössischen Tanz (Floorwork Technik) an zahlreichen Orten quer durch Europa an Kompanien, Universitäten und freien Institutionen. Als Trainings und Probenleiter war er am Staatstheater Mainz (2015-2018, Dir. Honne Dohrmann) und am Staatstheater Kassel (2008-2012, Dir. Johannes Wieland) tätig. Als Tänzer arbeitete er freischaffend und auch in fester Anstellung an verschiedenen Theatern in Deutschland und der Schweiz. Zur Zeit ist er Gast-Professor an der Folkwang Universität Essen und arbeitet anschliessend wieder freischaffend als Gastlehrer bei Aterballetto/I, Skanes Dansteater/S, Göteborg Opera/S, Tanz Mainz, Staatstheater Braunschweig/G, Hessisches Staatsballett Wiesbaden/G, Theater Bern/CH, Theater Linz/AU, Oper Graz/AT, Codarts Rotterdam/NL, Artez Arnheim/NL, Danceworks Berlin, Tanzhaus Zürich und vielen mehr.

Im Jahr 2022 zog sie nach Europa, wo sie zunächst am Centre de Dansa in Barcelona, Spanien, trainierte und später ihr Bachelorstudium an der Codarts University of the Arts in Rotterdam begann. Dort arbeitete sie unter anderem mit Jiří Kylián, Cayetano Soto, (la)Horde, Heidi Vierthaler, Dalton Jansen, Neel Verdoorn und Wayne McGregor zusammen. Darüber hinaus war sie Mitglied der Jury für die Akkreditierung der Zürcher Hochschule der Künste 2023 und erhielt 2025 das Stipendium der Jiří-Kylián-Stiftung.
In der Spielzeit 2025/26 ist sie als Apprentice bei tanz mainz engagiert.

Dušan Bajčetić wurde 2004 in Belgrad, Serbien, in eine Familie von Künstler*innen hineingeboren. Seine Mutter ist Balletttänzerin, sein Vater Schauspieler, die ältere Schwester ebenfalls professionelle Tänzerin und einer der Gründe, warum auch Dušan mit dem Tanzen begann.
Ab dem Alter von 11 Jahren nahm er Tanzunterricht in Modern und Jazz Dance. Nach seiner Ausbildung an der Ballettschule Lujo Davičo in zeitgenössischem Tanz war er Teil der Bitef Dance Company und wirkte in verschiedenen Produktionen mit. 2022 begann Dušan sein Bachelor-Studium an der Codarts University for the Arts in Rotterdam, wo er mit Choreograf*innen wie Jiri Kylian, Lea Ved, Cayetano Soto, Eliana Stragapede und Borna Babić arbeitete.
In der Spielzeit 2025/26 ist er als Apprentice bei tanz mainz engagiert.
Im Rahmen der Pop-Up-Residenz am Staatstheater Darmstadt widmet sich der Choreograf Carlos Díaz einer einwöchigen künstlerischen Forschungsphase für sein neues Tanztheaterstück Tatort (Arbeitstitel) (Urafführung geplant für den 18.-20. Juni 2026 im Gallus Theater Frankfurt).
Die Residenz dient als Labor zur Erforschung der körperlichen und atmosphärischen Grundlagen des Stücks – mit Schwerpunkt auf Bewegungsexperimenten, Soundgestaltung und Lichtdesign. Gemeinsam mit ein bis zwei Tänzern untersucht Díaz, wie Gesten, Rhythmus und Licht die Spannung zwischen Gewalt und Begehren – zentrale Themen von Tatort – erfahrbar machen können.
Während der Residenz am Staatstheater Darmstadt wurde ein neuer choreografischer Abschnitt des Stücks entwickelt, der sich mit den Themen Traurigkeit, Männlichkeit und Stoizismus auseinandersetzt. Ausgangspunkt war die Redewendung „Männer weinen nicht“, verstanden als kulturelle Struktur, die emotionale Unterdrückung fördert und eine bestimmte Vorstellung von Männlichkeit prägt. Aus dieser Prämisse heraus entwirft die Choreografie ein poetisches und körperliches Gefüge rund um Begriffe wie Verletzlichkeit, Schüchternheit und emotionale Zurückhaltung.
