Aktuell

Ausschreibung/Call for Proposals – Ensemble Mobil

29. März 2016

Choreografinnen und Choreografen sind eingeladen, mobile Tanzproduktionen mit professionellen Tänzerinnen und Tänzern in der Rhein-Main-Region zu erarbeiten, die den konventionellen Theaterraum verlassen und an außergewöhnlichen Aufführungsorten , wie z.B. im Klassenzimmer, Gemeindezentrum, Tennisclub, dem Bus oder auf freiem Feld, präsentiert werden können. Das mobile Stück soll nach seiner Fertigstellung durch die Region touren.

Das Ensemble Mobil lädt Tanzschaffende ein, neue Spielorte und eine regionale Öffentlichkeit jenseits der Großstädte als künstlerisches Arbeitsfeld zu erschließen. Zugleich führt es Zuschauergruppen, die an ihrem Wohnort nur wenig Zugang zu Tanz haben, mit Tanzschaffenden der zeitgenössischen Szene zusammen – möglichst schon während der Probenzeit der mobilen Produktion.

Wir freuen uns auf spannende neue Konzepte, Projekt- und Produktionsideen!

Choreographers are invited to produce mobile dance productions with professional dancers in the Rhine-Main region, which leave conventional theatre spaces behind and which can be presented in unusual performance venues, such as e.g. class rooms, community centres, tennis clubs, buses or out in the open countryside. After completion, the mobile piece will ideally tour throughout the region.

The Ensemble Mobil invites dance makers to access new performance spaces and local audiences as artistic working environments beyond the big cities. At the same time, we seek to bring audiences with little or no access to dance in contact with contemporary dance makers – if possible, as early as in the rehearsal and production phase of the mobile production.

We look forward to receiving exciting new concepts and project proposals!

Die Produktion
Das Ensemble Mobil kann sowohl kurze Interventionen, 60-minütige Stücke als auch durational performances umfassen. Dabei sollte die Arbeit ihren Fokus auf Tanz haben, kann jedoch auch interdisziplinär angelegt sein. Das Projekt kann mit bis zu sieben Tänzerinnen und Tänzern in einem Innenraum oder im öffentlichen Raum realisiert werden. Alle im Team erhalten für die Proben- und Aufführungszeit ein Honorar, ebenso steht eine Produktionsleitung, ein Produktionsbudget, ein Probenraum, technischer Support, dramaturgische Betreuung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung.

Teamfindung mit Unterstützung
Zum Bewerbungszeitpunkt muss das komplette Team noch nicht feststehen, wohl aber das Kernteam, das die Idee entwickelt hat und als Ansprechpartner dient. Wir unterstützen dann gerne bei der weiteren Teamfindung, etwa mit Workshops oder Castings.

Proben- und Aufführungsplan
Probenzeitraum: Herbst 2016
Aufführungszeitraum: ab Herbst 2016

Angebote für das Ensemble-Mobil-Team

  • Honorar für die Teilnehmer/-innen über den Probenzeitraum Produktionsbudget
  • Probenraum im Künstlerhaus Mousonturm, Staatstheater Darmstadt oder Hessischen Staatstheater Wiesbaden mit technischer Grundausstattung
  • Begleitung der Produktion durch einen/e Mentor/in bzw. Dramaturgen/in
  • Kostenfreie Nutzung weiterer Angebote wie Profitraining und Workshops
  • Unterstützung durch die Tanzplattform Rhein-Main in den Bereichen Organisation und Technik
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit durch die beteiligten Häuser

Bewerbungen für das erste Ensemble Mobil – inkl. Konzept, Biografien der Beteiligten und einem Kosten- und Finanzierungsplan – sind bis zum 01.05.2016 zu richten an info@tanzplattformrheinmain.de

Tanzplattform Rhein-Main
Ein Kooperationsprojekt vom Hessischen Staatsballett und dem Künstlerhaus Mousonturm
Mit der Tanzplattform Rhein-Main startet ein dreijähriges Kooperationsprojekt zwischen dem Hessischen Staatsballett und demKünstlerhaus Mousonturm . Erstmals schließen sich die Tanzsparte zweier Staatstheater und ein internationales Produktionshaus zusammen, um vielfältige Produktions-, Aufführungs-, und Vermittlungsformate zu entwickeln. Sie knüpfen dabei an die Erfahrungen des von 2006 bis 2015 am Mousonturm wirkenden Tanzlabors 21 an. Geplant sind neben städteübergreifenden Künstlerresidenzen, unter anderem mobile Tanzproduktionen, die urbane und ländliche Räume jenseits konventioneller Theaterräume erobern und ein gemeinsames Festival, das die Präsentation von regional produzierten Stücken mit internationalen Gastspielen verbindet. Mit den gemeinsamen Angeboten möchten die Kooperationspartner Tanzschaffende und den Tanz in der Region nachhaltig stärken, Akteure und Institutionen im Bereich Tanz regional und überregional miteinander vernetzen und ein breites Publikum für den Tanz im Rhein-Main-Gebiet gewinnen.

