von und mit Tänzer:innen des Hessischen Staatsballetts

Was passiert, wenn etwas zerbricht?

Denken Sie an all die Dinge, die zerbrechen: ein heruntergefallenes Glas, ein zerbrochenes Handy-Display, eine Stimme, die mitten in der Rede ins Stocken gerät, der Boden, der unter unseren Füßen bebt oder sogar der emotionale Aufruhr im eigenen Herzen.

CRACK nutzt diese einfache Idee als Leitfaden, um die unendlichen Möglichkeiten zu gestalten und zu erforschen, die sich in einem einzigen Wort entfalten können.

Wie kann man die Starrheit der Tradition oder die Erwartungen des Publikums herausfordern?

Wie fühlt es sich an, etwas Persönliches auf die Bühne zu bringen? Ist es so wie ein Ei in der Pfanne zu zerschlagen oder gar ein Familienerbstück zu zerbrechen?

Und auf welche Weise werden die dabei entstehenden Risse repariert oder geheilt? Reicht ein bloßes Verkleben oder brauchen wir etwas Stärkeres?

Ist es vielleicht sogar eine Möglichkeit, diese Risse für alle sichtbar zu belassen?

Im Laufe dieses Abends tauchen wir ein in die Risse, die uns umgeben, klettern aus ihnen heraus, liefern einen persönlichen und vielfältigen Abend, der auf die einzigartigen Risse referiert, die in jedem unserer kreativen Köpfe existieren.

Alle sind willkommen, aufgerissen zu werden.

CRACK ist ein von Tänzer:innen des Hessischen Staatsballetts geleiteter Abend, bei dem Spenden gesammelt werden. Der gesamte Erlös geht an die lokale Wohltätigkeitsorganisation Aufwind! e.V. – Weitere Informationen über die Wiesbadener Wohltätigkeitsorganisation finden Sie hier

Fotos: Tatsuki Takada

Fotos

Mobiles Tanzstück für Kinder ab 8 Jahren von Raimonda Gudavičiūtė 

Ein Projekt des Hessischen Staatsballetts im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main, das als mobile Produktion buchbar ist.

Anmeldung und Information: priorenouak@staatstheater-darmstadt.de

Dossier

Programmheft

Über BAU!

In BAU! untersucht Raimonda Gudavičiūtė das Thema der Ängste in uns und wie wir ihnen begegnen, wenn wir uns nicht sicher fühlen und am liebsten verstecken möchten. Ausgangspunkt ist Franz Kafkas Fragment gebliebene Kurzgeschichte Der Bau, in der sich ein dachsähnliches Tier aus Angst vor einer unbekannten Außenwelt immer mehr in seinem unterirdischen Bau verirrt. Zwischen Versteckspiel, Festung und Tanzfläche wechselt der mit Kartons flexibel gestaltbare Raum, den Gudavičiūtė mit ihrer Bühnen- und Kostümbildnerin Medilė Šiaulytytė, den Tänzer:innen, ihrem Team und dem jungen Publikum gemeinsam kreiert. Das gewohnte Umfeld der Schule wird zu einem spielerischen Raum der Bewegung und Begegnung.

Raimonda Gudavičiūtė begann im Alter von 9 Jahren mit dem Tanzunterricht. Sie studierte zeitgenössischen Tanz und Schauspiel an der Litauischen Akademie für Musik und Theater in ihrer Heimatstadt Vilnius und am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Lyon. Sie absolvierte darüber hinaus den Masterstudiengang in zeitgenössischem Tanz an der Theaterakademie in Helsinki. Seit 2011 lebt sie in Frankfurt am Main und kreiert eigene Arbeiten als freischaffende Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin. 2020 entstand ihr Tanzstück M(other) mit ihrem Sohn Elias nach dem Kurzfilm M(e)& M(other). M(other) wurde 2021 beim Tanzfestival Rhein-Main in Frankfurt uraufgeführt und vom Hessischen Staatsballett als Gastspiel am Staatstheater Darmstadt gezeigt. Es lief bisher auf verschiedenen Tanzfestivals in Finnland, der Slowakei, den Niederlanden und Litauen.

