TURN ist eine Aufforderung zum Tanz in düsteren Zeiten: Johann Strauss lebte und arbeitete in einer turbulenten
Zeit des gesellschaftlichen Wandels. Er wurde Zeuge politischer Unruhen und sozialer Mobilität, von Revolution und der Umgestaltung der europäischen Gesellschaft, die 200 Jahre später ebenso weit entfernt wie vertraut erscheint. Das Strauss-Jubiläumsjahr zum Anlass nehmend machen sich Gob Squad in einer raumgreifenden Performance auf die erweiterte Suche nach einer alternativen Gesellschaft, die sich vom Individuum bis hin zur kosmischen Rotation der Planeten ausdehnt.

TURN ist eine Zusammenarbeit mit dem Komponisten Ethan Braun und dem Solistenensemble Kaleidoskop und allen, die aktiv teilhaben oder zuschauen möchten. Die Produktion empfiehlt einen lockeren Dresscode: Jeanskleidung!

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit freundlicher Unterstützung des theaterhaus berlin.
Gob Squad werden von der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin institutionell gefördert.

 

Uraufführung von Gob Squad in Koproduktion vom Burgtheater Wien, der Volksbühne Berlin und dem Hessischen Staastheater Wiesbaden – anlässlich des Johann-Strauss-Jahres 2025
Empfehlung ab: 12+ Jahren
Dauer: 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause
Sprache: in deutscher und englischer Sprache
(c) TommyHetzel

Credits

Komposition, musikalische Leitung & Piano: Ethan Braun
Konzept, Entwicklung & Performance: Gob Squad
Sounddesign: Julio Zúñiga
Videodesign: Miles Chalcraft
Video: Benjamin Hartlöhner
Bühne: Gob Squad/Albertine Mietusch
Kostüme: Ingken Benesch/Sarah Thom
Lichtdesign & technische Leitung: Chris Umney
Künstlerische Mitarbeit: Mica Heilmann
Dramaturgie: Christina Runge/Johanna Höhmann
Produktionsleitung: Christina Runge
Dramaturgieassistenz: Leonie Jenning
Kostümassistenz: Djuna Reiner
Company Management: Heleen De Boever/Caroline Gentz/Talea Schuré/Grischa Schwiegk

Stell dir vor, ein einziges Blatt Papier wird plötzlich lebendig. Erst ist es ganz still, glatt und weiß – doch mit einem kleinen Knick und einem Schwung verwandelt es sich in einen hüpfenden Frosch, eine leuchtende Blume oder sogar in einen riesigen Wal, der durch den Raum gleitet. Genau dieser Zauber entsteht in Club Origami, einer verspielten Tanzperformance, die ganz ohne Worte auskommt und dafür umso mehr Raum lässt für Staunen.

Schon zu Beginn sind die Zuschauenden nicht nur dabei, sondern mittendrin: Gemeinsam mit den Performenden falten sie ihre eigenen Papierwesen. Aus diesen Kunstwerken wächst auf der Bühne eine Geschichte heran – begleitet wird die Reise mit Live-Musik und lädt das Publikum ein, die Magie der Verwandlung hautnah zu erleben.

Dauer: ca. 40 Minuten
Sprache: keine Sprachkenntnisse erforderlich

Credits

Konzept: Takeshi Matsumoto
Kreiert von: Makiko Aoyama/Robert Howat/Takeshi Matsumoto
Musik: Robert Howat
Dramaturgie: Lou Cope
Mentoring: Rosie Heafford
Bühnenbild & Licht-Design: Ben Pacey
Touring Technician & Tour Re-light Design: Andy Finn
Kostümdesign: Giulia Scrimieri

In einem Universum aus häuslichen Fallen und ineinandergreifenden Geschichten beobachtet People Watching in
ihrem Erstlingswerk „Play Dead“ die schönen, verdrehten und lächerlichen Facetten des menschlichen Verhaltens. Durch
seine dynamische Körperlichkeit und die visuelle Erzählung stellt das Stück eine surrealistische Chronik des Vertrauten
dar. Anstatt sich langweiligen Routinen hinzugeben, findet „Play Dead“ das Wunderbare im Alltäglichen und feiert
das Leben mit einem starken Wunsch nach Verbundenheit und Intimität, wie Leute, die verzweifelt zum letzten Song
tanzen, bevor die Party vorbei ist. People Watching ist ein seit 2020 in Montréal ansässiges Kollektiv an der Schnitt-
stelle von zeitgenössischem Zirkus, Tanz und physischem Theater, dessen sechs Künstler*innen individuell u. a. für
Kompanien wie Les 7 Doigts, Circa, Cirque du Soleil und am Broadway gearbeitet haben.