The Production
The Ensemble Mobil can encompass anything from short interventions and 60-minute pieces to durational performances. The works should focus on dance, but can also be of an interdisciplinary nature. The project can involve up to seven dancers and be designed for an indoor venue or an open-air public space.
All team members will receive an artist fee during the rehearsal and performance phases. In addition, the team will be given a production budget, rehearsal space, technical support, dramaturgical advice, assistance in the fields of press work and PR, a well as the support of a production manager,

Support in Finding your Team
You are not required to name all your team members at the time of application, but we do require clarity in terms of the core team, who developed the idea and can act as our contacts. We are then happy to support you in finding further team members, e.g. in workshops or castings.

Rehearsal and Performance Schedule
Rehearsal Phase: Autumn 2016
Performance Period: from Autumn 2016 on

We offer the Ensemble Mobil Team

  • Artistic fee for the all team members during the rehearsal phase
  • Production Budget
  • Rehearsal space at Künstlerhaus Mousonturm, the Staatstheater Darmstadt or the Hessische Staatstheater Wiesbaden including basic technical infrastructure
  • Production assistance in form of a mentor or dramaturge
  • Free attendance of further Tanzplattform Rhein-Main formats such as professional training and workshops
  • Organisational and technical support from the Tanzplattform Rhein-Main
  • Press work and public relations by the respective venues

To apply for the first Ensemble Mobil, please send your concept, CVs of all team members and a budget proposal to info@tanzplattformrheinmain.de before 1 May, 2016.

Tanzplattform Rhein-Main
A cooperation between the Hessische Staatsballet and Künstlerhaus Mousonturm
The Rhine-Main Dance Platform rings in the beginning of a three-year cooperation between the Hessische Staatsballet and Künstlerhaus Mousonturm. It is the very first time that an international production house and the dance department of two state theatres join forces to develop a wide range of production, performance and outreach formats. For this, they draw on the experience of Tanzlabor 21, which operated at Mousonturm from 2006 until 2015. In addition to artist residencies spanning several cities in the region, the Platform is also planning mobile dance productions to penetrate urban and rural areas beyond conventional theatre spaces, as well as an joint international festival that brings together regionally produced pieces with performances by international guests. By initiating this joint venture, the cooperation partners seek to sustainably empower dance makers and dance itself in the region, create a strong regional and national network for people and institutions working in the field of dance and excite new audiences for dance in the Rhine-Main region.

MAGAZIN 01

13. Oktober 2015

Unser erstes Magazin ist da!

Mit vielen Bildern, Eindrücken und Kommentaren präsentiert das Hessische Staatsballett einen vielseitigen Rückblick auf seine erste Spielzeit. Das Magazin zum Anfassen finden Sie in den Staatstheatern Darmstadt und Wiesbaden ausgelegt.

Das PDF gibt es hier!

ODYSSEE_21

17. Juni 2015

Das Tanzprojekt zum Mitmachen des Hessischen Staatsballetts

Für „Odyssee_21“ lädt das Hessische Staatsballett Menschen jeden Alters, jeglicher Herkunft und unterschiedlichster Lebenshintergründe ein, sich tänzerisch dem Thema der Heimatlosigkeit zu widmen. Sowohl Umsiedelnde und Flüchtlinge als auch Festverwurzelte sind angesprochen in zwei Probenphasen im Laufe der Spielzeit 2015/16 mit Ballettdirektor Tim Plegge ein abendfüllendes Stück zu erarbeiten, das sowohl in Darmstadt als auch in Wiesbaden zur Aufführung kommt.