Medilė Šiaulytytė ist eine litauische Kostüm- und Bühnenbildnerin mit Wohnsitz in Rom. Sie studierte Kostümdesign unter der Leitung von Piero Tosi an der Nationalen Filmschule in Rom und Szenografie an der Kunstakademie in Vilnius. Seitdem hat sie Kostüme und Bühnenbilder für einige große litauische Theater entworfen, darunter das Nationale Opern- und Balletttheater in Vilnius, und die Kostüme für drei in Italien produzierte Spielfilme entworfen. Šiaulytytė gewann 2010 und 2015 den Preis Goldenes Bühnenkreuz für das beste Bühnen-/Kostümbild des Jahres in Litauen. Im Jahr 2021 begann ihre Zusammenarbeit mit Raimonda Gudavičiūtė für das Tanzstück M(other).

Valerio C. Faggioni, geboren in Rom, studierte Filmmusik in London. Er komponierte dort im Anschluss für Fernsehen, Werbung, Mixed-Media sowie interaktive Musik. Außerdem war er der europäische Spielemanager für die Dolby Laboratories in San Francisco. Er gehört zu den Gründern von Unbearable Recordings und ist als Musiker in New York, Paris, Tokio sowie auf der Biennale von Venedig aufgetreten. Darüber hinaus unterrichtet er u.a. an der Königlichen Musikakademie in Dänemark und am Centro Sperimentale di Cinema in Rom und entwickelt gemeinsam mit Roberta D’Angelo – Eiga, ein neues Musiklabel, das die Grenzen zwischen den Medien überschreiten will.

Fotos

Credits

Choreografie und Idee Raimonda Gudavičiūtė
Idee Bühne & Kostüm Medile Šiaulytytė
Musik Valerio C. Faggioni
Dramaturgie Lucas Herrmann
Tanzvermittlung Nira Priore Nouak
Es tanzen Yamil Ortiz, Alessio Pirrone und alternierend Marie Ramet und Margaret Howard

Dauer: ca 35 Min.

Fotos: De-Da Productions

Vorstellungen

29.02.2024 (Premiere)
Theodor-Fliedner-Schule Wiesbaden

1.03.2024
Theodor-Fliedner-Schule Wiesbaden

18.04.2024
Robert-Schumann-Schule Wiesbaden

19.04.2024
Schule im Angelgarten Groß-Zimmern

22.04.2024
Max-Kirmsse-Schule Idstein

23.04.2024
Campus Klarenthal Wiesbaden

24.04.2024
Der Circus Waldoni Eberstadt

3.05.2024
LIO Schule Darmstadt

21.06.2024
Goethe Schule Darmstadt

 

Fragt man Nadav Zelner nach der Farbe seiner neuesten Kreation, spricht er von einem „hellen Blau“. Farben sind wichtig in seinen Arbeiten, und gleichsam bunt sind die Tänzer:innen in seinen Stücken: Chamäleons, deren körperliches Ausdrucksrepertoire sowohl von einer organischen Wandlungsfähig-keit als auch einem ehrlichen Antlitz erzählt. In seiner Neukreation glue light blue setzt sich der israelische Choreograf mit der Musik des Nahen Ostens auseinander und ergründet dabei, dass nichts für selbstverständlich gehalten werden darf; vor allem nicht die Realität. Zelners Tanzproduktionen entführen in fantasievolle Welten, die uns aus der Kindheit oder Theaterkultur gleichsam bekannt erscheinen; Die Dreigroschenoper, Die Schöne und das Biest, Der Zauberer von Oz oder Peter Pan. Seine unverkennbare Tanzsprache ist durch viele Einflüsse inspiriert, eigene Tanzkurzfilme präsentierte er als tänzerische Minidramen, und immer wieder choreografiert er für Film und Fernsehen. Bisherige Arbeitsstationen waren u. a. Batsheva Dance Company, Bolshoi Ballet Moskau, Nederlands Dans Theater oder Gauthier Dance Stuttgart. Doch bei allem Feingefühl für die Magie der uns umgebenden Welt sind die künstlerischen Mittel auch ganz konkret: Körperliche Wirklichkeiten, die futuristisch anmutende, kosmisch durchdrungene Bilderfluten kontrastieren.