Diese Arbeit kreist um eine zentrale Frage: Ist diese Verleugnung der eigenen Emotionen eine Form von Gewalt gegen sich selbst? Und in der Folge: Wie gestalten sich unsere emotionalen und sexuellen Beziehungen, wenn uns von früher Kindheit an das Recht auf Tränen, auf Fragilität und auf den Ausdruck von Schmerz verwehrt wird?
Begleitet wird diese choreografische Entwicklung von der Ballade ¿Por Qué Me Haces Llorar? (Warum bringst du mich zum Weinen?) des ikonischen mexikanischen Sängers Juan Gabriel, einer Schlüsselfigur der lateinamerikanischen Popkultur und Referenz der queeren Sensibilität. Seine Stimme, voller Drama und Emotionalität, bildet einen poetischen Gegenpol zum Gebot emotionaler Härte und eröffnet einen Bühnenraum, in dem das Weinen nicht als Schwäche, sondern als Akt des Widerstands erscheint.

Carlos Díaz Torres ist Peruaner und wohnt seit 2021 in Frankfurt. Seitdem arbeitet er hier als freischaffender Tänzer und Choreograph. Er studierte Klassisches Ballett an der Ellison Ballet School in New York. Von 2015 bis 2020 tanzte er beim National Ballet Peru in Lima. Seit seinem Umzug nach Frankfurt war er als Gasttänzer an der Oper Frankfurt, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und am Landestheater Detmold tätig. Im November 2024 realisierte er seine erste längere Tanztheater-Produktion “It’s Quiet in Hell” am Gallus-Theater Frankfurt, die durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert wurde. Die Produktion wurde von Marcus Hladek in der Frankfurter Rundschau sehr positiv besprochen. Er präsentierte darüber hinaus eigene Choreografien beim Festival „Freier Tanz im Delta XIII und XIV“ in Mannheim, beim „DanceNexus“-Festival in Wiesbaden sowie in Performances in der Galerie Monica Ruppert. Im Jahr 2022 absolvierte Carlos eine Choreographie-Residenz im ID_Tanzhaus Rhein-Main mit seinem Projekt The Vallejo Readings und präsentierte ein weiteres Werk beim Sommerwerft-Festival. Parallel zu seiner künstlerischen Tätigkeit absolvierte er einen Bachelor in Übersetzung und Dolmetschen an der Valencia International University (Spanien). Seine Ausbildung umfasst neben dem Ballett auch peruanische Folklore, Flamenco, Tango, zeitgenössischen Tanz und Jazztanz. 2016 nahm er außerdem an einem Bühnenbildkurs bei César Guerra in Lima teil und begann 2017 ein Schauspielstudium im Taller Estudio de Formación Actoral unter Ramón García. Seine künstlerische Praxis verbindet Ballett, zeitgenössischen Tanz und performative Elemente mit interkulturellen Einflüssen.
Ausruhen. Regenerieren. Allem Druck, Tun, weiter durchziehen und häufig normalisierten Grenzen überschreiten zum Trotz.
Als Akt der Selbstfürsorge. Als Anerkennung der eigenen Grenzen. Als anti-ableistische Handlung. Als soziale, politische Handlung. Als Raum, der sich öffnet um sich wahrzunehmen und zu verbinden: mit dem eigenen Körper, den eigenen Gedanken. Und um auszusteigen aus bisherigen Strukturen.
In ihrer Residenz fragt sich Hannah Dewor wie sich unterschiedliche Weisen, sich auszuruhen künstlerisch ausdrücken können und wie sich diese mit den Tools der Intimacy Choreography* (auf Zustimmung basierenden und trauma-informierten Arbeitsmethoden) im Tanz verbinden lassen.