Gefördert durch: Conseil des arts et des lettres du Québec, Canada Council for the Arts, Conseil des arts de Montréal

Unterstützt von: Les 7 Doigts, White Wall Studio, Patro Villeray, Phantom Theater

Empfohlen ab: 10+ Jahren
Dauer: ca. 1Stunde 10 Minuten, keine Pause
(c) Alexander Galliez
(c) Melika Dez
(c) JF SAVARIA
(c) Lukas Schramm

Credits

Künstlerische Leitung & Performance: Ruben Ingwersen/Jérémi Levesque/Natasha Patterson/Brin Schoellkopf/Jarrod Takle/Sabine Van Rensburg
Solistenensemble Kaleidoskop: Mia Bodet/Yodfat Miron/Sophie Notte
Sounddesign: Colin Gagné/Francisco Cruz/Stefan Boucher/Olivier Landry-Gagnon
Lichtdesign: Emile Lafortune
Kostüme: Camille Thibault-Bédard/Catherine Veri/Jonathan Saucier/Paul Rose
Tischler: Alastair Davies
Dramaturgische Assistenz: Peter James/Isabelle Chasse/Gypsy Snider
Produktion & Tourmanagement: Léah Wolff

Die vielfach ausgezeichnete südafrikanische Choreografin Dada Masilo, bekannt für ihre kraftvollen Neuinterpretationen klassischer Werke wie „Schwanensee“, „Giselle“ und „Le Sacre du Printemps“, hat Shakespeares Tragödie als einstündiges Tanztheaterstück neu gedacht. Aus der Perspektive der jungen Ophelia ist das Publikum eingeladen, den Ursachen ihres endgültigen Verzweifelns nachzuspüren. Masilos Interpretation untersucht Misogynie und Manipulation und versucht, Ophelias Wahnsinn begreifbar zu machen. Mit Bezügen zu klassischem Ballett, afrikanischem Tanz und historischen Tanzformen, basiert das Werk auf einer Originalkomposition von Thuthuka Sibisi sowie Musik von Ann Masina (Gesang), Leroy Mapholo (Violine) und Mpho Mothiba (Perkussion). „Hamlet“ feierte seine Premiere im Juli 2024 bei ImPulsTanz in Wien und wurde seitdem weltweit gezeigt. Kurz nach der Premiere verstarb Masilo überraschend im Dezember 2024. Das Stück tourt im Rahmen der Internationalen Maifestspiele zum letzten Mal.

Mit freundlicher Unterstützung durch das Joburg Ballet und Moving Into Dance.

Tanzstück nach William Shakespeare
Koproduziert von Sadler’s Well, London.
12+
Dauer: ca. 1 Stunde, keine Pause
Sprache: in englischer Sprache
(c) Lauge Sorensen

Credits

Choreografie: Dada Masilo

Musikkomposition & musikalische Leitung: Thuthuka Sibisi/Leroy Mapholo/Ann Masina/Mpho Mothiba

Schauspieltraining: Dorothy Ann Gould

Kostümkonzept: Dada Masilo/Suzette le Sueur

Kostümanfertigung: Tailor Me/We Two/Rose Maille

Licht: Suzette le Sueur

Sound: Tebogo Moloto

Produktion: Khameleon Kreatives

„Les Saisons“ des Malandain Ballet Biarritz unter der künstlerischen Leitung von Thierry Malandain vereint musikalisch die berühmten „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi mit den weniger bekannten „Le Quattro Stagioni dell’anno“ („Die vier Jahreszeiten des Jahres“) seines Zeitgenossen und Landsmanns Giovanni Antonio Guido. Im Zeichen der Zahl Vier – Sinnbild für Schöpfung, Balance und Harmonie – treffen die Formen des Barocktanzes („belle danse“) und eine natürlichere, menschlichere Bewegungssprache aufeinander. Zwischen Ordnung und einem aus dem Gleichgewicht geratenen Lebensrad entfaltet sich eine poetische Fantasie: Vor dem Hintergrund schwarzer, bis zum Horizont verstreuter Blütenblätter beklagen geflügelte Wesen den Verlust von Geist und Klarheit.

