Der Tanztag Rhein-Main bietet die Möglichkeit, in Workshops und Schnupperkursen die tänzerische Vielfalt der Region zu erleben. Für alle Niveaus und körperlichen Vorraussetzungen ist etwas dabei.
Alle Informationen auf tanztagrheinmain.de
Adresse: Christian-Zais Straße 3, 65189 Wiesbaden
Treffpunkt: Teilnehmende werden abgeholt, Bühneneingang, am Warmen Damm
Wir machen ein spielerisches Bewegungsangebot für Kinder (2–5 Jahre) und ihre Eltern. Rollen, schaukeln, klettern, lachen – in diesem Workshop steht die körperliche Begegnung im Mittelpunkt. Ohne Worte, ohne Druck – dafür mit Vertrauen, Nähe und ganz viel Freude an Bewegung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – Neugier und Lust auf gemeinsames Erleben reichen aus! ContaKids wurde von Itay Yatuv, einem israelischen Tänzer und Lehrer für zeitgenössischen Tanz und Contact Improvisation, entwickelt. Aus seiner langjährigen Erfahrung mit Tanz und Bewegung entstand die Idee, eine Methode zu schaffen, die die körperliche Kommunikation zwischen Eltern und Kleinkindern fördert – spielerisch, respektvoll und ohne Worte. Sein eigener Zugang zum Elternsein inspirierte ihn, Prinzipien aus der Contact Improvisation auf die Beziehung zwischen Erwachsenen und kleinen Kindern zu übertragen. Daraus entstand ContaKids: ein Konzept, das nicht auf Anleitung, sondern auf Vertrauen, Berührung und gegenseitigem Zuhören über den Körper basiert. Heute wird ContaKids weltweit von ausgebildeten Lehrer*innen angeboten und stärkt Familien darin, sich über Bewegung neu zu begegnen. Der Workshop dauert etwa 60 Minuten.
Kursteilnehmer*innen benötigen:Bitte Wasser und bequeme Kleidung mitbringen, wir bewegen uns barfuß.

Yi-Lun Chen-Czajor ist freiberufliche Tanzpädagogin, Performerin und zertifizierte ContaKids-Lehrerin mit taiwanischen Wurzeln und Wohnsitz in Wiesbaden. Sie arbeitet künstlerisch und pädagogisch mit verschiedenen Altersgruppen – mit Kleinkindern und ihren Eltern (im Rahmen von ContaKids), mit Schulkindern, Erwachsenen und Senior*innen. Ihre tänzerische Praxis ist im zeitgenössischen Tanz verankert, ergänzt durch Weiterbildungen in Community Dance, DanceAbility und eine kontinuierliche Praxis in Contact Improvisation, die sie seit drei Jahren intensiv verfolgt. Als Performerin ist sie Teil der Gruppe IDA FLUX Wiesbaden und aktives Mitglied im Netzwerk Dance Nexus e. V., das die freie Tanzszene in Wiesbaden, Mainz und Umgebung stärkt.
Mit Musik, Bewegung und Fantasie entdecken Kinder spielerisch die Welt des Balletts. Erste Positionen, kleine Choreografien und jede Menge Freude am Tanzen stehen im Mittelpunkt dieses liebevoll gestalteten Workshops.
Kursteilnehmer*innen benötigen: Wir tanzen in bequemer Kleidung, ohne Schuhe.

Ludmila Komkova wurde an der John-Cranko-Schule ausgebildet und tanzte unter anderem im Staatstheater Chemnitz und beim Hessischen Staatsballett. Sie arbeitete mit internationalen Choreograf*innen zusammen und wurde 2012 als „Tänzerin des Jahres“ nominiert. Seit 2013 choreografiert sie eigene Werke, etwa für die Opéra National de Bordeaux und das HNK Rijeka.
Aus Erinnerungen entstehen Räume der Begegnungen. Sie erzählen von gelebten Leben und Sehnsüchten. Über Bewegungsimpulse werden Möglichkeiten des kreativen Ausdrucks von Lebensmomenten entdeckt, den lustigen, traurigen, freudigen, verwirrenden, nachdenklichen, ermutigenden … Wir beschreiten den Weg von der Körperwahrnehmung, Mobilisierung, Improvisation in die Darstellung. Für ältere Menschen, aber auch offen für Jüngere. Ausgangspunkte sind die vorhandenen, ggf. eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten und die Freude der Teilnehmenden.
Kursteilnehmer*innen benötigen: Bitte bequeme Kleidung und wenn möglich ein Erinnerungsrequisit mitbringen.