Für ihre Recherche holt sich Hannah Sitzsäcke als Verbündete mit ins Studio und lädt eine kleine Gruppe von Tänzerinnen ein. Diese bringen durch ihre tanzkulturellen und persönlichen Erfahrungen – u.a. geprägt von chronischer Erkrankung, Behinderung oder PTSD – ihre Perspektive und Zugriff auf das Ausruhen mit. Als Ergänzung dazu beschäftigen sie sich mit Ressourcen aus der Crip und Black Feminist Bewegung (u.a The Nap Ministry von Tricia Hersey). Gemeinsam entwickelt das Residenzteam mit den Sitzsäcken Soli, Scores, Choreografien und Texte zu ihrer Form der Erholung oder Regulation.
In Kollaboration mit: Annie Edwards, Nora Goßmann, Patscharaporn Distakui, Amelia Uzategui Bonilla
Im Work-in-progress Showing zeigt das Team Zwischenstände Ihrer gemeinsamen Arbeit. Im zweiten Teil des Showings gibt es die Möglichkeit, dass all diejenigen aus dem Publikum, die gerne möchten, sich mit den Sitzsäcken in den entwickelten Scores ausprobieren und die Arbeit aktiv kennenlernen. Feedback ist sehr willkommen. Im abschließenden Künstlerinnengespräch gibt es zusätzlich Platz für Fragen und Austausch mit dem Residenzteam.
Die künstlerische Recherche fließt in Hannahs Projekt CLOSER WITH CONSENT – Intimacy Choreography im Tanz ein.
Unterstützt im Rahmen von Next Steps, einem Programm von Bureau Ritter zur Stärkung Tanzschaffender in Hessen. Gefördert durch die Crespo Foundation.
Hannah Dewor
Dance & choreography
& education
& access
& intimacy choreography
CLOSER WITH CONSENT – Intimacy Choreography in dance
IG: @closer_with_consent
Was ist Intimacy Choreography?
Intimitätschoreografie, meist wird Intimacy Choreography als Begriff verwendet, führt zustimmungsbasierte und traumainformierte Methoden und Tools in Produktionen und Bildungsprogrammen der darstellenden Künste ein. Intimitätschoreograf:innen sind dafür verantwortlich, Szenen mit simulierter Intimität, Sex oder sexueller Gewalt zu koordinieren und zu choreografieren. Durch die Kombination von auf Zustimmung basierenden Methoden mit künstlerischer Praxis tragen Intimitätschoreograf:innen dazu bei, das Risiko von Machtmissbrauch zu verringern, Arbeitsschutzmaßnahmen als integralen Bestandteil des künstlerischen Prozesses zu berücksichtigen und künstlerische Innovation im Bereich der darstellenden Künste zu ermöglichen. Die Rolle der Intimitätschoreografie für den Tanz ist besonders wichtig, da unsere Tanzpraxis in vielen Kontexten auf tatsächlicher Berührung und Körperkontakt basiert und nicht auf der Simulation von Nähe und Intimität. Tänzer:innen, verantwortlich und angewiesen auf ihre Körper müssen mit ihren Grenzen respektiert und ihrem Handwerk bestärkt werden. Die Tools der Intimitätschoreografie ermöglichen es Tänzer:innen, ihre Grenzen zu setzen und zu kommunizieren und innerhalb dieser zu gestalten.
Zustimmungsbasierte und traumainformierte Prozesse in der Tanzpraxis
In diesem Workshop kannst du erleben, wie über Dialoge in Wort und Bewegung spielerisch die eigenen Grenzen kommuniziert und Zustimmung ausgehandelt werden können. Im Workshop verflechten sich Tools aus der Consent-Kultur und Intimacy Choreography mit der zeitgenössischen Tanzpraxis. Du hast durch die tänzerischen und performativen Explorationen die Möglichkeit eigene Erwartungen, Reaktionsmuster zu reflektieren, mit mehr Sensibilität zu tanzen und durch eine konkrete Praxis dazu beizutragen, dass wir uns alle in einem sichereren Raum bewegen. Nach einem gemeinsamen Warm-up und spielerischen Übungen in Bewegung um Zustimmung und Einverständnis auszuhandeln, widmen wir uns der Tanzimprovisation. Hier können die gelernten Tools konkret angewandt werden, vorallem in Bezug auf Körperkontakt im gemeinsamen Tanz mit anderen Teilnehmenden.
