Der Circus Waldoni bietet Mitmachcircus für alle Interessierten an.
Ob Jonglage mit Tüchern, Bällen, Tellern oder Diabolos, Balance, Akrobatik oder erste Versuche am Trapez, Groß und Klein dürfen sich an vielen Circusdisziplinen unverbindlich und ohne Vorkenntnisse ausprobieren.
Wann? 6. Juni 2026 um 14.00 Uhr
Wo? Untere Terrasse, Großes Haus, Staatstheater Darmstadt
Dauer: 120 Minuten
Alle Altersgruppen
Unbegrenzte Teilnehmerzahl
Eintritt frei
In diesem interdisziplinären Workshop verschmelzen Elemente aus Akrobatik, Tanz, physischem Theater und Zirkus zu einer eigenen Ausdrucksform. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Spielfreude und Körperkomik zu entfalten, zu improvisieren und einfache Materialien als Bewegungsimpulse zu nutzen, um Geschichten ohne Worte zu erzählen.
Keine Vorkenntnisse erforderlich. Erste Erfahrungen in Bewegung, Theater oder Tanz sind hilfreich, aber kein Muss. Für die Teilnehmenden mitzubringen: bequeme Kleidung und ein Objekt/Material, das sie im Kontext von Physischem Theater/Zirkus/Tanz als Spielpartner*in erforschen möchten.
Wann? 4. Juni 2026, 19 Uhr
Wo? Kammerspiele,
Dauer: 120 Minuten
Altersempfehlung: Ab 16 Jahren
20 Teilnehmer
Wolltest du schon immer mal Akrobatik ausprobieren? Dieser Workshop ist der perfekte Einstieg! Unter der Leitung von Künstler:innen von Gravity & Other Myths lernst du in einer unterhaltsamen und sicheren Umgebung wesentliche Partnerpyramiden, Gegengewichte und akrobatische Grundfertigkeiten kennen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; bring einfach deine Begeisterung und Abenteuerlust mit. Der Workshop ist für alle Körperformen und Fitnessstufen geeignet.

Wann? 3. Juni 2026 um 13.30 Uhr
Wo? Foyer Großes Haus, Staatstheater Darmstadt
Dauer: 90 Minuten
Altersempfehlung: Ab 12 Jahren
20 Teilnehmer
In diesem Workshop lernen die Teilnehmer:innen einzelne Sequenzen aus einem aktuellen Stück des HSB-Repertoires und können so die Bewegungsabläufe, die von den Tänzer*innen auf der Bühne interpretiert werden, selbst tanzen.
Für alle mit Tanzerfahrung ab 14+ Jahren
Treffpunkt: Vor dem Bühneneingang
Die Residenz ist eine Vorarbeit zum neuen Projekt Phase Shiftings von Michael Langeneckert. Dabei werden zwei Stücke zur Musik von Steve Reich erarbeitet: Coexisdance und Resonanz.
Die erste Komposition trägt den Titel Electric Counterpoint, die zweite Pulse.
Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Moving Orchestra Freiburg und der Sozo Visions in Motion Kompanie Kassel. Aufführungen sind für Dezember 2026 in Freiburg und Kassel geplant.

Michael Langeneckert arbeitet freischaffend als Choreograph, Dozent und Tänzer und lebt in Freiburg/Deutschland. Seit Oktober 2018 ist er unter seinem neuen Label Moving Orchestra tätig. Er entwickelt freie Tanz Projekte in Freiburg, unterstützt von der Stadt Freiburg und dem Land Baden-Württemberg, und arbeitet als Gastchoreograph für Kompanien und Universitäten/Schulen wie Theater Lüneburg, Theater Luzern/CH, Amsterdam University, Folkwang Universität Essen und einigen mehr. Er unterrichtet zeitgenössischen Tanz (Floorwork Technik) an zahlreichen Orten quer durch Europa an Kompanien, Universitäten und freien Institutionen. Als Trainings und Probenleiter war er am Staatstheater Mainz (2015-2018, Dir. Honne Dohrmann) und am Staatstheater Kassel (2008-2012, Dir. Johannes Wieland) tätig. Als Tänzer arbeitete er freischaffend und auch in fester Anstellung an verschiedenen Theatern in Deutschland und der Schweiz. Zur Zeit ist er Gast-Professor an der Folkwang Universität Essen und arbeitet anschliessend wieder freischaffend als Gastlehrer bei Aterballetto/I, Skanes Dansteater/S, Göteborg Opera/S, Tanz Mainz, Staatstheater Braunschweig/G, Hessisches Staatsballett Wiesbaden/G, Theater Bern/CH, Theater Linz/AU, Oper Graz/AT, Codarts Rotterdam/NL, Artez Arnheim/NL, Danceworks Berlin, Tanzhaus Zürich und vielen mehr.