Choreografie von Thierry Malandain
Haupt-Koproduzent:
Château de Versailles Spectacles – Opéra Royal du Château de Versailles
Orchestre de l’Opéra Royal de Versailles
8+
2023/10/30 Pré-Générale les "SAISONS" GDM JPG ©Olivier Houeix

Credits

Choreografie: Thierry Malandain

Musik: Antonio Vivaldi/Giovanni Antonio Guido

Bühne und Kostüme: Jorge Gallardo

Licht: François Menou

Kostümfertigung: Frédéric Vadé

Requisiten: Annie Onchalo

Ballettmeister: Richard Coudray/Giuseppe Chiavaro/Frederik Deberdt

Die Nacht – Ein Raum für Träume und Kreativität

Mit der Dunkelheit beginnt eine besondere Zeit: Sie ist ein Schauplatz für Träume, aber auch für Ängste. In ihr entfalten sich Gedanken frei, und die Fantasie übernimmt das Zepter. Nicht ohne Grund schöpfen viele Künstler:innen ihre Inspiration gerade in den stillen Stunden der Nacht.

In eine solche Atmosphäre taucht auch Notte Morricone ein – eine Choreografie des spanischen Künstlers Marcos Morau. Inspiriert von der Musik des legendären Komponisten Ennio Morricone, inszeniert Morau dessen Werke auf neue, faszinierende Weise. Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Maurizio Billi verleiht der Aufführung mit seinem Klangbild eine besondere Tiefe. Gemeinsam mit 16 Tänzer:innen der italienischen Tanzcompagnie CCN/Aterballetto entsteht eine kunstvolle Reise durch die nächtliche Welt, in der Tanz, Theater, Musik und Film zu einer beeindruckenden Einheit verschmelzen.


Bewegte Erinnerungen – Eine Hommage an Morricone

Notte Morricone schafft einen Raum, in dem Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen. Die Zuschauer:innen begleiten verschiedene Stationen aus dem Leben des Komponisten, dargestellt auf einer Bühne, die sich stetig verwandelt. Eine große, mit Skizzen und Noten gefüllte Wand dient als Ausgangspunkt der Inszenierung – mal wird sie zum Wohnhaus Morricones, mal zum Aufnahmestudio oder zur Kinoleinwand. Die Szenerie wird durch zahlreiche symbolträchtige Objekte ergänzt: Notenblätter, Metronome, bewegliche Stühle und gewaltige Scheinwerfer interagieren mit den Darsteller:innen, während Puppen mit den Gesichtszügen Morricones eine besondere visuelle Note setzen.

Die 16 Tänzer:innen von CCN/Aterballetto schlüpfen in unterschiedliche Rollen: Sie sind zugleich Spiegelbilder des Komponisten, Kinogäste und Filmschaffende. Ihre Bewegungen zeichnen ein intimes Porträt Morricones, indem sie seine Emotionen und seine kreative Vorstellungskraft auf die Bühne bringen. Die Choreografie verbindet präzise, fast skulpturale Elemente mit fließenden, spontanen Übergängen, wodurch sich surreale, teils düstere Szenerien entfalten. Morau formt das Ensemble zu einem kollektiven Körper, in dem jede einzelne Person einen Teil von Morricones innerer Welt verkörpert – seine Gedanken, seine Ängste, seine künstlerische Vision.

Durch diese eindrucksvolle Verbindung von Tanz und Erzählkunst entsteht eine Performance, die sich immer wieder auf das Medium Film bezieht. Die Bewegungen der Tänzer:innen erzählen eine Geschichte – ein lebendiges Porträt eines großen Komponisten, eingefangen in einer nächtlichen Traumwelt.

Zu „Notte Morricone” zeigt die Caligari FilmBühne am 12.05 um 19 Uhr den Dokumentarfilm „Ennio Morricone – Der Maestro” mit einführendem Gespräch vor dem Film.