Der Workshop findet in deutscher und englischer Lautsprache statt – je nach Bedarf.
Vorkenntnisse in zeitgenössischem Tanz und in Tanzimprovisation sind von Vorteil jedoch keine Voraussetzung.
Du kannst während des Workshops jederzeit Pausen einlegen und/oder den Raum verlassen, ein Rückzugsort steht zur Verfügung. Eine Assistenzperson unterstützt gerne individuell während des Workshops.
Download: Vorab Informationen zum Workshop
Hannah Dewor ist diplomierte zeitgenössische und Moderne Tänzerin (Studium in Köln und Amsterdam), Choreografin und Tanzpädagogin (M.A. Contemporary Dance Education, Frankfurt).
Neben Engagements als Tänzerin in freien Tanzproduktionen (u.a. Amelia Uzategui Bonilla/T.I.A. dance productions, Yves Thuwis de Leew/Nevski Prospekt, Richard Siegal/The Bakery) ist Hannah an Theaterhäusern wie der ‚Oper Frankfurt‘ (u.a. Spielzeit 21/22, 23/24) auf der Bühne zu sehen. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit liegt auf der Verbindung von Tanz und Access.
Von 2014-2022 initiiert Hannah gemeinsam mit der Choreografin Jungyeon Kim das Ensemble Barefeet mit Menschen mit Behinderung, übernimmt die künstlerische Co-Leitung und entwickelt Tanzworkshopformate für unterschiedliche Access Bedarfe.
Sie nahm 24/25 an einem Qualifizierungsprogramm für Audiodeskription im Tanz (Tanzplattform Rhein-Main) teil. Als assoziierte Künstlerin wirkt Hannah seit 2024 bei T.I.A. dance productions mit, tanzte im Stück „Interrupting the Thrill of Exactitude“, konzipiert Workshops für Tanz und Audiodeskription und Lehrveranstaltungen an Schulen.
2023 schloss Hannah als Stipendiatin der Hessen Film & Medien GmbH eine Weiterbildung zur Intimacy Coordinator für Film und Fernsehen ab (culture change hub Berlin) und ergänzte diese um Aufbaumodule für Intimacy Choreography für Theater und live performances (Theatrical Intimacy Education, USA). Seither integriert sie Tools der Intimacy Choreography in unterschiedliche Tanz- und Vermittlungsprojekte. Für ihr Projekt CLOSER WITH CONSENT – Intimacy Choreography im Tanz erhielt sie durch das Next Steps Programm (Bureau Ritter, Crespo Foundation) eine Förderung bis Ende 2026 um das Feld der Intimacy Choreography speziell auf den Tanzkontext angewandt weiterzuentwickeln: mit Austauschformaten und Workshops für Tänzer:innen, Choreograf:innen, Tanzpädagog:innen und Producer, mit Recherchen und Interviews sowie einem Austauschlabor in 2026.


Frei nach dem “gossiping”- Begriff von Silvia Federici werden wir die Kraft von generationsübergreifenden Mentoring-Beziehungen zwischen Frauen* feiern und befragen: Welches praktische Wissen kann nur im direkten Austausch und Kontakt weitergegeben werden, weil es nie aufgeschrieben wurde – oder weil es sich ganz individuell auf uns selbst bezieht? Und auch umgekehrt: Was können Vorbilder von denen lernen, die ihnen nacheifern? Und wo kommt eine solche Beziehung, die immer auch durch ein Machtverhältnis geprägt ist, an ihre Grenzen?
Die Tänzerin und Performerin Gal Fefferman und ihre ehemalige Tanzlehrerin, die Tänzerin Allison Brown, haben sich als gossips zusammengetan. Im generationsübergreifenden, tänzerischen Dialog aus biografischem und choreographischem Material wird die Beziehung der beiden ausgelotet, die bisherige gemeinsame Reise reflektiert und in einer zukunftsweisenden Momentaufnahme tänzerisch und narrativ in all ihrer Widersprüchlichkeit festgehalten.