Credits

Choreografie Nadav Zelner
Musik Amine Bouhafa, Munir Doganay, Shafeq Kabaha, Nidaa Abou Mrad/Classical Arabic Music Ensemble, Nesma/The Cairo Arabic Music Ensemble, Charbel Rouhana/The Beirut Oriental Ensemble, Warda, Faia Younan
Bühne Eran Atzmon
Kostüme Maor Zabar
Licht Marcel Hahn, Nadav Zelner
Probenleitung Jaione Zabala Martin, Uwe Fischer
Dramaturgie Lucas Herrmann
Es tanzt das Hessische Staatsballett

Fotos A. Etter

Dauer: 60 Minuten

Fotos

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Eine Aura des Vergänglichen schimmert durch das energetisch-dichte Tanzstück Last Work von Choreografielegende Ohad Naharin. Ein Gefühl der Klarheit und Reflexion, wie im Zentrum eines Orkans. Unbeirrt läuft ein Mensch im Hintergrund durch die Bildszenerie. Scheinbar fliehend oder aber leichtfüßig verträumt, bewegt sich dieser Körper dabei nicht von der Stelle. 17 weitere Tänzer:innen erfüllen den Raum mit der für die Batsheva Dance Company so charakteristischen Bewegungssprache: Weitausgreifende Körper, tiefe Ausfallschritte oder Zitate traditioneller israelischer Tanzformationen wie der kreisförmigen Hora. Bei aller Dynamik definiert sich Last Work durch eine gedämpfte Ruhe und meditative Grundspannung, die neben dem Tanz getragen wird von den elektronischen Sounds des deutschen DJs Grischa Lichtenberger. Nach der hoch umjubelten Wiedereinstudierung von Sadeh 21 in der Spielzeit 2018/19, kehrt Naharin mit einer weiteren Aufgabe für die Tänzer:innen des Hessischen Staatsballetts zurück.

Fotos

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Choreografie Ohad Naharin
Lichtdesign Avi Yona Bueno (Bambi)
Gestaltung und Bearbeitung des Soundtracks Maxim Warratt
Originalmusik Grischa Lichtenberger
Bühne Zohar Shoef
Kostüme Eri Nakamura
Assistenz Ohad Naharin & Maxim Warratt Ariel Cohen, Guy Shomroni
Wiedereinstudierung Rachael Osborne, Ian Robinson, Nitzan Ressler

Produziert von Batsheva Dance Company. Ko-Produktion: Montpellier Danse & Hellerau European Center for the Arts, Dresden. Unterstützt durch Batsheva New Works Fund und Dalia und Eli Hurvitz Stiftung.

Weltpremiere 2.6.2015, Suzanne Dellal Center, Tel-Aviv

Titelbild mit freundlicher Genehmigung der Batsheva Dance Company
Fotos in Galerie: A. Etter

In das mysteriöse und dunkle Universum von Franz Kafka entführen Antonio de Rosa und Mattia Russo in ihrer gleichnamigen Auftragsarbeit für das Hessische Staatsballett, die im Rahmen der Internationalen Maifestspiele ihre Uraufführung feiert. Im 100. Todesjahr des enigmatischen Schriftstellers, dessen Werk zu Beginn des 20. Jahrhunderts die literarische Moderne vorweggenommen hat, stellt die Neukreation der künstlerischen Leiter der gefeierten spanischen Kompanie Kor’sia eine ebenso herausfordernde wie passende künstlerische Auseinandersetzung dar. Nicht umsonst suchen die beiden italienischen Choreografen de Rosa und Russo in ihren vielschichtigen und interdisziplinären zeitgenössischen Tanzkreationen immer wieder die Konfrontation mit vergangenen Werken, Epochen und Künstler:innen. Im Vordergrund dabei, das Gefühl für das Atmosphärische in einer in sich geschlossenen, surreal anmutenden Bühnenwelt. Perfekte Voraussetzungen also um sich auf suggestive Entdeckungsreise in das kaleidoskopische Werk Kafkas zu begeben. Einen Vorgeschmack auf Kor’sia, die jüngst mit dem »Fedora – Van Cleef & Arpels Prize for Ballett« ausgezeichnet wurden, gab es in Wiesbaden bereits in der Spielzeit 2021.22 mit dem Gastspiel »Igra«.