Eine Produktion der Fondazione Nazionale della Danza / Aterballetto im Auftrag und in Koproduktion des Macerata Opera Festival. Eine Koproduktion des Teatro di Roma, Fondazione I Teatri di Reggio Emilia, Centro Servizi Culturali Santa Chiara Trento, Centro Teatrale Bresciano, Ravenna Festival | Orchestra Giovanile Luigi Cherubini

BIOGRAFIEN

Marcos Morau (*1982, Valencia) studierte zwischen Barcelona und New York Fotografie, Choreografie, Theatertheorie und Dramaturgie. Seit 2004 leitet Marcos Morau seine Tanz-Compagnie La Veronal, mit der er brereits in mehr als dreißig Ländern an führenden Theatern und Festivals wie dem Festival d‘Avignon, dem Romaeuropa-Festival oder dem Sadler‘s Wells Theatre in London zu Gast war.

Zusätzlich zu seiner Arbeit mit La Veronal schuf Marcos Morau bereits Choreografien für Compagnien wie das Nederlands Dans Theater, das Lyon Opera Ballet, Les Grands Ballets Canadiens, das Royal Danish Ballet und
The Royal Ballet of Flanders.

Der Künstler erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen, so wurde er im Jahr 2023 von der Zeitschrift tanz zum Choreografen des Jahres ernannt, in Spanien erhielt er als
jüngster Künstler jemals den Nationalen Tanzpreis, die höchste Auszeichnung für Tanzschaffende in Spanien. Morau strebt mit La Veronal eine tänzerische Zukunft
mit neuen Formaten und Sprachen an, in der Oper, Tanz und Körpertheater enger denn je miteinander in Dialog stehen und dabei stets neue Wege suchen, um sich in unserer ständig weiterentwickelnden Gegenwart auszudrücken und zu kommunizieren. Ab dieser Spielzeit ist Marcos Morau außerdem assoziierter Künstler am Staatsballett Berlin.

Maurizio Billi studierte Literatur an der römischen Universität La Sapienza sowie an der Musikhochschule Santa Cecilia und schloss sein Studium in den Fächern
Komposition, Chormusik, Chorleitung und Orchesterleitung ab. Anschließend setzte er sein Studium an der Santa Cecilia in der Meisterklasse für Komposition unter
der Leitung von Franco Donatoni fort.

Als Komponist erhielt Maurizio Billi zahlreiche Preise und Auszeichnungen, unter anderem 2000 und 2009 den renommierten Premio Personalità Europea.

Seit 1992 fungiert er als Direktor und Dirigent der
Banda Musicale della Polizia di Stato, mit der er bereits mehr als 500 Konzerte in Italien und im Ausland gegeben hat. Mit der Gruppe, die als eines der besten Blasmusikorchester der Welt gilt, engagiert ich Billi aktiv für die Förderung und Bewerbung von zeitgenössischer und historischer Originalmusik für Blasinstrumente.

Er ist zudem Mitglied der W.E.M.A. (Wind
European Music Association) und künstlerischer Leiter des Romualdo Marenco International Festival and Competition for Composers.

CCN/ATERBALLETTO

CCN/
ATERBALLETTO

Das Centro Coreografico Nazionale/Aterballetto geht auf die 1977 in Reggio Emilia gegründete Compagnie Aterballetto zurück, die 2003 in die Fondazione Nazionale della Danza umgewandelt wurde.

2022 wurde das CCN/Aterballetto durch das Kulturministerium zum ersten nationalen choreografischen Zentrum in Italien ernannt. Heute umfasst die Compagnie 16 Tänzer:innen für eine ganze Spielzeit, die vor allem an neuen Produktionen international anerkannter Choreograf:innen (wie Johan Inger, Angelin Preljocaj, Marcos Morau, Philippe Kratz, Francesca Lattuada, Iratxe Ansa, Igor Bacovich, Eyal Dadon, Diego Tortelli) sowie an der Wiederaufnahme eines ausgewählten Repertoires von Meisterwerken von Choreograf:innen wie Jiří Kylián, Ohad Naharin, William Forsythe, Hofesh Shechter oder Crystal Pite arbeiten.

Das CCN/Aterballetto verkörpert eine Viefalt von tänzerischen Stilen und strebt stets danach, kosmopolitisch, neugierig und dynamisch zu bleiben. Die Produktionen
der Compagnie sind regelmäßig bei den bedeutendsten Tanzhäusern und Festivals in Italien und auf der ganzen Welt zu Gast.

