In unseren Tanzklubs in Darmstadt und Wiesbaden laden wir alle ein, selbst aktiv zu werden. Ob mit oder ohne Tanzerfahrung – wer Freude an Bewegung, Offenheit für Neues und Lust auf gemeinsames Erleben mitbringt, ist bei uns genau richtig. Unsere Tanzklubs richten sich an unterschiedliche Altersgruppen und stehen allen Menschen offen – unabhängig von Herkunft, Vorkenntnissen oder körperlichen Voraussetzungen. Was zählt, ist die Begeisterung für Tanz und Gemeinschaft!
Die Tanzklubs treffen sich über die Dauer einer Spielzeit hinweg einmal wöchentlich (ausgenommen Schulferien und Feiertage). Zusätzlich findet ein gemeinsamer Workshop-Tag statt. Den Höhepunkt bildet eine gemeinsame Aufführung aller Tanzklubs – ein Fest für Körper, Kreativität und Zusammenhalt.
Die Tanzklubs sind auf eine maximale Teilnehmerzahl von 25 Personen begrenzt. Daher erfolgt die Anmeldung ausschließlich über das auf unserer Website zur Verfügung gestellte Formular. Es gilt nicht das Prinzip „first come, first served“.
Das ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformular (mit eventuellen Nachweisen für Ermäßigungen) per E-Mail bitte an die folgende Adresse senden: tanzvermittlung@hessisches-staatsballett.de
Anmeldungsschluss 31.08.
Gewicht verlagern, den Schwerpunkt verlassen, den Fall riskieren: Shifting Weight ist ein zentrales Prinzip des zeitgenössischen Tanzes und Ausdruck eines veränderten Körperverständnisses.
Ausgehend vom Spielzeitmotto „Wem gehört die Stadt?“ reisen wir zurück zu den Anfängen des zeitgenössischen Tanzes. Wir lernen wegweisende Pionier*innen kennen, setzen ihre Ideen in ihren historischen Kontext und erfahren am eigenen Körper, warum sie die Tanzkunst bis heute prägen.
Zeitgenössischer Tanz entstand aus dem Wunsch heraus, die starren Regeln des klassischen Balletts hinter sich zu lassen und neue Formen der Bewegung zu erforschen. Künstler*innen verließen die Bühnen und tanzten in Parks, auf Straßen und Hausdächern.
Durch Improvisation, Floorwork und historische Bewegungsprinzipien erkunden wir gemeinsam, wie sich unser Körper zu Räumen verhält. Was verändert sich, wenn wir unseren Standpunkt verlassen? Wie erleben wir Nähe, Distanz oder Zugehörigkeit, wenn wir uns anders im Raum bewegen? Gemeinsam erforschen wir, wie Bewegung Räume neu erfahrbar machen kann.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – nur Neugier auf Tanzgeschichte und Lust, sie mit dem eigenen Körper zu entdecken.
Das Angebot richtet sich an alle Menschen ab 18 Jahren, die Lust haben sich gemeinsam zu bewegen und am Ende der Spielzeit ein Stück auf die Bühne zu bringen.

Mira Urbassek ist Tänzerin, Choreografin und Tanzvermittlerin. Zurzeit studiert sie in Frankfurt ihren Master in zeitgenössischer Tanzpädagogik (MA CoDE) und erforscht dort die Wirkung von Tanz in verschiedenen Kontexten. Zuvor machte sie ihre Tanzausbildung in Barcelona, wo sie unteranderem in der young company Freebodies mit verschiedenen Choreograph*innen tanzte. Ihre Arbeit zeichnet sich durch den Schnittpunkt von Tanz und Theater aus, bei der sie sich spielerisch von Bewegung aus dem Alltag inspirieren lässt.
So verbindet Mira in ihrem Unterricht Tanz häufig mit politischen Themen und öffnet Räume, wo sich Kreativität frei entfalten kann.

Jniifa (Jennifer Owusu) ist Choreografin, Tänzerin und Dun-Dun-Spielerin. Geboren und aufgewachsen in Deutschland, entwickelte sie bereits in jungen Jahren den Wunsch, ihre ghanaischen Wurzeln sowie die vielfältigen Kulturen Afrikas näher kennenzulernen.
Durch regelmäßige Kulturreisen nach Westafrika und die Begleitung renommierter Künstlerinnen und Mentorinnen aus der Region erlernte sie traditionelle und moderne westafrikanische Tanzstile.
Ihren Einstieg in die urbane Tanzszene fand sie über den Tanzstil Locking, mit dem sie an zahlreichen Tanzwettbewerben in ganz Deutschland teilnahm.
Jennifer Owusu ist Gründerin der Afrotanzgruppe Afrotudedancers sowie Vorsitzende des Kulturvereins Kaloyelen e. V.. Mit ihrer künstlerischen Arbeit schafft sie Räume für kulturellen Austausch, Empowerment und gemeinschaftliches Lernen.
In ihren Workshops und Kursen vermittelt sie fundiertes praktisches und künstlerisches Wissen über verschiedene westafrikanische Tänze und verbindet diese mit ihren kulturellen, historischen und gesellschaftlichen Hintergründen. Neben Bewegungsabläufen und polyrhythmischen Strukturen stehen Themen wie Lebensweisen, Werte, Spiritualität, Geschichte und soziale Strukturen im Mittelpunkt – Aspekte, die sich in den traditionellen Tänzen widerspiegeln.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Empowerment, Identitätsstärkung und authentischem Selbstausdruck durch Tanz. Um theoretisches Wissen und tänzerische Praxis miteinander zu verbinden, entwickelte Jennifer Owusu das Format „Culture Talk & Dance“
Aktuell gibt es für dieses Programm keine bevorstehenden Termine.
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