Credits

Choreografie Mattia Russo & Antonio de Rosa
Bühnenbild Amber Vandenhoeck
Licht Steffen Hilbricht / Kor`sia
Kostümbild Luca Guarini
Kostümassistenz Dea Beijleri
Komposition und Produktion Bühnenmusik Alejandro Gonzalez da Rocha
Probenleitung Uwe Fischer
Dramaturgie Agnès López-Río, Lucas Herrmann
Dramaturgiemitarbeit Ching-Wen Peng

Orginalbesetzung
Kenedy Kallas, Bridget Lee, Milica Mučibabić, Mei-Yun Lu, Peng Chen, Ramon John, Daniel Myers, Marcos Novais

Fotos

Fotos: De-Da Productions

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Pressezitate

»Diese Spanier sollte man sich merken.« – Darmstädter Echo

Bilder

I am afraid to forget your smile, © Andreas Etter
I am afraid to forget your smile, © Andreas Etter
I am afraid to forget your smile, © Andreas Etter
I am afraid to forget your smile, © Andreas Etter
I am afraid to forget your smile, © Andreas Etter
Bolero, © De-Da Productions
Bolero, © De-Da Productions
Bolero, © De-Da Productions

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I’m afraid to forget your smile

Choreografie Imre & Marne van Opstal
Bühne & Licht Tom Visser
Choreinstudierung und Musikalische Leitung Ines Kaun
Probenleitung Jaione Zabala Martin
Dramaturgie Lucas Herrmann

Boléro

Choreografie Eyal Dadon
Musik Maurice Ravel
Musikalische Leitung Johannes Zahn
Kostüme Bregje van Balen
Licht James Proudfoot
Dramaturgie Lucas Herrmann

Es wird eine Tonaufnahme des Staatsorchester Darmstadt gespielt.

 

Das niederländische Geschwisterpaar Imre & Marne van Opstal sind die Shootingstars in der europäischen Tanzszene. Für das Hessische Staatsballett entwickeln sie ihre Neukreation I`m afraid to forget your smile für sechs Tänzer:innen unter Einbezug von Chören und erforschen den Moment des Loslassens als einen Übergangszustand in der Hingabe an den Verlust. Ein Aufblitzen, so greifbar und vergänglich, dass die Zeit stillzustehen scheint. Nach Tanzengagements am renommierten Nederlands Dans Theater (NDT) 1 & 2 sowie der Batsheva Dance Company startete das junge Duo van Opstal am NDT bereits 2016 eine vielversprechende choreografische Karriere. Mittlerweile kreieren sie regelmäßig für das niederländische Traditionshaus und darüber hinaus in ganz Europa.

 

Boléro des französischen Komponisten Maurice Ravel aus dem Jahr 1928 avancierte zu einem der beliebtesten Werke für die Konzertbühne. Benannt nach der gleichnamigen Tanzgattung und geschrieben als Ballett für die berühmte Tänzerin Ida Rubinstein haben sich seit der Uraufführung in der Choreografie von Bronislava Nijinska immer wieder Choreograf:innen mit den eingängigen Wiederholungsschleifen von Ravels Meisterwerk auseinandergesetzt.

Der israelische Choreograf Eyal Dadon, bekannt für seine unkonventionellen Zugriffe auf klassische Stoffe, wird in seiner Interpretation Boléro die Aktualität des berühmten Musikstücks mit seiner energetischen Bewegungssprache kontrastieren.

Credits

Choreografie Felix Berner
Bühne & Kostüm Christin Vahl
Komposition Jan-S. Beyer
Dramaturgie Luisa Schumacher
Mit Patric Neves Lindström, Adam Shpira-Lintner, Sophie Pompe

Uraufführung Wiesbaden – 02.10.2022, 15.00 Uhr
Staatstheater Wiesbaden, Studio

Premiere Darmstadt – 11.01.2023, 10.00 Uhr
Staatstheater Darmstadt, Kammerspiele

Stückentwicklung von Felix Berner

Eine spartenübergreifende Produktion des JUST und des Hessischen Staatsballetts

Wasser ist das Element des Lebens. Die Erdoberfläche ist zu 71 Prozent davon bedeckt. Es fließt, verdampft oder wird, als Eis, hart wie Stein. Täglich wird es gebraucht. Es kommt vom Himmel und ist ebenso tief unter der Erde zu finden, so auch in Wiesbaden. Dort gibt es besondere Wasseradern, die an vielen Orten der Stadt an die Oberfläche treten. Menschen fürchten die Kraft des Wassers und lieben es zugleich, und gerade die Jüngsten zieht es immer wieder voll in seinen Bann, und es erfreut sich vor allem auf Wasserspielplätzen größter Beliebtheit.