Gründungsmitglieder: Regione Emilia-Romagna, Comune di Reggio Emilia

Mit Unterstützung des Ministero della Cultura

GALLERIE

Photo Credit: Christophe Bernard

In diesem neuen Stück erforscht Forsythe mit Rauf „Rubberlegz“ Yasit die Wurzeln und Ursprünge von Volkstanz, Hip-Hop und Ballett und stellt die unterschiedlichen Hintergründe und Sprachen der Tänzer durch ihre körperliche Kommunikation auf der Bühne vor.
In faszinierenden Dialogen gehen die Tänzer auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer jeweiligen Tanzstile ein und zelebrieren die einzigartige Art und Weise, in der jeder Stil angenommen und weiterentwickelt werden kann.
Die Choreografie webt einen lebendigen Teppich des Geschichtenerzählens, der die Grenzen traditioneller Tanzformen überschreitet und die Vielfalt und Möglichkeiten hervorhebt, die entstehen, wenn verschiedene Tanzstile in Harmonie miteinander verschmelzen.

„Friends of Forsythe“ zelebriert die Vielfalt der Tanzkulturen, die tiefgründige Sprache des Tanzes und den Gedanken der Zusammengehörigkeit.

Künstlerisches Team und Besetzung

Kuratiert von: William Forsythe und Rauf „Rubberlegz“ Yasit
Choreografie: William Forsythe, Rauf „Rubberlegz“ Yasit, Matt Luck, Riley Watts, Brigel Gjoka, Aidan Carberry und Jordan Johnson (JA Collective)
Aufführung: Rauf „Rubberlegz“ Yasit, Matt Luck, Brigel Gjoka, Julia Weiss, Aidan Carberry und Jordan Johnson
Technische Leitung: Niels Lanz
Tournee-Management & Vertrieb: Plan B – Kreativagentur für darstellende Künste Hamburg

Trailer

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RAUF RUBBERLEGZ YASIT

RAUF RUBBERLEGZ YASIT ist ein in Los Angeles lebender Choreograf, Regisseur, Tänzer und bildender Künstler, der ursprünglich aus Deutschland stammt.

Er ist international für seinen unverwechselbaren Stil bekannt und wurde vom Danza&Danza Magazine als „Bester Tänzer 2019“ für seinen innovativen Ansatz ausgezeichnet, der verschiedene Tanzgenres miteinander verbindet. Rauf hat sowohl in der kommerziellen als auch in der künstlerischen Welt gearbeitet und mit renommierten Marken, Künstlern und führenden Institutionen zusammengearbeitet.

Zu seinen Partnerschaften gehören William Forsythe, die Nationaloper von Paris, USC, CalArts, LACMA, Malou Airaudo, MuDA, Flying Steps, Body Traffic, Jacob Jonas The Company, LA Dance Project, OURO Collective, Modus Operandi und Whim W’Him. Im Jahr 2019 kreierte er gemeinsam mit Brigel Gjoka NEIGHBOURS, eine von der Kritik gefeierte Produktion, die weltweit auf Tournee ging. Außerdem ist er als Associate Producer für Films.Dance tätig, eine globale Plattform, die sich der Präsentation von Tanz widmet. In Los Angeles konzentriert sich Rauf auf eine breite Palette kreativer Projekte, bei denen er seine Expertise in den Bereichen Fotografie, Design und Tanz kombiniert.

Dieses Mal geht es an die frische Luft und die Zuschauenden sind zugleich auch die Teilnehmenden.

Gemeinsam mit der Frankfurter Choreografin und Tanzprofessorin Hannah Shakti Bühler sowie dem österreichischen Tänzer und Choreografen Simon Mayer plant die Tanzplattform Rhein-Main zusammen mit dem Hessischen Staatsballett ein großes „Tanz-Event“ im Freien, bei dem alle dazu eingeladen sind mitzutanzen.

Folkdanceparty ist ein gehosteter Dancefloor, ein Abend der Gemeinschaft zelebriert und die Kunst des Feierns als Ressource in Zeiten der Instabilität erlebbar macht. Inspiriert von alten und neuen Traditionen und Ritualen, wird das Publikum im Wechselspiel zwischen partizipativen, animierten und performativen Momenten auf eine Reise durch verschiedene Tanzstile und Tanzspiele eingeladen.

Musikalisch wird der Dancefloor durch DJ Sets und Live-Musik von Simon Mayer, Hannah Shakti Bühler und Gastmusiker:innen begleitet.