Im Jahr 2022 zog sie nach Europa, wo sie zunächst am Centre de Dansa in Barcelona, Spanien, trainierte und später ihr Bachelorstudium an der Codarts University of the Arts in Rotterdam begann. Dort arbeitete sie unter anderem mit Jiří Kylián, Cayetano Soto, (la)Horde, Heidi Vierthaler, Dalton Jansen, Neel Verdoorn und Wayne McGregor zusammen. Darüber hinaus war sie Mitglied der Jury für die Akkreditierung der Zürcher Hochschule der Künste 2023 und erhielt 2025 das Stipendium der Jiří-Kylián-Stiftung.
In der Spielzeit 2025/26 ist sie als Apprentice bei tanz mainz engagiert.

Dušan Bajčetić wurde 2004 in Belgrad, Serbien, in eine Familie von Künstler*innen hineingeboren. Seine Mutter ist Balletttänzerin, sein Vater Schauspieler, die ältere Schwester ebenfalls professionelle Tänzerin und einer der Gründe, warum auch Dušan mit dem Tanzen begann.
Ab dem Alter von 11 Jahren nahm er Tanzunterricht in Modern und Jazz Dance. Nach seiner Ausbildung an der Ballettschule Lujo Davičo in zeitgenössischem Tanz war er Teil der Bitef Dance Company und wirkte in verschiedenen Produktionen mit. 2022 begann Dušan sein Bachelor-Studium an der Codarts University for the Arts in Rotterdam, wo er mit Choreograf*innen wie Jiri Kylian, Lea Ved, Cayetano Soto, Eliana Stragapede und Borna Babić arbeitete.
In der Spielzeit 2025/26 ist er als Apprentice bei tanz mainz engagiert.
Ausruhen. Regenerieren. Allem Druck, Tun, weiter durchziehen und häufig normalisierten Grenzen überschreiten zum Trotz.
Als Akt der Selbstfürsorge. Als Anerkennung der eigenen Grenzen. Als anti-ableistische Handlung. Als soziale, politische Handlung. Als Raum, der sich öffnet um sich wahrzunehmen und zu verbinden: mit dem eigenen Körper, den eigenen Gedanken. Und um auszusteigen aus bisherigen Strukturen.
In ihrer Residenz fragt sich Hannah Dewor wie sich unterschiedliche Weisen, sich auszuruhen künstlerisch ausdrücken können und wie sich diese mit den Tools der Intimacy Choreography* (auf Zustimmung basierenden und trauma-informierten Arbeitsmethoden) im Tanz verbinden lassen.
Für ihre Recherche holt sich Hannah Sitzsäcke als Verbündete mit ins Studio und lädt eine kleine Gruppe von Tänzerinnen ein. Diese bringen durch ihre tanzkulturellen und persönlichen Erfahrungen – u.a. geprägt von chronischer Erkrankung, Behinderung oder PTSD – ihre Perspektive und Zugriff auf das Ausruhen mit. Als Ergänzung dazu beschäftigen sie sich mit Ressourcen aus der Crip und Black Feminist Bewegung (u.a The Nap Ministry von Tricia Hersey). Gemeinsam entwickelt das Residenzteam mit den Sitzsäcken Soli, Scores, Choreografien und Texte zu ihrer Form der Erholung oder Regulation.
In Kollaboration mit: Annie Edwards, Nora Goßmann, Patscharaporn Distakui, Amelia Uzategui Bonilla
Im Work-in-progress Showing zeigt das Team Zwischenstände Ihrer gemeinsamen Arbeit. Im zweiten Teil des Showings gibt es die Möglichkeit, dass all diejenigen aus dem Publikum, die gerne möchten, sich mit den Sitzsäcken in den entwickelten Scores ausprobieren und die Arbeit aktiv kennenlernen. Feedback ist sehr willkommen. Im abschließenden Künstlerinnengespräch gibt es zusätzlich Platz für Fragen und Austausch mit dem Residenzteam.
Die künstlerische Recherche fließt in Hannahs Projekt CLOSER WITH CONSENT – Intimacy Choreography im Tanz ein.
Unterstützt im Rahmen von Next Steps, einem Programm von Bureau Ritter zur Stärkung Tanzschaffender in Hessen. Gefördert durch die Crespo Foundation.