Gemeinsam widmen das Junge Schauspiel und das Hessische Staatsballett, im Jahr des Wassers, diesem besonderen Element eine eigene Produktion, die sich auf eine Forschungsreise für die Kleinsten (2+) in unbekannte Gewässer begibt. Das Stück blau (UA) wird vom Choreografen Felix Berner mit Mitteln des Tanzes und Schauspiels inszeniert.

Bilder

Of prophets and puppets, © De-Da Productions
Of prophets and puppets, © De-Da Productions
Of prophets and puppets, © De-Da Productions
Of prophets and puppets, © De-Da Productions
Alternativer Text
Of prophets and puppets, © De-Da Productions
Midnight Raga, © De-Da Productions
Midnight Raga, © De-Da Productions
Midnight Raga, © De-Da Productions

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Midnight Raga

Choreografie & Kostüme Marco Goecke
Musik Ravi Shankar, Etta James
Licht Udo Haberland
Choreografische Assistenz Hedda Twiehaus
Einstudierung Ludovico Pace
Probenleitung Jaione Zabala Martin
Dramaturgie Nadja Kadel

Of Prophets and Puppets

Choreografie, Bühne, Ausstattung, Soundediting, Licht Martin Harriague
Kostümdesign Mieke Kockelkorn, Martin Harriague
Beratung Puppenchoreografie Caroline Kühner
Puppenbau Annie Onchalo
Probenleitung Uwe Fischer
Dramaturgie Lucas Herrmann

gerade NOW! bringt mit Midnight Raga von Marco Goecke und Of Prophets and Puppets von Martin Harriague zwei sehr unterschiedliche Choreografien zusammen, die auf mitreißende und experimentelle Weise die Bandbreite des zeitgenössischen Tanzes präsentieren.

In der Regel steht bei Ausnahmechoreograf Marco Goecke die Musik nicht am Anfang seiner Arbeit. In seinem Duett Midnight Raga, dessen Titel sich auf die klassische indische Musik bezieht, ist es anders: Die Musik von Ravi Shankar bildet den Ausgangspunkt. Trotz der Inspiration am Orientalisch-Indischen, das sich auch in den schweren blauen Seidenstoffen der Kostüme widerspiegelt, bleibt Goeckes ureigene, nervöse Bewegungssprache unverkennbar. Nach der Uraufführung 2017 am Nederlands Dans Theater (NDT 2) erfährt die für die beiden Tänzer maßgeschneiderte Choreografie in der Wiedereinstudierung am Hessischen Staatsballett eine weitere Verkörperung.

In einem genreübergreifenden Mix aus Tanz, Schau- und Puppenspiel erzählt der französische Choreograf Martin Harriague in Of Prophets and Puppets von Macht, Manipulation und dem Einfluss der Medien im Spiel mit Fakt und Fiktion. Im Rahmenformat einer Talkshow verdeutlicht das Stück auf überzeichnete Art, wie wir Menschen uns unserer eigenen Natürlichkeit berauben und zu Marionetten werden, an deren Strängen sowohl andere als auch wir selbst so gerne ziehen. Dabei inszeniert Harriague mit den Mitteln von Choreografie und Tanztheater eine fiktive Begegnung der beiden ikonenartigen Personen Greta Thunberg und Donald Trump.