Ein Projekt der Tanzplattform Rhein-Main und des Hessischen Staatsballetts im Rahmen der Internationalen Maifestspiele 2025.

 

Photo Credit: Stefan Hauer / Hannah Shakti Bühler

Workshop

Wer möchte, kann an einem der beiden vorbereitenden Workshops teilnehmen. Diese dienen dazu gemeinsam mit den Künstler:innen in deren Praxis und Recherche einzutauchen und die Zutaten der FolkDanceParty kennen zu lernen.

Die Teilnehmer:innen des Workshops werden eingeladen, verschiedene Tanzstile, Formationen und Tanz-Traditionen zu entdecken und dabei tiefer in kollektive Tanzerfahrungen einzutauchen. Ziel ist es, die verschiedenen Erfahrungen und erarbeitete Formen und Tänze, im Rahmen der FolkDanceParty dann mit einem größeren Publikum zu teilen.

Dance Floor Hosting

Simon Mayers und Hannah Shakti Bühlers Recherche basiert auf der Beschäftigung mit Traditionen und Heimatgefühlen und deren Verkörperung im derzeitigen sozialen und politischen Kontext. Aus diesem gemeinsamen Interesse entstand beispielsweise im Jahr 2022 das Bühnenstück Somatic Tratata: rhythm, rapture and romance, welches international tourt.

In Zeiten weitreichender politischer Konflikte und globaler Herausforderungen fragen wir uns: Wie können wir Räume schaffen für kollektive Rituale und Erfahrungen, die Tanz, Musik und körperlichen Ausdruck nutzen, um neue Formen der Gemeinschaft, des körperlichen Dialogs, des heilsamen Zusammenkommens zu ermöglichen?

In der Doppelrolle als Performer und Facilitator entwickelten die Beiden eine Praxis Rund um partizipative, immersive Formate und Dance Floor Hostings (Performer-Facilitator Training), welche sie durch Workshops teilen.

Hannah Shakti Bühler

In Deutschland geboren, aber in Italien aufgewachsen, studierte Hannah zeitgenössischen Tanz am Laban Trinity College in London, wo sie 2006 ihren BA (Hons) Dance Theatre erwarb.

Ihre Performance-Praxis führte sie unter anderem zur Retina Dance Co. in Großbritannien, zum Centro Coreografico Galego in Spanien und zur T.r.a.s.h. DansPerformanceGroup in Holland.

2015 absolvierte sie den MACoDE (Master in Contemporary Dance Education) an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main.

Im gleichen Jahr gründet sie mit Laura Hicks das Choreographische Duo Hicks&Bühler und etabliert sich so in der freien Szene in Frankfurt am Main.

Gemeinsam entwickelten sie Reaching Towards (2017), Der Klumpen (2018) und Strange Loops (2019). Im September 2016 begann sie ihre Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main im Fachbereich Schauspiel.

Seit September 2018 ist sie Professorin für Zeitgenössischen Tanz im BAtanz, mit einem Schwerpunkt auf Transfers zwischen somatischen Praktiken und zeitgenössischem Tanz.

In Zusammenarbeit mit Simon Mayer entwickelten sie das Stück Somatic Tratata – Rhythm, Rapture and Romance welches im November 2022 im Rahmen des Tanzfestival Rhein Main Premiere hatte und aktuell international tourt.

Simon Mayer

Simon Mayer, geboren 1984 in Österreich, ist Choreograph, Musiker und Performer. Er studierte an der Ballettschule der Wiener Staatsoper und am P.A.R.T.S. in Brüssel und war Mitglied des Balletts der Wiener Staatsoper. Als Musiker und nger gründete und spielte Simon in verschiedenen Bands (Rising Halfmoon, C.O.P.), veröffentlichte Audio-Aufführungen seiner hnenproduktionen und kreiert seine eigene Musik. Als nzer, Choreograph und Musiker war er an Produktionen von Anne Teresa de Keersmaeker/Rosas (The Song), Wim Vandekeybus und Zita Swoon beteiligt. Sein choreographisches Repertoire umfasst Solos, Duette, Gruppenstücke sowie sozial engagierte und immersive Veranstaltungen: u.a. SunBengSitting; Sons of Sissy; Oh Magic, Volxfest, Being MovedSeine Stücke werden international aufgeführt.

Foto: Franzi Kreis