Choreographin Gal Fefferman, Dramaturgin Julia Blando und Produktionsleiter:in Anno Bolender arbeiten seit 2021 unter dem Namen gossips als Kollektiv in der Frankfurter freien Szene. Sie entwickeln interdisziplinäre Prozesse, die sich mit den Erfahrungen von Frauen*, vor allem denen, die in ihren Performances auf der Bühne stehen, auseinandersetzen. Ihrem Video-Projekt “HUNGRY” (2022) ist vollständig einsehbar auf der Website www.gossips-collective.com. “Superheroes gehen nicht auf’s Klo” ist die letzte Bühnenarbeit des Kollektivs, die im Mai 2023 im Frankfurter studioNAXOS Premiere feierte, und wird derzeit im Rahmen des Gastspielprogramms von FLUX in Schulen ländlicher Gebiete in Hessen weiter präsentiert. Ihr Team ergänzen gossips projektweise durch assoziierte Künstler:innen. Wichtiger Bestandteil unserer Stücke ist dabei immer auch das “gossiping with…”, das Zusammenkommen nach einem Theaterstück, nach einer Probe, als Gleichgesinnte, als Kompliz:innen: Wir kochen für unsere Kollaborateur:innen und unser Publikum und laden (als wesentlicher Bestandteil unseres Theaterverständnisses) zu einem feministischen Austausch ein.
Gal Fefferman – Konzept/Choreografie/Tanz (www.galfefferman.com)
Julia Blando – Konzept/Dramaturgie/Text (www.juliahagendramat.org)
Anno Bolender – Konzept/Produktionsleitung (https://diskursiveformation.
jimdofree.com/)
Mit
Allison Brown – Choreographie/Tanz
Maylin Habig – Kostüme
Grafik: @tembelone
Gefördert durch das Kulturamt Frankfurt am Main



Für Teilnehmende von 16-99 Jahren
Basierend auf ihrer Recherche ‚dances between order and disorder‘ setzt sich die in Frankfurt lebende Choreografin und Tanzprofessorin Hannah Shakti Bühler in ihrer Neukreation Choreomaniacs mit kollektive Tanzphänomene als Medium der Befreiung, Ekstase und Disziplinierung der Körper auseinander. Wir begeben uns auf eine Zeitreise die die tanzenden Körper der mittelalterlichen Tanzwut als auch die sogenannten „tarantate“ aus den süditalienischen Ritualen des Tarantismus in Erinnerung holt. Der Workshop wird zu einer Feier der Spontaneität, eine Feier des unzensierten körperlichen Ausdrucks von Emotionen und Affekten. Ein Ritual zwischen Ordnung und Unordnung, zwischen Besessenheit, Humor, Empowerment und Widerstand.
Choreomaniacs von Hannah Shakti Bühler Basierend auf ihrer Recherche Dances between order and disorder setzt sich die in Frankfurt lebende Choreografin und Tanzprofessorin Hannah Shakti Bühler gemeinsam mit Simon Mayer und Charlotte Simon mit „Choreomaniacs“ auseinander. Dabei untersucht sie historische Phänomene wie die tanzenden Körper der mittelalterlichen Tanzwut oder sogenannte „Tarantate“ aus den süditalienischen Ritualen des Tarantismus im Kontext der heutigen Cyborg-Kultur.
Konzept, Choreographie: Hannah Shakti Bühler
Dramaturgische Beratung: Simon Mayer
Sound Design, Musik, Performance: Charlotte Simon und Hannah Shakti Bühler
Produktionsmanagement: Lisa Anetsmann
Projektbegleitung: Karoline Wibmer
In Deutschland geboren, aber in Italien aufgewachsen, studierte Hannah zeitgenössischen Tanz am Laban Trinity College in London, wo sie 2006 ihren BA (Hons) Dance Theatre erwarb.