Hannah Dewor
Dance & choreography
& education
& access
& intimacy choreography
CLOSER WITH CONSENT – Intimacy Choreography in dance
IG: @closer_with_consent
Was ist Intimacy Choreography?
Intimitätschoreografie, meist wird Intimacy Choreography als Begriff verwendet, führt zustimmungsbasierte und traumainformierte Methoden und Tools in Produktionen und Bildungsprogrammen der darstellenden Künste ein. Intimitätschoreograf:innen sind dafür verantwortlich, Szenen mit simulierter Intimität, Sex oder sexueller Gewalt zu koordinieren und zu choreografieren. Durch die Kombination von auf Zustimmung basierenden Methoden mit künstlerischer Praxis tragen Intimitätschoreograf:innen dazu bei, das Risiko von Machtmissbrauch zu verringern, Arbeitsschutzmaßnahmen als integralen Bestandteil des künstlerischen Prozesses zu berücksichtigen und künstlerische Innovation im Bereich der darstellenden Künste zu ermöglichen. Die Rolle der Intimitätschoreografie für den Tanz ist besonders wichtig, da unsere Tanzpraxis in vielen Kontexten auf tatsächlicher Berührung und Körperkontakt basiert und nicht auf der Simulation von Nähe und Intimität. Tänzer:innen, verantwortlich und angewiesen auf ihre Körper müssen mit ihren Grenzen respektiert und ihrem Handwerk bestärkt werden. Die Tools der Intimitätschoreografie ermöglichen es Tänzer:innen, ihre Grenzen zu setzen und zu kommunizieren und innerhalb dieser zu gestalten.
Zustimmungsbasierte und traumainformierte Prozesse in der Tanzpraxis
In diesem Workshop kannst du erleben, wie über Dialoge in Wort und Bewegung spielerisch die eigenen Grenzen kommuniziert und Zustimmung ausgehandelt werden können. Im Workshop verflechten sich Tools aus der Consent-Kultur und Intimacy Choreography mit der zeitgenössischen Tanzpraxis. Du hast durch die tänzerischen und performativen Explorationen die Möglichkeit eigene Erwartungen, Reaktionsmuster zu reflektieren, mit mehr Sensibilität zu tanzen und durch eine konkrete Praxis dazu beizutragen, dass wir uns alle in einem sichereren Raum bewegen. Nach einem gemeinsamen Warm-up und spielerischen Übungen in Bewegung um Zustimmung und Einverständnis auszuhandeln, widmen wir uns der Tanzimprovisation. Hier können die gelernten Tools konkret angewandt werden, vorallem in Bezug auf Körperkontakt im gemeinsamen Tanz mit anderen Teilnehmenden.
Der Workshop findet in deutscher und englischer Lautsprache statt – je nach Bedarf.
Vorkenntnisse in zeitgenössischem Tanz und in Tanzimprovisation sind von Vorteil jedoch keine Voraussetzung.
Du kannst während des Workshops jederzeit Pausen einlegen und/oder den Raum verlassen, ein Rückzugsort steht zur Verfügung. Eine Assistenzperson unterstützt gerne individuell während des Workshops.
Download: Vorab Informationen zum Workshop
Hannah Dewor ist diplomierte zeitgenössische und Moderne Tänzerin (Studium in Köln und Amsterdam), Choreografin und Tanzpädagogin (M.A. Contemporary Dance Education, Frankfurt).
Neben Engagements als Tänzerin in freien Tanzproduktionen (u.a. Amelia Uzategui Bonilla/T.I.A. dance productions, Yves Thuwis de Leew/Nevski Prospekt, Richard Siegal/The Bakery) ist Hannah an Theaterhäusern wie der ‚Oper Frankfurt‘ (u.a. Spielzeit 21/22, 23/24) auf der Bühne zu sehen. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit liegt auf der Verbindung von Tanz und Access.
Von 2014-2022 initiiert Hannah gemeinsam mit der Choreografin Jungyeon Kim das Ensemble Barefeet mit Menschen mit Behinderung, übernimmt die künstlerische Co-Leitung und entwickelt Tanzworkshopformate für unterschiedliche Access Bedarfe.
Sie nahm 24/25 an einem Qualifizierungsprogramm für Audiodeskription im Tanz (Tanzplattform Rhein-Main) teil. Als assoziierte Künstlerin wirkt Hannah seit 2024 bei T.I.A. dance productions mit, tanzte im Stück „Interrupting the Thrill of Exactitude“, konzipiert Workshops für Tanz und Audiodeskription und Lehrveranstaltungen an Schulen.