Bilder

I am afraid to forget your smile, © Andreas Etter
I am afraid to forget your smile, © Andreas Etter
I am afraid to forget your smile, © Andreas Etter
I am afraid to forget your smile, © Andreas Etter
I am afraid to forget your smile, © Andreas Etter
Skid, © Andreas Etter
Skid, © Andreas Etter
Skid, © Andreas Etter
Skid, © Andreas Etter
Skid, © Andreas Etter

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Skid

Choreografie Damien Jalet
Bühne Jim Hodges mit Carlos Marques da Cruz
Musik Fennesz (mit Schleifen von Mahler), zusätzliche
Musik von Marihiko Hara
Kostüme Jean-Paul Lespagnard
Choreografische Beratung Aimilios Arapoglou
Choreografische Assistenz Emilie Leriche, Pascal Marty
Probenleitung Uwe Fischer
Licht Joakim Brick

Es tanzen Daniela Castro Hechavarría, Alessio Damiani, Greta Dato, Margaret Howard, Meilyn Kennedy, Vanessa Shield, Jorge Moro Argote, Bridget Lee, Milica Mučibabić, Marcos Novais, Yamil Ortiz, Aurélie Patriarca, Alessio Pirrone, Marie Ramet, Taulant Shehu, Tatsuki Takada, Matthias Vaucher

I’m afraid to forget your smile

Choreografie Imre & Marne van Opstal
Bühne & Licht Tom Visser
Choreinstudierung und Musikalische Leitung Felix Lemke
Probenleitung Jaione Zabala Martin
Dramaturgie Lucas Herrmann

Es singen Laura Hafner, Alexandra Schmidt, Andrea Botar-Taban, Eliane Regel, Henrike Meinert, Aki Hashimoto, Beatrix Weber, Monika Friesenhahn, Simone Grün, Kirsten Körner, Hanna Stehle, Elke Berger-Dürr, Agnes Busch, Susanne Schöntaube, Graciela Biernat, Dana Dimitriu, Birgit Merkel, Regina Titzrath-Mahler, Clemens Bosselmann, Leo Simanjuntak, Christian Glosemeyer, Georg Kuhn, Rolf-Detlef Treede, David Bohnert, Tim-Felix Anderten, Luca Englert, Myung-Yong Eom, Dietmar Wagner, Frank Jaschke, Eugen Melnykov

Es tanzen Peng Chen, Sayaka Kado, Masayoshi Katori, Daniel Myers, Anthony Michael Pucci, Rita Winder

 

Uraufführung Darmstadt – 17.09.2022, 19.30 Uhr
Staatstheater Darmstadt, Großes Haus

Premiere Wiesbaden – 28.10.2022, 19.30 Uhr 
Staatstheater Wiesbaden, Großes Haus

Das Hessische Staatsballett zeigt im Doppelabend V/ertigo Extremsituationen eines ungewissen Lebens. Zwischen dem Wunsch aufzusteigen und der Angst vor dem Fallen setzt Skid die Tänzer:innen dem Gesetz der Schwerkraft aus und im Sinne einer Poesie des Widerstands in Bewegung; auf einer um 34 Grad abgewinkelten Plattform, die direkt in den Orchestergraben eintaucht. Mit nur zwei Eingängen in den abgewinkelten Raum, von oben und unten, ziehen die Tänzer:innen physische Handlungslinien zwischen Erscheinen und Verschwinden. Der menschliche Körper wird zum Knotenpunkt von Wille, Widerstand, Zusammenbruch und Resilienz – in einer Welt, in der die körperliche Beziehung zu anderen oft der einzige Trost gegen den Abgrund der Leere ist. Skid ist nach der für den Theaterpreis DER FAUST 2017 nominierten Choreografie Thr(o)ugh die zweite Zusammenarbeit des Hessischen Staatsballetts mit dem belgischen Ausnahmechoreografen Damien Jalet.

Das niederländische Geschwisterpaar Imre & Marne van Opstal sind die Shootingstars in der europäischen Tanzszene. Für das Hessische Staatsballett entwickeln sie ihre Neukreation I`m afraid to forget your smile für sechs Tänzer:innen unter Einbezug von Chören und erforschen den Moment des Loslassens als einen Übergangszustand in der Hingabe an den Verlust. Ein Aufblitzen, so greifbar und vergänglich, dass die Zeit stillzustehen scheint. Nach Tanzengagements am renommierten Nederlands Dans Theater (NDT) 1 & 2 sowie der Batsheva Dance Company startete das junge Duo van Opstal am NDT bereits 2016 eine vielversprechende choreografische Karriere. Mittlerweile kreieren sie regelmäßig für das niederländische Traditionshaus und darüber hinaus in ganz Europa.