Ihre Performance-Praxis führte sie unter anderem zur Retina Dance Co. in Großbritannien, zum Centro Coreografico Galego in Spanien und zur T.r.a.s.h. DansPerformanceGroup in Holland.
2015 absolvierte sie den MACoDE (Master in Contemporary Dance Education) an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main.
Im gleichen Jahr gründet sie mit Laura Hicks das Choreographische Duo Hicks&Bühler und etabliert sich so in der freien Szene in Frankfurt am Main.
Gemeinsam entwickelten sie Reaching Towards (2017), Der Klumpen (2018) und Strange Loops (2019). Im September 2016 begann sie ihre Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main im Fachbereich Schauspiel.
Seit September 2018 ist sie Professorin für Zeitgenössischen Tanz im BAtanz, mit einem Schwerpunkt auf Transfers zwischen somatischen Praktiken und zeitgenössischem Tanz.
In Zusammenarbeit mit Simon Mayer entwickelten sie das Stück Somatic Tratata – Rhythm, Rapture and Romance welches im November 2022 im Rahmen des Tanzfestival Rhein Main Premiere hatte und aktuell international tourt.

Eine Koproduktion des Hessischen Staatsballett im Rahmen von Tanzplattform Rhein, gefördert von dem KulturAmt Frankfurt und unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Marcos Abranches, geboren 1977, ist ein brasilianischer Choreograf und Tänzer mit Choreoathetose, einer Form von Zerebralparese, die auf einen Sauerstoffmangel während der Geburt zurückzuführen ist. Seine Leidenschaft für zeitgenössischen Tanz entdeckte Abranches mit 18 Jahren. Seither durchlief er einen Prozess des Wandels: von der Sichtweise, dass er ein Mensch mit einer körperlichen Behinderung ist, zu der Sichtweise, dass er eine Person mit einer größeren Aufgabe ist. Diese sieht er darin, durch seine Kunst aufzuzeigen, dass Menschen mit Behinderungen unbegrenzte Möglichkeiten haben, ihre Gefühle künstlerisch auszudrücken. Als einziger brasilianischer Choreograf mit Zerebralparese erkundet und nutzt er seine Behinderung für die Entwicklung einer eignen künstlerischen Körpersprache.
Zu seinen jüngsten Werken gehören das auf Edvard Munchs berühmtem Gemälde basierendes Stück O Grito (Der Schrei), sowie die durch die Literatur Fjodor Dostojewskis inspirierten Stücke O Idiota und O Krocodilo (Regie: Sandro Borelli). Einem breiteren Publikum in Deutschland wurde er im Jahr 2008 durch seine Choreografie und Performance in Christoph Schlingensiefs Inszenierung von Walter Braunfels’ Jeanne d’Arc – Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna an der Deutschen Oper Berlin bekannt. In Deutschland war er unter anderem beim Crossings Dance Festival in Düsseldorf und beim KULTURdifferenzTANZ in Köln zu Gast.

Der Workshop besteht darin, mit Praktiken der Körperwahrnehmung, der Bewegungserforschung, der Atmung und der Konzentration zu arbeiten und dabei die Gruppe zu berücksichtigen. Der Kurs soll mit der Idee arbeiten, dass jede einzelne der vorgeschlagenen Aktivitäten für jeden zugänglich sein sollte, der an der Erfahrung teilnimmt, und versucht, niemanden vom Experimentieren auszuschließen.
Für Menschen mit und ohne Behinderungen, Jugendliche (ab 12 Jahren) und Erwachsene, die sich für Tanz und Körperarbeit interessieren.
Als einziger brasilianischer Choreograf und Tänzer mit Zerebralparese hat Marcos Abranches eine besonders
ausdrucksstarke Körpersprache entwickelt. Wiederkehrende Themen sind Isolation und Schmerz, Liebe, Menschlichkeit und Freiheit. In einem Work in Progress lädt er dazu ein, seine Arbeit kennenzulernen.
Erhalten Sie einen exklusiven Einblick in die Arbeit von Nathan Adriaanse, einem südafrikanischen Tänzer, Choreographen und Tanzpädagogen, der seit über einem Jahrzehnt auf weltweiten Bühnen zuhause ist. Nathan begann seine Karriere mit Breakdance im Alter von dreizehn Jahren und gilt heute als Meister des Hip-Hop und des Groove, der international gefeierte Choreografien kreiert. In jüngster Zeit hat Nathan seinen Fokus auf die lebendige Freie Szene gerichtet, wo er mit experimentellen und offenen Formaten Grenzen zu verschieben sucht. Im Rahmen der Residenz Host arbeitet er mit einem vielfältigen Ensemble von Tänzer*innen und einer Videokünstlerin zusammen und erforscht künstlerische Strategien, die Audiodeskription, Video und Choreografie miteinander verbinden: eine Erkundung, die durch seine einzigartigen Erfahrungen mit Sehbehinderungen geprägt ist. Die Residenz verbindet Tanz, Video, Choreografie und Licht und öffnet sich für ein Showing im Darmstädter Ballettsaal. Das Publikum ist eingeladen, sich aus erster Hand ein Bild von Nathans intensiver Recherche zu machen und einen Einblick in einen transformativen künstlerischen Prozess zu gewinnen, der Konventionen in Frage stellt und Kreativität zelebriert.
Erleben Sie mit uns eine unvergessliche Erfahrung, die die Grenzen der Performancekunst neu definiert!
Mit dem Residenzprogramm HOST werden Barrieren im Bereich künstlerische Produktionen reduziert. Tanzkünstler*innen mit Behinderungen haben in Deutschland, unabhängig von der Qualität ihrer Arbeit, nach wie vor kaum Zugang zu etablierten Theaterinstitutionen. HOST soll ein erster Schritt sein diesen Künstler:innengruppen Zugang zu professionellen Arbeitsstrukturen zu ermöglichen und zugleich Perspektiven und Körperlichkeiten in der Tanzszene zu diversifizieren.
Künstlerisches Team Nathan Adriaanse, Alina Lorenz, Hannah Dewor, Isabella Kelbel, Maria Kobzeva
Die Frankfurter Choreographen Laura Hicks und Eslam Elnebishy, die über 20 Jahre Erfahrung in der Kontaktimprovisation in so unterschiedlichen Städten wie Vancouver und Kairo gesammelt haben, werden die Residenz nutzen, um das Potenzial einer neuen kreativen Zusammenarbeit zu erkunden. Indem sie Partituren erforschen, die gängige Konzepte der Kontaktimprovisation destabilisieren und in Frage stellen, werden die beiden Improvisatoren Text und Bewegung im Verhältnis zueinander erkunden und die Aufmerksamkeit darauf lenken, wie Worte und Bewegungen uns in unterschiedliche Beziehungsmodi führen.
Laura Hicks ist eine in Kanada geborene Choreografin mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie schafft Werke, die Improvisation durch Bewegungsqualitäten und Begegnungen strukturieren. Sie hinterfragt Körperzustände, Affekte und Intentionen und lässt sich dabei von Inkongruenz, Beziehung, Vitalität und vielfältigen Bedeutungs- und Humorschichten inspirieren. Ihre Arbeit wird durch zeitgenössische Tanz- und Theaterpraktiken mit einer minimalistischen, konzeptuellen Ästhetik, aber starker Körperlichkeit kontextualisiert. Die Arbeit beinhaltet oft auch den Einsatz der Stimme. Sie erarbeitet sowohl Soloarbeiten als auch Gruppenstücke.
Von 2015 – 2019 produzierte sie kollaborativ unter den Namen „Hicks&Bühler“ und „Hicks and Reynolds“, seit 2020 wird ihre Arbeit unter dem Namen Laura Hicks Projects produziert. Von 2020- 2022 brachte Hicks drei neue choreografische Arbeiten zur Uraufführung, nahm an zwei geförderten Forschungsaufenthalten teil, führte Der Klumpen neu auf und tourte mit Making Impressions and Other Failures nach Marburg, Bonn und Kroatien.