2023 schloss Hannah als Stipendiatin der Hessen Film & Medien GmbH eine Weiterbildung zur Intimacy Coordinator für Film und Fernsehen ab (culture change hub Berlin) und ergänzte diese um Aufbaumodule für Intimacy Choreography für Theater und live performances (Theatrical Intimacy Education, USA). Seither integriert sie Tools der Intimacy Choreography in unterschiedliche Tanz- und Vermittlungsprojekte. Für ihr Projekt CLOSER WITH CONSENT – Intimacy Choreography im Tanz erhielt sie durch das Next Steps Programm (Bureau Ritter, Crespo Foundation) eine Förderung bis Ende 2026 um das Feld der Intimacy Choreography speziell auf den Tanzkontext angewandt weiterzuentwickeln: mit Austauschformaten und Workshops für Tänzer:innen, Choreograf:innen, Tanzpädagog:innen und Producer, mit Recherchen und Interviews sowie einem Austauschlabor in 2026.


Inspiriert von Rachid Ouramdanes Corps extrêmes erforscht dieser Workshop Schwerkraft, Gruppendynamik und körperliche Verbindung. Getanzt wird als Teil einer Gruppe — vereint in der Bewegung, wie ein einziger Organismus.
Teilnahme ab 16 Jahren, mit Vorkenntnissen.
Dauer: ca. 120 Minuten
Sprache: Englisch
Tickets: 14€
(c) Pascale Cholette
Tänzer*innen der São Paulo Dance Company geben Einblicke in ihre Arbeitsweise und laden dazu ein, den künstlerischen Stil der Kompanie aus nächster Nähe zu erleben.
Dauer: ca. 120 Minuten
Sprache: Englisch
Tickets: 14€
In diesem Workshop geht es um Körperwahrnehmung: Vertrauen aufbauen, aufmerksam Zuhören und die Einführung in gemeinsame Bewegungen. Auf dieser Basis wird mit Hebungen und „Flugszenen“ experimentiert. Dabei entstehen Figuren mit Gegengewicht und Auftrieb – mit tänzerischer Intention und unter sicheren Bedingungen.
Dauer: ca. 120 Minuten
Sprache: Englisch
Tickets: 14€
Photo credit: Patrick Imbert
Gaga ist eine Bewegungssprache, die von Choreograf Ohad Naharin im Laufe vieler Jahre entwickelt wurde und von den Mitgliedern seiner Batsheva Dance Company in der täglichen Praxis angewendet wird. Gaga ist eine neue Art, Wissen und Selbsterkenntnis durch den eigenen Körper zu erlangen.
Die Tanztechnik bietet einen Rahmen, um den eigenen Körper zu entdecken und Flexibilität, Ausdauer und Beweglichkeit zu steigern, während gleichzeitig die Sinne und die Vorstellungskraft beflügelt werden.
Für Menschen ab 16 Jahren. Keine tänzerischen Vorkenntnisse erforderlich. Bitte bequeme Kleidung tragen. Wir tanzen barfuß oder in Socken. Es ist ratsam, eine Flasche Wasser und ein Handtuch für den Gebrauch nach dem Unterricht mitzubringen.
Ido Toledano ist Tänzer und aufstrebender Choreograf, ursprünglich aus Israel und derzeit in Frankfurt ansässig, wo er für die Dresden Frankfurt Dance Company (DFDC) tanzt.
Ido wurde in Jerusalem, Israel, geboren und wuchs dort auf. Er besuchte die High School der Jerusalem Academy of Music and Dance. Seinen Wehrdienst absolvierte er in der Israelischen Armee (IDF) als „Outstanding Dancer“ (herausragender Tänzer).
Zwischen den Spielzeiten 2018/19 und 2022/23 war er Mitglied des Young Ensembles der Batsheva Dance Company. Dort tanzte er in Werken von Ohad Naharin, Sharon Eyal, Bobbi Jene Smith und Or Schreiber, Noa Zuk und Ohad Fishof, Noa Eshkol sowie Nava Frenkel, unter vielen anderen.
Im Rahmen des Programms Batsheva Dancers Create sowie bei verschiedenen Festivals und Bühnenformaten präsentierte Ido auch eigene Choreografien. Er gewann den ersten Preis beim Choreografie-Wettbewerb des israelischen Bildungsministeriums für herausragende Nachwuchschoreograf:innen.
Seit 2023 ist Ido zertifizierter GAGA-Lehrer.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen