TURN ist eine Zusammenarbeit mit dem Komponisten Ethan Braun und dem Solistenensemble Kaleidoskop und allen, die aktiv teilhaben oder zuschauen möchten. Die Produktion empfiehlt einen lockeren Dresscode: Jeanskleidung!
Komposition, musikalische Leitung & Piano: Ethan Braun
Konzept, Entwicklung & Performance: Gob Squad
Sounddesign: Julio Zúñiga
Videodesign: Miles Chalcraft
Video: Benjamin Hartlöhner
Bühne: Gob Squad/Albertine Mietusch
Kostüme: Ingken Benesch/Sarah Thom
Lichtdesign & technische Leitung: Chris Umney
Künstlerische Mitarbeit: Mica Heilmann
Dramaturgie: Christina Runge/Johanna Höhmann
Produktionsleitung: Christina Runge
Dramaturgieassistenz: Leonie Jenning
Kostümassistenz: Djuna Reiner
Company Management: Heleen De Boever/Caroline Gentz/Talea Schuré/Grischa Schwiegk
Stell dir vor, ein einziges Blatt Papier wird plötzlich lebendig. Erst ist es ganz still, glatt und weiß – doch mit einem kleinen Knick und einem Schwung verwandelt es sich in einen hüpfenden Frosch, eine leuchtende Blume oder sogar in einen riesigen Wal, der durch den Raum gleitet. Genau dieser Zauber entsteht in Club Origami, einer verspielten Tanzperformance, die ganz ohne Worte auskommt und dafür umso mehr Raum lässt für Staunen.
Schon zu Beginn sind die Zuschauenden nicht nur dabei, sondern mittendrin: Gemeinsam mit den Performenden falten sie ihre eigenen Papierwesen. Aus diesen Kunstwerken wächst auf der Bühne eine Geschichte heran – begleitet wird die Reise mit Live-Musik und lädt das Publikum ein, die Magie der Verwandlung hautnah zu erleben.
Konzept: Takeshi Matsumoto
Kreiert von: Makiko Aoyama/Robert Howat/Takeshi Matsumoto
Musik: Robert Howat
Dramaturgie: Lou Cope
Mentoring: Rosie Heafford
Bühnenbild & Licht-Design: Ben Pacey
Touring Technician & Tour Re-light Design: Andy Finn
Kostümdesign: Giulia Scrimieri
Gefördert durch: Conseil des arts et des lettres du Québec, Canada Council for the Arts, Conseil des arts de Montréal
Unterstützt von: Les 7 Doigts, White Wall Studio, Patro Villeray, Phantom Theater
Künstlerische Leitung & Performance: Ruben Ingwersen/Jérémi Levesque/Natasha Patterson/Brin Schoellkopf/Jarrod Takle/Sabine Van Rensburg
Solistenensemble Kaleidoskop: Mia Bodet/Yodfat Miron/Sophie Notte
Sounddesign: Colin Gagné/Francisco Cruz/Stefan Boucher/Olivier Landry-Gagnon
Lichtdesign: Emile Lafortune
Kostüme: Camille Thibault-Bédard/Catherine Veri/Jonathan Saucier/Paul Rose
Tischler: Alastair Davies
Dramaturgische Assistenz: Peter James/Isabelle Chasse/Gypsy Snider
Produktion & Tourmanagement: Léah Wolff
Die vielfach ausgezeichnete südafrikanische Choreografin Dada Masilo, bekannt für ihre kraftvollen Neuinterpretationen klassischer Werke wie „Schwanensee“, „Giselle“ und „Le Sacre du Printemps“, hat Shakespeares Tragödie als einstündiges Tanztheaterstück neu gedacht. Aus der Perspektive der jungen Ophelia ist das Publikum eingeladen, den Ursachen ihres endgültigen Verzweifelns nachzuspüren. Masilos Interpretation untersucht Misogynie und Manipulation und versucht, Ophelias Wahnsinn begreifbar zu machen. Mit Bezügen zu klassischem Ballett, afrikanischem Tanz und historischen Tanzformen, basiert das Werk auf einer Originalkomposition von Thuthuka Sibisi sowie Musik von Ann Masina (Gesang), Leroy Mapholo (Violine) und Mpho Mothiba (Perkussion). „Hamlet“ feierte seine Premiere im Juli 2024 bei ImPulsTanz in Wien und wurde seitdem weltweit gezeigt. Kurz nach der Premiere verstarb Masilo überraschend im Dezember 2024. Das Stück tourt im Rahmen der Internationalen Maifestspiele zum letzten Mal.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Joburg Ballet und Moving Into Dance.
„Les Saisons“ des Malandain Ballet Biarritz unter der künstlerischen Leitung von Thierry Malandain vereint musikalisch die berühmten „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi mit den weniger bekannten „Le Quattro Stagioni dell’anno“ („Die vier Jahreszeiten des Jahres“) seines Zeitgenossen und Landsmanns Giovanni Antonio Guido. Im Zeichen der Zahl Vier – Sinnbild für Schöpfung, Balance und Harmonie – treffen die Formen des Barocktanzes („belle danse“) und eine natürlichere, menschlichere Bewegungssprache aufeinander. Zwischen Ordnung und einem aus dem Gleichgewicht geratenen Lebensrad entfaltet sich eine poetische Fantasie: Vor dem Hintergrund schwarzer, bis zum Horizont verstreuter Blütenblätter beklagen geflügelte Wesen den Verlust von Geist und Klarheit.
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