Derzeit produziert Laura Hicks Projects vier abendfüllende choreografische Werke, die für Gastspiele zur Verfügung stehen: Der Klumpen, Making Impressions…, Dritter Raum, und Gut Symmetries.
Thematisch wird Laura Hicks‘ choreografische Arbeit von Fragen angetrieben, die sich mit Kinästhesie, emotionalen Zuständen und dem Affekt oder der Beziehung zu anderen Menschen beschäftigen. Ihre Arbeit ist einzigartig in der Nutzung der improvisatorischen Fähigkeiten der Darsteller*innen und ihrer Fähigkeit, spezifische Bewegungsqualitäten auszufüllen, die auf sehr unterschiedliche Weise zu den Werken passen oder sie beeinflussen. Bewegungszustände werden dadurch bestimmt, dass sie in Beziehung zu anderen Darsteller*innen oder den Themen des Werkes stehen.
Viele von Laura Hicks‘ Arbeiten haben ausschließlich weibliche oder annähernd ausschließlich weibliche Darstellerinnen und porträtieren weibliche Darstellerinnen in androgynen Rollen, die körperliche Stärke, Ausdauer und Ehrlichkeit demonstrieren und gleichzeitig auf subtile Weise aus aktuellen sozialpolitischen Fragestellungen schöpfen.
Eslam Elnebishy ist ein Choreograf und Tänzer, der in Kairo, Ägypten, geboren und aufgewachsen ist und derzeit in Frankfurt am Main, Deutschland, lebt.
Er ist Absolvent der Schule für zeitgenössischen Tanz Maat|CCDC in Kairo, Ägypten. Er studierte im Rahmen des einjährigen Programms der Cairo initiative for liberal studies and arts (CILAS) 2016 und absolvierte einen Master in Choreografie und Performance (CUP) in Gießen, Deutschland.
Seine choreografischen Arbeiten erforschen eine Verbindung zwischen gesprochener Sprache und dem Körper, mit dem Interesse, die aktuellen Strukturen der Tanzszene zu hinterfragen. Er entwickelt Choreografien, die Erzählungen zwischen dem, was auf der Bühne zu sehen ist, und dem Potenzial dessen, was fehlt, was nicht gesehen wird, schaffen. Seine Werke interagieren mit der Vorstellungskraft, der Interpretation und dem Gedächtnis des Publikums.
Seit 2017 hat er Werke geschaffen, wie: Solo with others , Just tell me the truth!, Self Portrait, Taking Place, I’m not talking to you, Don’t watch, Go back to your seat, Please!, Once, it was a dream, Troubled Butterflies, Again and again and again.
His works were presented in festivals/venues like :
Zukunft tanzt Festival, Sommerwerft, Frankfurt tanzt- Open air festival, Tanzwerkstatt Europa Openstage- Munich, Landungsbrücken Frankfurt, Toplotsentrala- Sofia, City of Culture -Tunisia, CCDC Maat Dance platform-Cairo, Falaki theater- Cairo. He has been a resident artist with ID-Frankfurt Rhein Main, Sofia radar, Zukunft tanzt Festival, Goethe institute Cairo and Un/controlled gestures choreography project.
Seine Werke wurden auf Festivals und Veranstaltungen wie dem: Zukunft tanzt Festival, Sommerwerft, Frankfurt tanzt- Open air festival, Tanzwerkstatt Europa Openstage- München, Landungsbrücken Frankfurt, Toplotsentrala- Sofia, City of Culture- Tunesien, CCDC Maat Dance platform- Kairo, Falaki theater- Kairo. Er war Gastkünstler bei ID-Frankfurt Rhein Main, Sofia Radar, Zukunft tanzt Festival, Goethe Institut Kairo und Un/controlled gestures choreography project.
Als Tänzer war er Teil der Performances von Choreografen wie: Fabrice Mazliah, Marie-Lena Kaiser, Jorge Crecis, Olivier Dubois, Karima Mansour, Nicolas Cantillon, Michael Klien, Manuel Pelmus und vielen mehr
Fotokollage:
Laura
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