Die Lust zur Teilnahme ist groß, wie sich in den beiden Auftakt-Veranstaltungen in Darmstadt (6.6.15) und Wiesbaden (11.6.15) gezeigt hat. Jeweils über 150 Interessenten füllten die Foyers um sich über das Projekt zu informieren. Dazu gab ein Film von Denislav Kanev (De-Da Productions), die passende Einstimmung. Reisen, Ortswechsel, Loslassen, neu Anknüpfen – für die Tänzerinnen und Tänzer ist das Leben in fremden Ländern eine Selbstverständlichkeit, dennoch nicht immer einfach. In kurzen Porträts stellt Kanev, selbst Tänzer des Hessischen Staatsballetts, einige seiner Kollegen vor und befragt sie in ihrem ganz privaten Umfeld zum Thema Heimat.

Eine lange gemeinsame Reise erwartet nun die Teilnehmer von Odyssee_21. Wohin diese führt, wird sich am Ende der nächsten Spielzeit zeigen, wenn über 120 Teilnehmer gemeinsam in Wiesbaden (3.7.16) und Darmstadt (14.7.16) auf der Bühne stehen werden.

Die Formulare und Termine finde sie hier:

Darmstadt

Wiesbaden

Blick auf die Spielzeit 2015/2016

23. April 2015

Mit der Pressekonferenz des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zur Spielzeit 2015/2016 am 23. April wurde auch das Programm der zweiten Spielzeit des Hessischen Staatsballetts veröffentlicht. Während der Geist des Aufbruchs und Neubeginns die erste Saison des Hessischen Staatsballetts prägten, flossen Begriffe wie Heimat und Grenze als Projektionsfläche und Inspiration in die Konzeption der zweiten Spielzeit ein.

Der Dreiteiler „Weltenwanderer“ eröffnet die Saison. Mit Marco Goeckes „Suite Suite Suite“, Edward Clugs „Ssss…“ und einer Uraufführung des Israelis Itzik Galili entsteht ein Abend dreier Reisender, deren künstlerischer Impetus weltweit für außergewöhnliche Tanzabende sorgt.

Im Anschluss verhandelt Ballettdirektor Tim Plegge die Frage nach der Identität des Menschen. Mit „Kaspar Hauser“ stellt er einen männlichen Protagonisten ins Zentrum des Geschehens und führt mit der bis heute ungeklärten Kriminalgeschichte um das Findelkind die Reihe der abendfüllenden Erzählballette fort, die er in der vergangenen Spielzeit erfolgreich mit „Aschenputtel“ begründete.

Dem Vorsatz, die Grenzen des Tanzes zu verschieben und zu hinterfragen, stellen sich die Choreografen des dritten Ballettabends: Marcos Morau und Damien Jalet kreieren jeweils eine Uraufführung für den Abend „Grenzgänger“.

Zusätzlich zu diesen drei Premieren lädt das Hessische Staatsballett mit dem Partizipationsprojekt „Odyssee_21“ Laien dazu ein, sich tänzerisch zu beteiligen; so entwickelt sich gemeinsam mit dem Staatsballett ein Tanzabend, der sich mit der Thematik der Heimat und Heimatlosigkeit befasst.

Neben diesen Eigenproduktionen setzt das Hessische Staatsballett die Reihe der Residenzen und Gastspiele fort. So gastieren u. a. das Portugiesische Nationalballett, Hofesh Shechter und Stephanie Thiersch, während die Choreografen Alexander Whitley, Paula Rosolen und Rianto im Ballettsaal des Staatstheaters Darmstadt im Rahmen ihrer Residenzen an neuen Produktionen arbeiten. Als eines der wichtigsten Foren für zeitgenössischen Tanz stellt die Tanzplattform Deutschland eine besondere Ergänzung dar, die in diesem Jahr teilweise im Staatstheater Darmstadt stattfinden wird.

Belgrade Dance Festival

26. März 2015

Mit seinem vielfach gefeierten Dreiteiler „Aufwind“ wurde das Hessische Staatsballett als Gastspiel zum „Belgrade Dance Festival“ nach Serbien eingeladen. Im Nationaltheater Vršac zeigte das Ensemble am 26. März 2015 Tim Plegges „Vom Anfang“ und Alexander Ekmans „Left Right Left Right“. Zwei Tage später waren die Tänzerinnen und Tänzer in Belgrads über 3.000 Plätze fassendem Sava Centar erneut mit Ekmas humorvoller Choreografie und Richard Siegals „Liedgut“ zu Gast. Unter den Zuschauern fanden sich unter anderem der Deutsche Botschafter Belgrads Heinz Wilhelm und einige Mitglieder der Kompanie „Les Ballets Trockadero de Monte Carlo“. Eine spannende Reise, die durch das herzliche Willkommen des Teams des „Belgrade Dance Festivals“ unvergesslich wurde.

http://www.belgradedancefestival.com