Das Hessische Staatsballett startet in die Spielzeit 2026/27

Die Sommerpause neigt sich dem Ende zu und beim Hessischen Staatsballett ist wieder Bewegung in die Studios eingezogen: Seit Anfang August ist das Ensemble zurück und die Proben für die Premieren und Wiederaufnahmen der neuen Spielzeit 2026/27 haben begonnen. Mit neuen Produktionen, vertrauten Werken aus dem Repertoire und einer internationalen Tournee liegt eine abwechslungsreiche Saison vor uns.

Auch im Ensemble gibt es Veränderungen: Neue Tänzer:innen verstärken ab dieser Spielzeit das Hessische Staatsballett und bringen neue künstlerische Perspektiven und Impulse mit. Wer die neuen Gesichter der Company sind, stellen wir in den kommenden Wochen hier und auf unseren Social-Media-Kanälen näher vor.

Neue Arbeiten und Wiederbegegnungen

Mit „Nachtträume“ bringt das Hessische Staatsballett die bildgewaltige Arbeit des spanischen Choreografen Marcos Morau auf die Bühne. Das 2022 für das Ballett Zürich entstandene Werk entwirft eine ebenso faszinierende wie abgründige Traumwelt und verbindet historische Referenzen mit einer unverwechselbaren zeitgenössischen Bewegungssprache. Premiere ist am 12. September in Darmstadt und am 6. November 2026 in Wiesbaden.

Den Auftakt auf der Bühne in Wiesbaden macht die Wiederaufnahme von „Silent Echo“. Der dreiteilige Abend vereint erfolgreiche Arbeiten aus dem Repertoire des Hessischen Staatsballetts: I’m afraid to forget your smile von Imre und Marne van Opstal, Midnight Raga von Marco Goecke und The Mass Ornament von Fran Díaz kehren ab dem 27. September auf die Bühne zurück.

Im Februar folgt mit „Never odd or eveN“ eine Uraufführung von David Raymond und Tiffany Tregarthen. Die Uraufführung ist am 12. Februar 2027 in Wiesbaden und am 04. April 2027 in Darmstadt zu erleben.

Am 08. Mai 2027 kommt „Cantos“ von Maciej Kuźmiński auf die Bühne nach Darmstadt. „Cantos“ des polnischen Choreografen Maciej Kuźmiński ist eine Neukreation zur Musik von Simeon ten Holts minimalistischem Meisterwerk Canto Ostinato.

Become Ocean reist nach Taiwan

Auch international ist das Hessische Staatsballett in dieser Spielzeit unterwegs. Im November reist die Company mit „Become Ocean“ von LEE\VAKULYA nach Taipeh. Die Produktion entstand als gemeinsame Auftragsarbeit mit dem National Theater and Concert Hall in Taiwan und feierte in der vergangenen Spielzeit ihre Uraufführung. Am 13. und 14. November 2026 wird das Werk nun am National Theater and Concert Hall in Taipeh gezeigt – und kehrt damit an den Ort seines Koproduktionspartners zurück.

Raum für eigene choreografische Handschriften

Zum Ende der Spielzeit steht erneut der choreografische Nachwuchs aus den eigenen Reihen im Mittelpunkt: Mit „Startbahn 2027“ erhalten die Tänzer des Hessischen Staatsballetts wieder die Möglichkeit, eigene choreografische Ideen zu entwickeln und auf die Bühne zu bringen. Das Format eröffnet Raum zum Experimentieren, für persönliche Bewegungssprachen und neue Formen des tänzerischen Ausdrucks. Die dabei entstehenden Kurzchoreografien sind ab dem 17. Juni 2027 zu erleben.

Eine Spielzeit zwischen neuen Begegnungen und Wiederentdeckungen liegt vor uns. Wir freuen uns auf die Spielzeit 2026/27 – und darauf, unser Publikum wieder im Theater zu begrüßen.