Christa Zehnder ist Schauspielerin, Yogalehrerin und Tänzerin (CH/D). Seit 40 Jahren ist sie mit Bewegung unterwegs in den Bereichen Theater, Yoga, Tanz. Auf kreative Weise vereint sie Tanz, Achtsamkeit, Literatur, Kunst und Klang in Workshops und realisiert Performances. Seit 19 Jahren nimmt sie an „Wiesbaden tanzt“ teil. Ihr Kursangebot umfasst: Gong-Yoga, Yogakurse, Tanz in der Natur, Choreografien mit Livemusik, Gehmeditation an Kunstorten, SenTanz und Sen-Yoga für ältere Menschen, Bewegungsprojekte an Schulen.
Fühl Dich wohl – probier Dich aus. In diesem Workshop kannst Du Bewegungen dieses faszinierenden Tanzes aus der Körpermitte zu orientalischer Musik kennenlernen und ausprobieren. Orientalischer Tanz, im Volksmund auch bekannt als Bauchtanz, ist ein meist von Frauen in speziellen Kostümen zu orientalischer Musik ausgeführter Tanz.
Kursteilnehmer*innen benötigen: Bitte bequeme körpernahe Kleidung (evtl. Tuch für die Hüfte) und Schläppchen oder dicke Socken mitbringen.

Die Tänzerin Karima Monaim: 1993 begann Karima Monaim ihre fundierte Tanzausbildung bei Reyhan, einer deutschlandweit und international sehr erfolgreichen und anerkannten Tänzerin, Dozentin und Choreografin für orientalischen (Bauch-)Tanz. Durch Reyhan wurde Karima Monaims Leidenschaft für diesen Tanz ägypto-arabischen Ursprungs geweckt.
Adresse: Georg-Büchner-Platz 1, 64283 Darmstadt
Gechillte Afromoves im Kreis & Ankommen im „Jetzt-Körper“: Übungen zur Körperwahrnehmung und die schönen Klänge des live gespielten „Hang“ erlauben uns, ganz entspannt einige Grundbewegungen westafrikanischer Tänze zu erlernen. Wir tanzen im Kreis zu Livemusik in steter Verbindung zu den Mittanzenden. Es gibt ausreichend Raum für den eigenen Tanz. Auch „Zipperlein“ sind kein Hinderungsgrund für die Teilnahme.
Kursteilnehmer*innen benötigen: Wir tanzen barfuß und benötigen bequeme Sport- / Tanzkleidung und etwas zum Trinken.

Angelika Renk ist Tanzpädagogin, Sport- und Physiotherapeutin. Seit vielen Jahren sind afrikanische Tänze, die sie auch in Westafrika studiert hat, ihr Schwerpunkt. Besonderes Augenmerk wird auf ökonomische, kraftsparende und achsengerechte Bewegungen gelegt, ohne dass die Begeisterung und die Tanzlust zu kurz kommen. Sie nimmt sich dazu die Freiheit, aus dem Fundus des Erlernten auch Tänze zu verändern und anzupassen, sie aus ihrem traditionellen Kontext zu lösen.

Afro-inspirierter Tanz bedeutet angeleitetes Tanzen im Kreis zu traditionell westafrikanischen Rhythmen, die live gespielt werden. Dieser Schnupperworkshop ermöglicht sowohl neugierigen Anfänger*innen als auch Erfahrenen ein energiegeladenes Tanzerlebnis. Tanzsequenzen aus Westafrika fließen ebenso ein wie zeitgenössische Elemente. Durch den allmählichen Aufbau können auch Unerfahrene spielend in die Grundlagen afrikanischer Tänze eingeführt werden, denn: Wer gehen kann, kann auch tanzen!
Kursteilnehmer*innen benötigen: Wir tanzen in bequemer Sport- / Tanzkleidung und barfuß.
Dieser zeitgenössische Kurs verbindet Improvisation und Floorwork-Technik zu einer spielerischen verkörperten Erkundung von Bewegung. Die Teilnehmenden üben, sich fließend zwischen verschiedenen Ebenen zu bewegen – vom Stehen über das Hocken bis hin zum Rollen und Gleiten am Boden – und dabei ein Bewusstsein für Gewicht, Momentum und Erdung zu entwickeln. Durch angeleitete Improvisation werden die Tänzer*innen eingeladen, mit Rhythmus, Textur und Dynamik zu experimentieren und neue Wege in und aus dem Boden zu entdecken.

Pihla Jaala ist Tänzerin, Pädagogin und Sozialarbeiterin aus Finnland. Sie lebt in Frankfurt am Main und hat 2025 ihren Masterabschluss in Contemporary Dance Education (MA CoDE) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) erworben. In Finnland studierte sie Sozialwissenschaften und Soziale Arbeit an der Universität Ostfinnland und schloss 2020 mit einem Master ab. Anschließend absolvierte sie eine Ausbildung in zeitgenössischem Tanz am North Carelia Education Consortium Outokumpu, die sie 2023 beendete. Pihla Jaala setzt sich leidenschaftlich für interdisziplinäre Zusammenarbeit ein, um nachhaltige und zugängliche Gemeinschaften zu schaffen und Gemeinsamkeit in künstlerischen und pädagogischen Prozessen zu erforschen.
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